kunstundquer – der Podcast der KulturRegion Stuttgart
kunstundquer – der Podcast der KulturRegion Stuttgart

kunstundquer – der Podcast der KulturRegion Stuttgart

Redaktion KulturRegion Stuttgart


Podcast

Ab jetzt sind wir jeden Monat unterwegs: kunstundquer geht raus aus dem Studio und rein in die Region. Wir treffen Menschen, die hier Kunst und Kultur machen, besuchen Orte, an denen gerade etwas entsteht, und kommen ins Gespräch - direkt vor Ort. Über Ideen, Anfänge und Umwege. Wer und was ist eigentlich kreativ im Ländle? Musik: ComaStudio Song: Floating Abstract_Reinvention Redaktion: KulturRegion Stuttgart Moderation: Jonathan Springer Produktion: HAWKINS & CROSS Media GmbH Gestaltung Grafik: Superultraplus Designstudio 2021-2025 Redaktion: KulturRegion Stuttgart Moderation 2021 - 2025: Ingmar Volkmann & Kimsy von Reischach Musik: Joasinho/Cico Beck, Mitglied der Band The Notwist, Ausschnitt aus dem Track "Nuh Nuh" aus dem Album Meshes, 2016 Produktion: HAWKINS & CROSS Media GmbH Gestaltung Grafik: Superultraplus Designstudio

Alle Folgen

  • Stuttgart kann Comedy: Raytschel und die »Comedy Cuties«

    Heute45:06

    Raytschel ist bekannt für selbstironische, ehrliche und manchmal herrlich absurde Alltagsbeobachtungen – direkt, pointiert und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die Stuttgarter Stand-up-Comedienne war unter anderem bei der »WDR Ladies Night – Youngster Show«, wirkte bei »Falsch Aber Lustig« mit, war Halbfinalistin bei »Rebell Most Wanted« und stand im Finale des Stuttgarter Comedy Clash, dem größten Stand-up-Wettbewerb Deutschlands. Wir treffen Rahel Salomon alias Raytschel am Eugensplatz und begleiten sie bei einem Eis zur UHU Bar. Dort veranstaltet sie gemeinsam mit Joni Zwick und Stephie Zöllner das Open Mic »Comedy Cuties«. Auf dem Weg sprechen wir über harte Arbeit an leichten Pointen, Witze, die nicht zünden, Hater im Internet, Frauen im Comedy-Business und die Frage: Was braucht eine gute Comedy-Community? Gast: Raytschel Rahel Salomon alias Raytschel ist eine Stuttgarter Stand-up-Comedienne. Mit viel Selbstironie, ehrlichen Alltagsbeobachtungen und einer direkten Haltung bringt sie persönliche und gesellschaftliche Themen auf die Bühne. Sie ist Teil des Comedy-Kollektivs Rhythmus & Comedy (R&C) und veranstaltet gemeinsam mit zwei Comedy-Freund*innen, Joni Zwick und Stephie Zöllner, das Open Mic »Comedy Cuties« in der UHU Bar Stuttgart. Die Comedy Cuties Jeden Mittwoch bringen Raytschel, Joni Zwick und Stephie Zöllner mit ihrem Open Mic »Comedy Cuties« frische Stand-up-Comedy in die Stuttgarter UHU Bar. Newcomer*innen und erfahrene Comedians testen hier neue Witze und feilen live vor Publikum an ihrem Material. Einlass ist um 19 Uhr, die Show beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei beziehungsweise spendenbasiert; wegen der begrenzten Plätze wird eine kostenlose Reservierung über Eventbrite empfohlen. Reservierte Plätze werden nach 19:45 Uhr wieder freigegeben.

  • Warum übernachtet eine Architekturklasse in einer ehemaligen Jesuitenkapelle?

