Resident Evil Rhodes Hill Care Center Story Victor Gideo und die Patienten in Requiem erklärt
Resident Evil Rhodes Hill Care Center Story Victor Gideo und die Patienten in Requiem erklärt

Resident Evil Rhodes Hill Care Center Story Victor Gideo und die Patienten in Requiem erklärt

Lorecast


29.03.2026 • 17 Min.

In dieser Spotify-Episode geht’s um eine der wichtigsten neuen Lore-Locations aus Resident Evil 9: Requiem: das Rhodes Hill Chronic Care Center. Von außen wirkt Rhodes Hill wie ein altes, ehrwürdiges Pflegezentrum – aber in Wahrheit ist es ein jahrzehntelang vorbereitetes Verbrechen, gebaut aus Akten, Blut und geopferten Menschenleben. Und mittendrin steht Victor Gideon: nicht als Nebenfigur, sondern als der Mann, der Rhodes Hill zu dem gemacht hat, was es wirklich ist. Der Kern dieser Folge ist deshalb Victor Gideon selbst. Er ist nicht einfach nur ein Wissenschaftler, der nach Umbrellas Ende irgendwo untertaucht. Berichte machen klar, dass er schon vor den Ereignissen rund um Raccoon City am T-Virus gearbeitet hat und Oswell E. Spencer fast schon verehrt. Gideon will nicht „forschen“, um zu verstehen – er will beweisen, dass er Spencers Werk vollenden kann. Seine Tagebucheinträge aus 2004 zeigen, wie früh diese Besessenheit Form annimmt: Er spricht davon, dass ein bestimmtes Kind das letzte fehlende Stück sei. Dieses Kind ist Grace Ashcroft. Kurz darauf bekommt Gideon vollständige Krankenunterlagen und genetische Daten – und spätestens da ist klar: Rhodes Hill soll der Ort werden, an dem er mit Blut, Kindern und geklonten Körpern nach Spencers letzter Vision greift. Nach außen bleibt Rhodes Hill trotzdem eine „geordnete Einrichtung“. Broschüren nennen Gideon als Direktor und listen Personal wie Mitchell Bennet, Anthony Richardson, Luke Clark als Sicherheitsleiter, dazu Ärzte, Schwestern und sogar einen eigenen Piloten. Aber Dokumente zeigen die innere Kälte: Mitarbeiter werden hochgestuft oder „verarbeitet“ – und du weißt genau, was damit gemeint ist. Akten zur Blutmischung beschreiben Spezialgeräte zur Blutgewinnung, Wachberichte sprechen von Subjekten, die bereits zu Blut reduziert wurden, und davon, den Durchsatz durch Lieferungen zu steigern. Spätestens hier ist klar: Rhodes Hill ist kein Krankenhaus, sondern eine Produktionsanlage für Experimente. Dann kommen die Patientenakten – und die machen den Horror greifbar. Da ist Martin Case, der nach einer Überdosis von einem Versuchsstoff unter Hörhalluzinationen leidet und bei lauten Geräuschen völlig ausrastet. Da sind Fälle wie Eile und Celina, die in diesem System zu „Auftritten“ und Entstellungen gedrängt werden. Besonders brutal sind die Jackson-Brüder: In ihren Akten steht, wie das Sättigungszentrum operativ unterdrückt wird, bis Hunger zur Krankheit und schließlich zur Gewalt wird – inklusive Fixierung auf Menschenfleisch. Der grausamste Kern sind aber Emily und Marie. Zwei Kinder, isoliert, überwacht, als Subjekte geführt – und beide künstlich erschaffen als Klone derselben Spenderin. Emily wird blind und lebt hinter Glas, beschäftigt mit Blindenschrift, während sie gleichzeitig nur ein Gefäß bleibt. Marie wird mit einem Extrakt behandelt, der aus hunderten Litern Blut und über hundert Infizierten gewonnen wurde. Das Ergebnis ist mehr körperliche Widerstandskraft, aber geistiger Zerfall – sie bricht buchstäblich aus dem System aus, während das Personal versucht, sie mit UV-Licht zu kontrollieren. Rhodes Hill zeigt dir damit: Diese „Monster“ sind nicht zufällig entstanden. Ihre Zerstörung hat lange vorher begonnen – geplant, überwacht, dokumentiert. ? Jetzt du: Glaubst du, Gideon war „nur“ ein Fanatiker – oder Teil einer größeren Struktur, die Rhodes Hill von Anfang an als Werkzeug geplant hat?