Kocheler ZwischenTon
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Michaela Fridrich | Vollmar-Akademie


Podcast

Was bedeutet Kultur? Wie relevant ist Kultur für unsere Gesellschaft und warum? Wird Kultur von der Politik genügend unterstützt? Im Kocheler ZwischenTon, dem kulturpolitischen Podcast der Georg-von-Vollmar-Akademie, spricht die BR-Autorin Michaela Fridrich jeden Monat mit profilierten Akteurinnen und Akteuren der Kulturszene über Fragen der Kunst und Kultur sowie über ihr Verhältnis zur Gesellschaft und zur Politik. Sie haben Feedback, Fragen, Anregungen? Schicken Sie der Autorin Ihre Nachricht an: KochelerZwischenTon@vollmar-akademie.de Ergänzt wird der Podcast Kocheler ZwischenTon durch das neue hybride Diskussionsformat Kocheler KulturDiskurs, in dem wir mit Gästen aus dem Kulturleben und allen Interessierten ins Gespräch kommen. Zur Akademie: Die Georg-von-Vollmar-Akademie ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Bildung mit eigenem Tagungshaus in Kochel am See. Ihr Ziel ist es, Menschen zum aktiven Gestalten der Gesellschaft und für die Teilhabe an unserer Demokratie zu begeistern. Dafür bietet die Akademie das ganze Jahr über ein vielfältiges Programm von Seminaren und Veranstaltungen an, u. a. zu den Themen Politik, Soziales, Gesellschaft, Geschichte, Umwelt und Kultur. Die Veranstaltungen sind für alle Interessierten offen. Weitere Informationen: www.vollmar-akademie.de

Alle Folgen

  • Judith Egger über die Corona-Zeit, über Hasskommentare und über Schwellkörperforschung

    Gestern15:14

    „Ich versuche bei meinen Arbeiten über Leichtigkeit und Humor auch ernste Themen einzuschmuggeln“, sagt Judith Egger. Die bildende Künstlerin nutzt dazu verschiedene Formen künstlerischen Ausdrucks, von Installation über Performance bis hin zur Zeichnung oder Fotografie. Sie alle eint eine Botschaft: wenn wir nicht in Harmonie mit unserer Umwelt leben, zerstören wir unsere Lebensgrundlage und damit uns selbst. Um das in ihrer Kunst deutlich zu machen, lässt Judith Egger sich in ihren Projekten gerne von der Wissenschaft inspirieren. Denn entgegen landläufiger Ansicht hat diese ebenso wie die Kunst oftmals keine eindeutigen oder gar abschließenden Antworten auf alle Fragen, die uns bewegen.

  • Moritz Baßler über Tiktok-Videos, über gestresste Zahnärzte und über New Adult Romane

    02.07.202614:56

    „Wir hängen offenbar immer noch daran, dass es da einen Bereich der Kunst gibt, der sich nicht am Markt bewähren muss“, sagt Moritz Baßler. Der Literaturwissenschaftler und Germanistikprofessor an der Universität Münster beschäftigt sich in seiner Arbeit aber nicht nur mit einer solchen hochgeistigen Literatur, die nicht genug Leser hat, um auf die Förderung durch Preise und Stipendien ganz verzichten zu können. Baßler interessiert sich auch für popkulturelle Genres, die sich selbst finanzieren – und zwar sowohl im Bereich der Literatur als auch in der Musik. Die haben nämlich durchaus ihre eigene Komplexität: Sie sind stärker von Kontexten abhängig und daher mit den üblichen Werkzeugen der Literatur- oder Musikwissenschaft in der Regel schwer zu fassen.

  • Michaela Karl über Kriegsberichterstatter, über Isadora Duncan und über die Münchner Turmschreiber

    03.06.202614:32

    „Jeder Mensch sollte sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen“, sagt Michaela Karl. Die Schriftstellerin ist überzeugt, dass man ohne diese Beschäftigung weder die Gegenwart verstehen, noch die Zukunft gestalten kann. In ihren äußerst anregend geschriebenen Biografien über spannende, von der Öffentlichkeit bislang wenig beachtete Persönlichkeiten spielt daher der geschichtliche, gesellschaftliche und politische Hintergrund eine wichtige Rolle. Er lässt nicht nur die Porträtierten mit ihren Stärken und Schwächen anschaulich hervortreten. Sondern er beschert den Leserinnen und Lesern auch Aha-Erlebnisse, wenn sich überraschende Bezüge zu unserer Zeit erkennen lassen.

  • Christian Schnurer über Greenpeace, über Joseph Beuys und über die ganz großen Themen

    02.04.202615:11

    „Ich glaube, dass Kunst keine PR-Strategie ist“, sagt Christian Schnurer. Der Installationskünstler und Bildhauer lehnt es ab, dass Kulturschaffende sich als Aktivisten begreifen. Dabei bezieht er in seinen eigenen Arbeiten dezidiert Position zu gesellschaftlichen Fragen und politischen Auseinandersetzungen – ob es um Migration, Krieg oder um die Einheit Europas geht. Daneben engagiert er sich für seine freischaffenden Kolleg*innen im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und als Initiator und Manager der Halle 6 in Münchens Kreativquartier. Dort finden Kunstschaffende der Freien Szene Raum zum Arbeiten und zum Wohnen. Denn Schnurer ist überzeugt: die Kreativen sind der Schlüssel, wenn es darum geht, die großen Probleme unserer Zeit in den Griff zu bekommen.https://www.christian-schnurer.de/

  • Friedrich Ani über das Erfinden von Namen, über den bayerischen Dialekt und über Kochel am See

    03.03.202614:59

    „Kunst findet nicht in einem leeren, abseitigen Raum statt“, sagt Friedrich Ani. Der Schriftsteller erschafft in seinen Kriminalromanen Figuren, wie man sie auch im echten Leben antreffen könnte. Unter anderem ist auch das ein Grund für die Popularität seiner Bücher. Nachdem Ani seit nunmehr dreißig Jahren fiktive Geschichten ersinnt, hat er zuletzt mit Schlupfwinkel ein autobiografisches Buch geschrieben, in dem er sich an sein Aufwachsen in einem bayerischen Dorf als Sohn einer Schlesierin und eines syrischen Arztes erinnert. Ob autobiografisch oder frei erfunden: Friedrich Ani entwickelt seine Figuren in einer Welt von heute, wo sie sich den Problemen und den Fragen unserer Zeit stellen müssen.

  • Manuela Hartel über Naturerleben, über den Ministrantendienst und über transparente Gazen

    03.02.202614:55

    „Viele Menschen suchen in der Kunst und in der Religion Ähnliches“, sagt Manuela Hartel. Die Video- und Installationskünstlerin sieht in der Kombination aus sinnlicher Wahrnehmung und geistig-spiritueller Dimension die Antwort auf ein menschliches Grundbedürfnis, das beide Bereiche verbindet. In ihren Arbeiten vereint sie Elemente verschiedener Kunst-Genres von Musik, über Theater bis hin zu bildender Kunst zu ganz eigenen Formen künstlerischen Ausdrucks. Dabei arbeitet Manuela Hartel oft mit Licht und lässt so aus Räumen illusionistische Orte entstehen, die Neugier wecken und zum Nachdenken anregen. https://manuelahartel.de/ https://www.staatsoper-stuttgart.de/spielplan/a-z/station-paradiso/