    15.07.202635:43

    In dieser Folge besuchen wir den Kunstverein Neuhausen, einen besonderen Projektraum in einer ehemaligen Jesuitenkapelle auf den Fildern. Dort arbeitet das »The Baukunst Studio« der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit dem Kunstverein am Projekt »ResiDensity«: Studierende entwerfen Prototypen für eine zukünftige Künstler*innenresidenz. Bevor geplant wird, wird erst einmal gewohnt. Für die »Self-Residency« verbringen die Studierenden zwei Tage und eine Nacht vor Ort: im Beichtstuhl, unter Planen, in selbstgebauten Schlafsituationen, zwischen Heu, Holz, Wolle, Kälte, Vogelstimmen und bestehenden Langzeitprojekten des Kunstvereins. Dabei geht es nicht nur um die Frage, wo ein Bett stehen kann. Sondern darum, wie Architektur beginnt, wenn man einen Ort nicht leer denkt: Wer wohnt hier schon? Welche Pflanzen, Tiere, Materialien, Geschichten und Nutzungen sind bereits da? Wir sprechen mit Susanne Jakob vom Kunstverein Neuhausen, Prof. Mark Blaschitz und Rafael Rychlik von der ABK Stuttgart sowie mit Studierenden über Komfort, Verantwortung, prozesshaftes Entwerfen und die kleine große Utopien. Das Projekt »ResiDensity« ist ein transdisziplinäres Forschungs- und Entwurfsprojekt des Lehrstuhls für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen / The Baukunst Studio in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Neuhausen. Ziel ist ein Prototyp für eine Residenzmöglichkeit für Künstler*innen im Dialog mit Ort, Geschichte und ökologischem Bestand. Credits / Beteiligte Zu Gast: Susanne Jakob M.A., Prof. Mark Blaschitz, Rafael Rychlik M.A. Projekt: »ResiDensity«, Kunstverein Neuhausen × The Baukunst Studio / Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Leitung: Prof. Mark Blaschitz Stimmen Studierende / Projektbeteiligte: Kevin Volkov, Simon Henning, Lola Dubac, Amelie Kull, Tim Fürtig, Carlotta Lauven, Ida Butt, Felix Schmitt, Stella Vossen, Merle Bernstein, Nico Singla-Martinez sowie weitere Beteiligte der Klasse. Kunstverein Neuhausen: Künstlerische Leitung Susanne Jakob Quellen: [Baukunst Studio Akademie der Bildenden Künste Stuttgart](https://www.abk-stuttgart.de/studienarbeiten/thebaukunststudio-de/) [Residensity - Kunstverein Neuhausen](https://kvnneuhausen.com/2026/02/01/residensity/)

  • Zwischen Seoul und Schwabenland

    08.06.202632:30

    atelierJAK ist das deutsch-koreanische Künstlerduo von Andreas Geisselhardt und Jangyoung Jung. Von Leonberg und Stuttgart aus entwickeln die beiden seit vielen Jahren Arbeiten zwischen Skulptur, Film, Installation und Zeichnung, die in Deutschland, Korea, Taiwan und den USA gezeigt werden. Im Zentrum ihres Langzeitprojekts »Soul Blindness« steht die Frage, wie wir die Welt wahrnehmen, erkennen und mit Bedeutung aufladen. Mit großer handwerklicher Präzision und einer bemerkenswerten Offenheit für unterschiedliche Perspektiven schaffen sie Kunst, die weniger Antworten liefert als neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnet. Gäste: Jangyoung Jung (*1973 in Korea) und Andreas Geisselhardt (*1974 in Deutschland) studierten freie Kunst u.a. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 2006 arbeiten sie zusammen, seit 2012 als atelierJAK. Die Arbeiten von Jangyoung Jung und Andreas Geisselhardt entstehen in der Konstellation als Gruppe, der gegenseitigen Auseinandersetzung und zwischenmenschlichen wie kulturellen Ambivalenz. Sie untersuchen die Bedingungen von Wahrnehmung an der Schnittstelle von Bild, Material und Raum. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Sehen und Erkennen voneinander lösen lassen. Die Arbeiten erzeugen Situationen, in denen Wahrnehmung instabil wird und Bedeutung nicht unmittelbar gegeben ist, sondern sich erst im Prozess des Betrachtens konstituiert. #kunstundquer #KulturRegionStuttgart #atelierJAK #AndreasGeisselhardt #Gegenwartskunst #Kunstpodcast #KunstundKI #SoulBlindness #Leonberg #StuttgartRegion #InstallationArt #Skulptur #ZeitgenössischeKunst #ArtTalk #PodcastDE

  • Schwarzwald ohne Heimatkitsch? mit Autorin Hannah Häffner durch die Waiblinger Talaue

