Unfallflucht - Die neue Schadensgrenze verändert alles!
LAW & TALK - Praxisnahe Rechts-Tipps vom Anwalt & aktuelle Rechtsprechung
06.05.2026 • 12 Min.
? Ein kurzer Moment der Schwäche – und plötzlich steht dein Führerschein auf dem Spiel. Klingt dramatisch? Ist es auch. Denn wer nach einem Parkrempler mit dem Car-Sharing-Auto einfach weiterfährt, begeht unter Umständen eine Straftat – und riskiert den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis. ⚖️ Aber ab wann wird ein Schaden eigentlich „bedeutend" genug, um diesen Automatismus auszulösen? Genau hier streiten sich Deutschlands Gerichte gerade – und die Grenze wandert. Während manche Landgerichte die Schwelle bei 1.500 Euro gezogen haben, sprechen aktuelle Urteile von 2.000 bis 2.500 Euro netto. Das klingt nach viel – ist es aber nicht, wenn du weißt, was Karosserie-Reparaturen heute kosten. ? In dieser Folge erklärt Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Igor Posikow gemeinsam mit Moderator Michael Kehren, was der sogenannte „bedeutende Fremdschaden" nach § 69 Abs. 2 Nr. 3 StGB wirklich bedeutet – und warum selbst ein Schaden unterhalb der Grenze zur Führerschein-Falle werden kann. ? Das erfährst du in dieser Folge: Ab welchem Betrag droht der automatische Führerscheinentzug – laut aktueller Rechtsprechung Warum Mietwagenkosten & Gutachterkosten NICHT zum relevanten Schaden zählen – und was das für dich bedeutet Den gefährlichsten Fehler, den Car-Sharing-Nutzer nach einem Unfall machen 3 konkrete Tipps, die dich rechtlich absichern – bevor die Polizei klingelt ? Das Erschreckende: Wir reden nicht von Totalschäden. Ein einziger Parkrempler an einem neueren Fahrzeug kann reichen. Und wer glaubt, ein Zettel am Windschutzscheibe löst das Problem – der liegt falsch. Bitte besuchen Sie unsere Website, um weitere Informationen zu erhalten: https://posikow-kehren.de/anwalt-verkehrsrecht-hamburg/