Luxxamed Schmerztherapie Mikrostromtherapie
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Luxxamed Schmerztherapie Mikrostromtherapie

Luxxamed GmbH


Podcast

Mikrostrom-Schmerztherapie mit den medizinischen Geräten der Luxxamed GmbH. Wir sind Entwickler und Hersteller der Luxxamed Schmerztherapiegeräte. Als zertifizierter (ISO 13485) Medizinproduktehersteller bieten wir Erfahrung, Sicherheit, klinischen Nutzen und eine Vielzahl an Informationen rund um die Therapie mit frequenz-spezifischem Mikrostrom und LED-Lichttherapie. Auf Basis einer 20-jährigen Erfahrung seit der Olympiade 2000 in Sydney bieten wir Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktiker medizinische Ansätze um die Therapie mit Mikrostrom einfach, schnell und sicher in der Praxis umzusetzen. Sie finden alle Informationen unter https://www.luxxamed.de ⬇️ Englisch ⬇️ Microcurrent pain therapy with Luxxamed GmbH medical devices. We are the developer and manufacturer of Luxxamed pain therapy devices. As a certified (ISO 13485) medical device manufacturer, we offer experience, safety, clinical benefits and a wealth of information on all aspects of therapy with frequency-specific microcurrent and LED light therapy. Based on 20 years of experience since the Sydney 2000 Olympics, we offer doctors, physiotherapists and alternative practitioners medical approaches to implement therapy with microcurrent easily, quickly and safely in practice. You can find all the information at https://www.luxxamed.de/?lang=en

Alle Folgen

  • Wenn der Strom nicht fließt: Elektroden, Physik und der unterschätzte Übergangswiderstand

    22.05.202628:10

    Wenn die Mikrostromtherapie nicht wirkt, denken die meisten zuerst an Protokolle, Frequenzen oder Intensitäten. Die eigentliche Ursache sitzt aber oft viel näher an der Oberfläche – buchstäblich: an der Elektrode. In dieser Folge erkläre ich, warum der Kontakt zwischen Elektrode und Haut über Therapieerfolg oder -misserfolg entscheiden kann – und was die Physik dahinter damit zu tun hat. Was dich erwartet: Wir starten mit einem kurzen Blick in die Studienlage: von der klassischen Cheng-Studie (1982) mit ihrer ATP-Steigerung um bis zu 500 % über McMakins Fibromyalgie-Daten bis hin zur aktuellen FSM-Studie im Rheumatology Journal (Gregory et al., 2025) – 40 % Verbesserung der Handfunktion in unter 60 Minuten, p = 0,0001. Und ich stelle unsere eigene PMCF-Studie vor: 2.346 Behandlungen, statistisch signifikant. Dann geht es in die Physik. Das Ohmsche Gesetz – I = U / R – ist kein abstraktes Schulwissen. Es erklärt direkt, warum ein HD 2000+ maximal 60 Volt ausgibt, warum ein trockenes Gewebe weniger Strom bekommt als ein gut hydriertes, und warum der MCI-Wert so viel mehr ist als eine Kurve im Display. Der Kern der Folge: der Übergangswiderstand. Das ist der Widerstand, der zwischen Elektrode und Haut entsteht – und den das Gerät nicht vom echten Gewebewiderstand unterscheiden kann. Ich erkläre, wann er besonders hoch ist, warum ausgetrocknete Elektroden ein echtes Therapieproblem darstellen und was feuchte Handtücher physikalisch anrichten können. Am Ende gibt es eine Fünf-Punkte-Checkliste, die ihr sofort in euren Praxis-Workflow integrieren könnt. In dieser Folge: → Warum Spannung die Haut ionisieren muss, bevor Strom in die Tiefe dringt → Was der MCI-Index wirklich misst – und was er nicht sehen kann → Übergangswiderstand: das unterschätzte Problem Nummer 1 in der Praxis → Feuchte Handtücher vs. Klebeelektroden – ein ehrlicher Vergleich → Die Cheng-Studie, McMakin, und die neue FSM-Studie aus dem Rheumatology Journal 2025 → Fünf Punkte, die vor jeder Behandlung gecheckt werden sollten → Warum Copy & Paste bei Elektrodenanlagen nicht funktioniert Erwähnte Studien: Cheng et al. (1982) – ATP-Produktion und Mikrostrom McMakin (2005) – FSM bei Fibromyalgie, Interleukin-1 und TNF-alpha Gregory, Bagley et al. (2025) – FSM bei Sklerodermie, Rheumatology Journal, DOI: 10.1093/rheumatology/keaf301 Luxxamed PMCF-Report 2024 – n = 2.346 Behandlungen,