    05.05.202636:13

    Hannah Häffner schreibt präzise und poetisch über Herkunft, Enge und Freiheit – und erzählt mit Die Riesinnen einen eigenwilligen Generationenroman, der Heimat nicht verklärt, sondern offenlegt. Wir streifen mit der Autorin durch die Waiblinger Talaue. Ihr neuer Roman Die Riesinnen, hat es direkt auf die Bestsellerlisten geschafft – und hält sich dort weiterhin. Ihr Roman führt in den Schwarzwald, allerdings fern jeder Idylle: als spröden, widerständigen Raum, in dem drei Frauen sehr unterschiedliche Entscheidungen treffen – bleiben, gehen oder sich dazwischen bewegen. Wir sprechen über die Wucht von Heimat, über Freiheit als Möglichkeit und Zumutung – und darüber, wie man sich in Leben hineindenkt, die man selbst nie geführt hat. Es geht um die besten Momente beim Schreiben, um das Gefühl, „Gott zu spielen“, wenn neue Welten entstehen, um Figuren, die ein Eigenleben entwickeln – und um das Loslassen, Anfangen und Dranbleiben. ? Eine Folge über Herkunft, Vorstellungskraft und die Frage: Wo gehört man eigentlich hin – im Leben und im Kulturbetrieb?

  • Buggles Awards: Zwischen Experiment und Szene

    07.04.202629:27

    Wir sind unterwegs zu den Buggles Awards in Stuttgart-Obertürkheim, dem Landespreis für Musikvideos in Baden-Württemberg. Auf dem Weg dorthin sprechen wir mit Giovanna Thierry vom Stuttgarter Filmwinter, die den Award mit organisiert – über aktuelle Trends, die Anfänge des Genres und die Frage, warum man Musikvideos überhaupt auf die große Leinwand bringen sollte. Im Kino treffen sich Filmemacher*innen, Musiker*innen und Szene – und schauen gemeinsam Arbeiten, die überraschen oder Statements setzen. Dort sprechen wir vor Award Beginn noch schnell mit dem Ludwigsburger Filmemacher und Nominierten Simon Schares, über seine Arbeit, den Drehprozess, seine persönlichen Lieblingsvideos – und darüber, welche Rolle Traurigkeit spielt. Was bleibt vom Musikvideo im Zeitalter von Scrollen und Streaming? Und was passiert, wenn man sie gemeinsam im Kino sieht? Gäste ? Must-See: Musikvideo-Tipps unserer Gäste Für Giovanna ist »Around the World« von Daft Punk (Regie: Michel Gondry) ein unverzichtbarer Klassiker: Jede Figur steht für ein Instrument, jede Bewegung folgt dem Beat – ein lustiges Spiel aus Rhythmus und Bild, inspiriert von der Idee der »visual music« bei Oskar Fischinger. Simon empfiehlt: die Arbeiten von Keith Schofield – bekannt für pointierten Humor, starke visuelle Ideen und einen bewusst schrägen Zugriff auf Pop. Seine Videos brechen Erwartungen und bleiben genau dadurch im Kopf. Was sind eure ganz persönlichen Musikvideo Klassiker oder Must Sees? Und, gehören die auf die große Leinwand?

  • GUCK MICH NICHT AN – Viral gehen ohne Label?

    03.03.202625:32

    ildikó macht Rap – laut, emotional, humorvoll und ohne sich auf einen Stil festzulegen. Auf den unkonventionellen Beats von IANEK erzählt sie von persönlichen Erfahrungen, fiktiven Szenarien, Feminismus und Empowerment. Mit „GUCK MICH NICH AN“ wurde sie im September 2024 plötzlich breit wahrgenommen – der Song läuft inzwischen auf Demos und unter politischen Videos. Für kunstundquer trifft Jonathan sie am Nordbahnhof zwischen Waggons und Wagenhallen. Beim Spaziergang erzählt ildikó, warum sie kein Label wollte, ihre Tour selbst gebucht hat und Social Media wieder gelöscht hat. Es geht um DIY-Arbeit, kreative Unsicherheiten, Kommentarspalten – und um ihren neuen Song „Aggression“. Song: GUCK MICH NICHT AN Credit: ildikó & IANEK