Trigema-CEO Wolfgang Grupp junior: Gleiche Werte, anderer Führungsstil #63
Köpfe der Szene
29.06.2026 • 1 Std. 0 Min.
WERBUNG: Diese Folge wird unterstützt durch unseren Partner, die GLS Bank. Weitere Infos dazu findest du hier: https://www.gls.de/finanzieren/branchen/nachhaltige-wirtschaft/ Wer ist Wolfgang Grupp junior? Wolfgang Grupp junior ist Geschäftsführer von Trigema und führt das Familienunternehmen seit Anfang 2024 gemeinsam mit seiner Schwester Bonita Grupp in der nächsten Generation. Trigema steht seit Jahrzehnten für Kleidung Made in Germany, eigene Produktion und eine sehr klare Unternehmerhaltung. In der Folge spricht Wolfgang Grupp junior darüber, wie man ein traditionsreiches Familienunternehmen weiterführt, wenn der eigene Vater zu den bekanntesten Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands gehört. Dabei wird schnell klar: Die Werte sollen bleiben, aber der Führungsstil muss zur neuen Generation passen. Was passiert in der Folge? Diese Folge dreht sich um eine Frage, die viele Familienunternehmen und Mittelständler kennen: Wie gelingt ein Generationenwechsel, wenn das Unternehmen so stark mit einer Person verbunden ist? Wolfgang Grupp junior spricht offen darüber, warum er die Werte seines Vaters weiterführen will, aber nicht dessen autoritären Führungsstil kopieren kann. Es geht um den langsamen Übergang in der Geschäftsführung, den Druck als „Sohn von“, die Erwartungen langjähriger Mitarbeitender und die Frage, wie man eigene Fußstapfen setzt, statt alte füllen zu wollen. Gleichzeitig wird es sehr konkret: Wolfgang erzählt, wie sein Arbeitsalltag bei Trigema aussieht, warum er und Bonita weiterhin stark operativ im Unternehmen arbeiten und weshalb junge Mitarbeitende heute anders geführt werden müssen als frühere Generationen. Wir sprechen über Purpose an der Maschine, schnelle Entscheidungen, Kooperationen mit jungen Marken wie LFDY und V-Lays, Marketing zwischen Messbarkeit und Bauchgefühl und die Frage, ob Trigema irgendwann das deutsche Uniqlo werden könnte. Ein großer Teil der Folge dreht sich außerdem um Made in Germany: Wolfgang erklärt, warum er manchmal das Gefühl hat, dass Produktion in Deutschland politisch und bürokratisch eher erschwert als unterstützt wird. Am Ende bleibt ein sehr klares Learning: Wer ein Traditionsunternehmen in die nächste Generation führen will, muss die Werte bewahren, aber den eigenen Weg finden. Relevante Links ? Trigema: https://www.trigema.de/ ? Trigema Nachfolge: https://www.trigema.de/magazin/trigema-nachfolge/ ? Wolfgang Grupp jun. bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wolfgang-grupp-jun-a0228358/