#144 HPV zwischen Panik und Realität
LEBE SELBSTVOLL
24.02.2026 • 1 Std. 1 Min.
HPV. Drei Buchstaben, die viele Frauen irgendwann einmal hören – oft beiläufig im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung. In dieser Folge spreche ich mit Simone Hotz, sie ist Sexualpädagogin, und Christine Peters, sie ist Zytologieassistentin und beurteilt täglich die Zellabstriche unter dem Mikroskop. In dieser Folge geht es weniger um medizinische Grundlagen, sondern um das, was eine solche Diagnose emotional auslösen kann. Wir sprechen darüber, warum ein positiver HPV-Test noch kein Krankheitsbild ist, warum der Pap-Wert bei der Einordnung so wichtig ist und weshalb der Körper in den meisten Fällen selbst mit dem Virus fertig wird. In etwa 90% der Fälle heilt eine HPV-Infektion von allein aus - aber diese Zeit des Abwartens kann psychisch belastend sein. Es geht auch um die Art der Kommunikation. Wie werden Befunde erklärt? Was fehlt oft im Gespräch? Und was würde Frauen wirklich helfen, um ruhig zu bleiben und sich gut informiert zu fühlen? Diese Folge soll einordnen, aufklären und beruhigen. HPV ist nicht Exotisches, nichts "Selbstverschuldetes" - sondern etwas, mit dem sehr viele Menschen im Laufe ihres Lebens in Kontakt kommen. Wichtig ist, informiert zu sein. Und sich selbst nicht in Panik zu versetzen.