LEBE SELBSTVOLL
LEBE SELBSTVOLL

LEBE SELBSTVOLL

Franziska Günther-Güldenpfennig


Podcast

LEBE SELBSTVOLL, der Podcast für Frauen mit und nach Krebs. Wie fühlt es sich an, als Frau mit Krebs gesehen zu werden - vom Partner, von der Gesellschaft, von sich selbst? In diesem Podcast erzählen Frauen, was sich in ihrem Leben durch die Diagnose verändert hat: Was Narben mit dem Körper machen. Was Nähe bedeutet. Wie Selbstliebe und Zuversicht zurückkommen können. Wir sprechen über echte Gefühle, aber auch über Hoffnung, Mut und die Frage: Wie gelingt ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben - mit allem, was ist. Jede Folge ist ein ehrliches Gespräch. Voller Tiefe, Stärke und manchmal auch Lachen. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag. Mehr über den Podcast, meine fotografische Arbeit und mein Buch "schön & stark, Frauen mit Krebs" findest du auf www.franziskaguentherfotografie.de

Alle Folgen

  • #160 Ein Mantelzell-Lymphom & der Sinn des Lebens

    Vor 3 Tagen1:08:58

    Mit 30 Jahren erhielt Paulina die Diagnose Brustkrebs. Es folgte eine intensive Behandlung, die anders verlief als erwartet. Heute steht Paulina erneut vor einer großen Herausforderung. Sie lebt mit einem Mantelzell-Lymphom und befindet sich wieder in Therapie. Doch diese Folge handelt nicht nur von Krankheit. Wir sprechen über Hoffnung und die Frage, was ein gutes Leben eigentlich ausmacht. Über Durchhalteparolen, Ehrlichkeit und die Erwartung, immer positiv bleiben zu müssen. Paulina erzählt, warum sie sich nicht als Kämpferin versteht, weshalb Verletzlichkeit ihren Platz haben darf und warum Lebensqualität für sie wichtiger ist als jede Parole. Wir sprechen über Familie, Freundschaften, die Liebe und darüber, dass Zufriedenheit oft viel weniger mit außergewöhnlichen Momenten zu tun hat, als wir denken. Oft sind es die kleinen Dinge, die zählen: ein Kaffee im Garten, ein schönes Zuhause, Zeit mit den Menschen, die wir lieben. Paulina sagt, sie braucht kein spektakuläres Leben, denn Glück liegt manchmal viel näher, als wir denken.

  • #159 Vom Polypen zur Darmkrebsdiagnose

    09.06.202657:22

    Als Theresa 17 Jahre alt war, bemerkte sie Blut im Stuhl. Ein Symptom, das sie abklären ließ. Es wurde ein Polyp entdeckt und entfernt. Die Diagnose: eine Krebsvorstufe. Theresa nahm die regelmäßigen Kontrolltermine wahr, doch einige Jahre später kehrten die Symptome zurück. Wieder bemerkte Theresa Blut im Stuhl. Diesmal lautete die Diagnose Darmkrebs. Mit Anfang 20 fand sie sich in einer Situation wieder, mit der die wenigsten Menschen in ihrem Alter rechnen. Es folgten Operationen, Chemotherapie und die Hoffnung, die Erkrankung hinter sich lassen zu können. Doch nur wenige Wochen nach Abschluss der Behandlung wurden Metastasen entdeckt. In dieser Folge erzählt Theresa von ihrem Weg durch die Erkrankung, von Rückschlägen, großen Operationen und den körperlichen Veränderungen, die geblieben sind. Sie spricht darüber, wie es sich anfühlt, als junge Frau an Darmkrebs zu erkranken, warum Vorsorge und Früherkennung so wichtig sind und wie sie gelernt hat, trotz all der Unsicherheiten nach vorn zu schauen. Heute ist Theresa krebsfrei.

