LEBE SELBSTVOLL
LEBE SELBSTVOLL

LEBE SELBSTVOLL

Franziska Günther-Güldenpfennig


Podcast

LEBE SELBSTVOLL, der Podcast für Frauen mit und nach Krebs. Wie fühlt es sich an, als Frau mit Krebs gesehen zu werden - vom Partner, von der Gesellschaft, von sich selbst? In diesem Podcast erzählen Frauen, was sich in ihrem Leben durch die Diagnose verändert hat: Was Narben mit dem Körper machen. Was Nähe bedeutet. Wie Selbstliebe und Zuversicht zurückkommen können. Wir sprechen über echte Gefühle, aber auch über Hoffnung, Mut und die Frage: Wie gelingt ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben - mit allem, was ist. Jede Folge ist ein ehrliches Gespräch. Voller Tiefe, Stärke und manchmal auch Lachen. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag. Mehr über den Podcast, meine fotografische Arbeit und mein Buch "schön & stark, Frauen mit Krebs" findest du auf www.franziskaguentherfotografie.de

Alle Folgen

  • #167 Leben mit metastsasiertem Brustkrebs

    Gestern1:05:17

    2009 erhielt Bine zum ersten Mal die Diagnose Brustkrebs. Es folgten Chemotherapie, Bestrahlung und eine antihormonelle Therapie. Jahre später kam der Krebs zurück. Noch einmal. Und noch einmal. Heute lebt Bine mit ihrer vierten Brustkrebsdiagnose und mit Metastasen. In unserem Gespräch erzählt sie offen, wie sich ihr Leben verändert hat, seit aus einer heilbaren Erkrankung eine palliative Situation geworden ist. Sie spricht darüber, wie sie diese Nachricht erlebt hat, wie ihr Umfeld darauf reagiert und warum Zeit für sie heute einen ganz anderen Stellenwert hat als früher. Außerdem werfen wir gemeinsam einen Blick auf das Gesundheitssystem. Bine berichtet von ihren Erfahrungen als Patientin über viele Jahre hinweg und beschreibt, wie sich der Umgang mit Betroffenen aus ihrer Sicht verändert hat – sowohl positiv als auch dort, wo sie sich mehr Zuhören und mehr Menschlichkeit wünschen würde. Ein besonders wichtiger Halt ist für sie der Austausch mit anderen Frauen in ihrer Selbsthilfegruppe. Dort erlebt sie etwas, das sich kaum erklären lässt: Menschen, die genau wissen, wie sich dieser Weg anfühlt.

  • #166 Vom Knoten zur Diagnose

    28.07.202658:06

    Über Monate spürte Miriam, dass sich ihre Brust veränderte. Sie ertastete einen Knoten, doch immer wieder hörte sie denselben Satz: "Das ist nur eine Zyste." Trotz ihrer Sorgen wird sie beruhigt. Erst als sich die Veränderungen deutlich verschlimmern, wird sie an ein Brustzentrum überwiesen. Die Diagnose: Her2 positiver, inflammatorischer Brustkrebs. In dieser Folge erzählt Miriam, wie es ist, wenn man spürt, dass etwas im eigenen Körper nicht stimmt, aber lange keine Antworten bekommt. Sie spricht offen über ihre Behandlung, den Alltag als alleinerziehende Mutter und darüber, wie belastend nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch der bürokratische Kampf mit der Krankenkasse sein kann. Denn obwohl Miriam sich aus medizinischen Gründen eine beidseitige Brustrekonstruktion wünscht, wird die Kostenübernahme für die gesunde Brust bislang abgelehnt. Ein zusätzlicher Kraftakt in einer Zeit, in der eigentlich Heilung im Mittelpunkt stehen sollte. Gleichzeitig erzählt Miriam von dem unglaublichen Rückhalt, den sie während ihrer Erkrankung erfahren hat. Freundinnen, der Frauenchor, ihre Familie und viele Menschen in ihrem Umfeld wurden zu einem Netz, das ihr starken Halt gibt.

  • #165 Sichtbar werden!

    21.07.20261:09:34

    Ein halbes Jahr nach einer unauffälligen Vorsorgeuntersuchung ertastete Bettina selbst einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: triple-negativer Brustkrebs. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie mit enjoy midlife bereits begonnen, Frauen in der Lebensmitte dabei zu begleiten, sich wieder mehr zu zeigen, für ihre Träume loszugehen und ihre Komfortzone zu verlassen. Mit der Krebsdiagnose wurde diese Haltung plötzlich zu ihrer eigenen Herausforderung. Bettina entschied sich bewusst für die schulmedizinische Behandlung und ergänzte sie durch Ansätze, die ihr persönlich Kraft gaben. Gleichzeitig stellte sie sich immer wieder die Frage: Wie möchte ich leben? Und genau diese Frage begleitet sie bis heute. In unserem Gespräch sprechen wir über Brustkrebs, Selbstverantwortung und darüber, warum persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Bettina erzählt, weshalb Sichtbarkeit so viel mit Selbstvertrauen zu tun hat, warum wir aufhören sollten, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, und weshalb sie Frauen heute dabei begleitet, mutig ihren eigenen Weg zu gehen.

