Stop Killing Games erklärt: Dürfen Publisher unsere Spiele abschalten? Warum gekaufte Spiele einfach verschwinden
Stop Killing Games erklärt: Dürfen Publisher unsere Spiele abschalten? Warum gekaufte Spiele einfach verschwinden

Stop Killing Games erklärt: Dürfen Publisher unsere Spiele abschalten? Warum gekaufte Spiele einfach verschwinden

Lorecast


15.05.2026 • 22 Min.

In dieser Folge geht es um ein Problem, das immer mehr Spieler betrifft: gekaufte Videospiele verschwinden, weil Publisher Server abschalten, Lizenzen widerrufen oder komplette Games unspielbar machen. Du hast bezahlt, gespielt, vielleicht hunderte Stunden investiert – und plötzlich ist das Spiel einfach weg. Wir schauen uns an, warum Fälle wie The Crew von Ubisoft so wichtig geworden sind, was bei abgeschalteten Always-Online-Games eigentlich passiert und warum Rückerstattungen allein nicht das Grundproblem lösen. Denn die entscheidende Frage lautet: Gehört uns ein gekauftes digitales Spiel wirklich – oder besitzen wir am Ende nur eine Lizenz, die jederzeit verschwinden kann? Außerdem geht es um Ross Scott, die Kampagne Stop Killing Games und die europäische Bürgerinitiative Stop Destroying Videogames. Dabei wird erklärt, was wirklich gefordert wird: kein endloser Support, keine ewigen Serverkosten für Publisher, sondern ein sinnvoller End-of-Life-Plan, damit Spiele nach Supportende weiterhin spielbar bleiben – offline, privat oder durch Community-Lösungen. Dazu werfen wir einen Blick auf die öffentliche Anhörung im EU-Parlament, die Diskussion um digitale Obsoleszenz, problematische Vertragsklauseln und die Frage, ob Videospiele künftig ähnlich geschützt werden sollten wie andere digitale Produkte. Denn während es bei Elektronik längst Gewährleistung, Reparaturpflichten und das kommende Recht auf Reparatur gibt, fehlen bei Games oft klare Regeln. Eine Folge über The Crew, Ubisoft, abgeschaltete Spiele, digitale Lizenzen, Stop Killing Games und die große Frage: Was passiert mit unseren Spielen, wenn Publisher einfach den Stecker ziehen?