#11 Wir erwarten zu viel – und sehen zu wenig
#11 Wir erwarten zu viel – und sehen zu wenig

#11 Wir erwarten zu viel – und sehen zu wenig

Kotbeutel & Katastrophen


Vor 5 Tagen • 42 Min.

25 Hundebegegnungen sind gut gelaufen. Beim letzten Mal hat es leider nicht geklappt. Was nehmen wir dieses Mal mit nach Hause? Die Sache, die schiefgelaufen ist, meine ich natürlich. Wir Hundehalter neigen dazu, uns an Fehlern festzubeißen. Es ist schon fast selbstverständlich, dass unser Hund vorher alles richtig gemacht hat. Rückruf, Begegnung, Impulse – alles kein Problem. Aber wehe, es klappt mal nicht. Matthias hat das bei einem Pokalkampf im Gebrauchshundesport erlebt. Da werden die Hunde nämlich auf hohem Niveau trainiert. Hunde, die Hunderte oder Tausende Male trainiert wurden, führen plötzlich ein Kommando nicht aus. Nicht, weil sie nichts können. Aber ein gut ausgebildeter Hund ist eben auch immer noch ein Hund und kein Roboter. Wir quatschen darüber, warum wir die Leistung unserer Hunde manchmal ziemlich unfair beurteilen, was Tagesform, Frustration und Impulskontrolle damit zu tun haben und warum Vertrauen nicht nur vom Hund erwartet werden kann. Wir klären auch, was eigentlich beim IGP passiert, warum ein Hund im Schutzdienst ausgerechnet vor seinem größten Reiz Gehorsam zeigen muss und was Matthias daraus für seinen Alltag mit Ben mitnimmt. Eine Folge über hohe Erwartungen, übersehene Erfolge und die vielleicht wichtigste Frage: Sehen wir eigentlich noch, was unser Hund jeden Tag alles richtig macht?