  • #164 Wechseljahre & Hormone

    14.07.20261:00:21

    Nach einer Krebstherapie geraten viele Frauen durch Medikamente frühzeitig in die Wechseljahre. Andere erleben sie ganz natürlich im Laufe ihres Lebens. Die Beschwerden können ganz unterschiedliche sein und oft stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich gerade in meinem Körper? In dieser Folge spricht Dr. Marike Albrecht darüber, welche Aufgaben Hormone in unserem Körper übernehmen, warum sie für unser Wohlbefinden so wichtig sind, welche Veränderungen während der Wechseljahre stattfinden und warum dieses Wissen gerade nach einer Krebserkrankung so wichtig sein kann. Außerdem geht es um die Rolle von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Närhstoffen. welche Möglichkeiten es gibt den Körper zu unterstützen, und wann bioidentische Hormone eine sinnvolle Option sein können.

  • #163 Wenn Brustkrebs nach zehn Jahren zurückkehrt

    07.07.20261:02:55

    Im Jahr 2001 ertastete Silke einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: Brustkrebs. Nach der Therapie fand sie Schritt für Schritt zurück ins Leben. Sie bekam 2006 noch einmal eine Tochter, lernte, das Leben bewusster zu genießen, und hatte das Gefühl, wieder nach vorne schauen zu können. Zehn Jahre später ertastete sie erneut einen Knoten. Wieder lautete die Diagnose Brustkrebs. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass Silke Trägerin einer BRCA1-Mutation ist. Sie entschied sich für eine beidseitige Mastektomie und später auch für die Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter. In unserem Gespräch erzählt Silke von beiden Erkrankungen und davon, wie unterschiedlich sie die Therapien erlebt hat. Sie nimmt uns mit zurück ins Jahr 2001, als noch zwanzig Frauen gemeinsam in einem Raum ihre Chemotherapie erhielten – und zeigt, wie sehr sich die Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen Jahren verändert hat. Wir sprechen außerdem darüber, was das Wort „gesund“ eigentlich bedeutet. Nach zehn Jahren galt Silke medizinisch als gesund und fiel aus der Nachsorge heraus. Als sie erneut an Brustkrebs erkrankte, wurde die Erkrankung als neue Diagnose eingestuft. Für Silke hat das ihren Blick auf Gesundheit für immer verändert. 2019 gründete sie schließlich ihre eigene Selbsthilfegruppe – weil sie selbst erlebt hat, wie wichtig Austausch und gegenseitige Unterstützung nach einer Krebsdiagnose sein können.

  • #162 Brustkrebs & MSH6

    30.06.20261:09:31

    Mit 33 Jahren ertastete Lisa einen kleinen Knoten in ihrer Brust. Mehrere Ärzte beruhigten sie. Es sei nichts Auffälliges, eine weitere Untersuchung sei nicht notwendig. Trotzdem ließ sie der Knoten nicht los. Als sie nachfragte, hatte sie das Gefühl, mit ihren Sorgen nicht ernst genommen zu werden. Irgendwann war sie so verunsichert, dass sie selbst nicht mehr wusste, ob ihr Gefühl berechtigt war. Neun Monate später war der Knoten von 0,5 auf 1,8 Zentimeter gewachsen. Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs. Noch bevor die weitere Behandlung geplant wurde, erhielt Lisa eine antihormonelle Therapie und es wurde eine genetische Untersuchung veranlasst. Das Ergebnis war entscheidend für die Frage, wie operiert werden sollte. Dabei stellte sich heraus, dass Lisa das Lynch-Syndrom (MSH6) hat – eine genetische Veranlagung, die das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöht und ihr Leben bis heute beeinflusst. Zur gleichen Zeit fiel Lisa ein auffälliges Muttermal an ihrer Brust auf. Auch hier wurde sie zunächst beruhigt. Erst als sie eine weitere Hautärztin aufsuchte, wurde das Muttermal untersucht. Die Diagnose: eine Melanom-Vorstufe. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, das Lynch-Syndrom, Kinderwunsch und die Erfahrung, sich immer wieder für die eigene Gesundheit einsetzen zu müssen. Vor allem aber sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, dem eigenen Gefühl zu vertrauen.