  • #158 Brustkrebs mit Anfang Zwanzig

    02.06.20261:12:15

    Mit nur 23 Jahren ertastete Sophie einen Knoten in ihrer Brust. Aufgrund einer familiären Vorbelastung wusste sie sofort, dass dieser Befund ernst sein könnte. Nach der Diagnose Brustkrebs folgten Operationen, Chemotherapie und schwierige Entscheidungen über ihren Körper und ihre Zukunft. Besonders belastend war für Sophie dabei nicht nur die Erkrankung selbst, sondern auch das Gefühl, als junge Patientin immer wieder nicht ernst genommen zu werden. Nach einer Mastektomie entschied sie sich zunächst für einen Wiederaufbau mit Silikonimplantat. Doch das Ergebnis entsprach nicht dem, was besprochen worden war. Erst später fand sie einen Weg, der sich für sie richtig anfühlte und mit dem sie heute im Reinen ist. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, Kinderwunsch, Körperbild, den Umgang mit medizinischen Entscheidungen und darüber, wie wichtig es ist, die eigene Stimme nicht zu verlieren – gerade dann, wenn man sich besonders verletzlich fühlt.

  • #157 Ein Leben geprägt von Krebsdiagnosen

    26.05.20261:23:14

    Britta war erst Mitte 20, als sie 1994, ein Jahr nach ihrer Hochzeit, die Diagnose Leukämie erhielt. Die Symptome waren starke Knochenschmerzen und konnten von den Ärzten zunächst nicht eindeutig zugeordnet werden. Es war eine schwere Zeit. Ihre Zwillingsschwester spendete ihr damals Stammzellen – eine Spende, die ihr das Leben rettete. Viele Jahre später erkrankte ihre Schwester selbst an metastasiertem Brustkrebs. Kurz darauf wurden auch bei Britta Auffälligkeiten in der Brust entdeckt. Sie entschied sich bewusst für eine beidseitige Mastektomie. Doch auch damit war ihre Geschichte noch nicht vorbei. Einige Jahre später folgte die Diagnose Zungengrundkrebs. Britta erzählt von einem Leben, das immer wieder von Krankheit geprägt war – und davon, wie eng Angst, Verlust, Hoffnung und Zusammenhalt manchmal miteinander verbunden sind.

  • #156 Familiäre Polyposis & Gebärmutterkrebs

    19.05.202656:56

    Schon mit 25 Jahren erhielt Anja die Diagnose familiäre Polyposis - eine genetische Erkrankung, bei der sich Polypen im Darm bilden können. Als Kind erlebte sie, wie sehr die Erkrankung das Leben ihrer Mutter geprägt hat. Als Anja selbst die Diagnose erhielt, wollte sie sich zunächst nicht damit auseinandersetzen. Doch die Erkrankung war bereits weit fortgeschritten und schließlich musste der Dickdarm komplett entfernt werden. Viele Jahre später folgte die nächste schwere Diagnose: ein Tumor an der Gebärmutterwand. Was folgte war eine große Operation, Chemotherapie und eine Zeit voller Angst, Trauer und Unsicherheit. Anja spricht von innerer Stärke, Vertrauen, Selbstfürsorge und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und offen zu kommunizieren.

  • #155 Wohlfühlen ohne Brust

    12.05.202651:45

    Mit 37 Jahren erhielt Sarah die Diagnose Brustkrebs. Während ihres Zyklus bemerkte sie immer wieder Veränderungen an ihrer Brust, die sie zunächst an eine Brustentzündung erinnerten. Ein Gefühl, das Sarah ernst nahm und abklären ließ. Es folgten Untersuchungen beim Gynäkologen und im Brustzentrum. In dieser Folge erzählt Sarah von ihrem Weg durch die Erkrankung und warum für sie schnell klar war, dass sie keinen Wiederaufbau möchte. Sie entschied sich bewusst für eine Mastektomie und dafür, auf einer Seite flach zu bleiben. Eine Entscheidung, mit der sie sich auch heute vollkommen wohl fühlt. Besonders geprägt hat sie dabei der Austausch mit anderen Betroffenen und die Unterstützung durch ein sehr empathisches Behandlungsteam. Sarah spricht offen über Selbstbestimmung, Körpergefühl und darüber, wie unterschiedlich Behandlungs- und Operationswege mit einer Brustkrebsdiagnose aussehen können.