Natascha Römer: Chronisches Erschöpfungssyndrom nach Corona – Ein Leben mit begrenzter Energie
Natascha Römer: Chronisches Erschöpfungssyndrom nach Corona – Ein Leben mit begrenzter Energie

Natascha Römer: Chronisches Erschöpfungssyndrom nach Corona – Ein Leben mit begrenzter Energie

LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!


15.07.2026 • 56 Min.

Sport gehörte zu Nataschas Alltag. Sie arbeitete als Erzieherin, leitete mehrere Sportgruppen, engagierte sich im Deutschen Roten Kreuz und war während der Flutkatastrophe im Ahrtal im Einsatz. Nach zwei Corona-Infektionen veränderte sich ihr Leben schleichend. Erst blieb die Erschöpfung. Dann kamen Konzentrationsprobleme, neurologische Ausfälle und immer wieder Stürze. Bis schließlich feststand: Post COVID, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) sowie Polyneuropathie mit Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen. Bereits zuvor lebte sie mit Hashimoto-Thyreoiditis und Asthma. Plötzlich drehte sich alles um Energie. Wie viel davon ist heute da? Wofür reicht sie? Und worauf muss ich verzichten, damit morgen überhaupt etwas geht? Ihren Beruf als Erzieherin musste Natascha aufgeben. Heute macht sie eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement. Der Rollstuhl gibt ihr dabei nicht weniger Freiheit – sondern oft sogar mehr. Er hilft ihr, Energie zu sparen und ihren Alltag selbstständig zu gestalten. In dieser Folge spricht Natascha über den langen Weg bis zur Diagnose, darüber, warum viele Menschen ihre Erkrankung nicht erkennen, wie sich ihre Sicht auf Sport komplett verändert hat und weshalb kleine Entscheidungen im Alltag plötzlich eine große Rolle spielen.