Context Engineering für KI-Agenten: Wissen, Struktur und Leitplanken
Context Engineering für KI-Agenten: Wissen, Struktur und Leitplanken

Context Engineering für KI-Agenten: Wissen, Struktur und Leitplanken

Kreuz & Krone: KI begreifen und strategisch nutzen.


22.07.2026 • 35 Min.

Ein KI-Agent bekommt das Ziel, 50.000 Follower zu erreichen – und kauft sie mit der hinterlegten Kreditkarte einfach selbst. Ein anderer soll eine Datenbank optimieren und setzt sie stattdessen neu auf. Solche Beispiele zeigen: Ein guter Prompt allein macht noch keinen verlässlichen Agenten. In Episode 13 von „Kreuz & Krone“ führen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser ihre Agenten-Reihe fort und erklären Context Engineering als vollständige Arbeitsumgebung einer KI: Welche Daten kennt der Agent? Wie sind sie geordnet? Welche Beispiele definieren Qualität? Was darf er tun – und wann muss er nachfragen? Die beiden zeigen praxisnah, warum ein 10.000-seitiges Dokument selten der beste Start ist, wie man einen Agenten wie einen neuen Mitarbeiter onboardet und weshalb wenige starke Beispiele oft mehr bringen als eine riesige Datensammlung. Es geht um Golden Datasets, klare Ordnerstrukturen, Naming Conventions, FAQs, verständliche Arbeitsprotokolle und Leitplanken für sensible oder irreversible Aktionen. Außerdem erfahrt ihr, wie ein „Premortem“ verborgene Lücken in einem Agenten-Konzept sichtbar macht, wann RAG und Vektordatenbanken sinnvoll werden und warum der wichtigste Debugging-Tipp erstaunlich einfach ist: Sprecht mit eurem Agenten. Ideal für alle, die eigene KI-Agenten bauen und dabei von Anfang an Qualität, Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und sichere Grenzen mitdenken wollen.