  • Chronischer Rückenschmerz

    06.05.202618:37

    Chronischer Rückenschmerz gehört zu den häufigsten Volkskrankheiten – und zu den am häufigsten falsch behandelten. In dieser Folge schauen wir uns an, was hinter dem Begriff wirklich steckt, was aktuelle Leitlinien zur Therapie empfehlen und wo Mikrostrom fachlich sauber eingeordnet werden kann. Drei Fragen ziehen sich durch die Episode: Was macht chronischen Rückenschmerz so hartnäckig – und warum ist „Rücken" keine Diagnose? Was empfehlen Leitlinien wirklich als Standard? Und welche Studienlage gibt es zu Mikrostrom – und wie ehrlich lässt sie sich interpretieren? Das Wichtigste in Kürze Rückenschmerz ist kein lokales Gewebsproblem. Er ist häufig Ausdruck eines systemischen, biopsychosozialen Geschehens – und muss entsprechend behandelt werden. Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) empfiehlt bei Schmerzdauer über 6 Wochen ausdrücklich eine multimodale Therapie: Kombination aus Bewegung, Schmerztherapie und psychosozialer Begleitung. Passive Maßnahmen allein reichen nicht. Mikrostrom ist in dieser Folge kein Wundermittel – sondern ein evidenzinteressantes Add-on. Die Datenlage beim chronischen Rücken ist noch nicht so stark wie beim Knie oder nach Knie-TEP. Sie liefert aber klinische Hinweise auf additiven Nutzen, besonders bei myofaszialer Komponente und als Ergänzung zu aktiver Rehabilitation. Studien, die wir besprechen Iijima & Takahashi (2021) – Systematischer Review: Dieser Review fasst die RCT-Evidenz zu Mikrostrom bei muskuloskelettalen Schmerzen zusammen. Bei Schulter- und Knieschmerz zeigen sich signifikante Effekte. Beim chronischen Rückenschmerz ließ sich in der Meta-Analyse kein signifikanter Gruppenunterschied nachweisen – was vor allem auf die Heterogenität des Krankheitsbilds zurückgeführt wird. McMakin (2004) – Fallserie, 22 Patienten: Untersucht wurde frequenzspezifischer Mikrostrom bei chronischem myofaszialem Rückenschmerz bei therapieresistenten Patienten. Ergebnis: 3,8-fache Reduktion der Schmerzintensität (VAS) über durchschnittlich 5,6 Wochen. Klinisch interessant – methodisch eine Fallserie ohne Kontrolle. Shetty (2020) – Retrospektive Kohortenstudie, 761 Patienten: FSM als Zusatz zu aktivem Rehabilitationsprogramm über 3 Jahre und 3.280 Klinikbesuche. Die FSM-Gruppe zeigte signifikant stärkere Verbesserungen bei Schmerz und funktioneller Einschränkung als die Gruppe ohne FSM. Retrospektiv, nicht randomisiert – aber hohe Fallzahl und hohe Praxisrelevanz. Bünemann et al. (2023) – Observationsstudie, Deutschland: 48 Teilnehmer mit chronischem Rückenschmerz, 6 Monate Beobachtung mit CE-zertifiziertem Mikrostromgerät. Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (SF-36). Offenes Design ohne Kontrollgruppe – Hinweis auf Alltagstauglichkeit. Luxxamed PMCF-Studie (2019–2021): 1.417 Behandlungen, 21 professionelle Anwender. Bei Wirbelsäulenbeschwerden zeigte sich nach einer Behandlung eine mittlere Beschwerdereduktion von 40,51 %. Beobachtungsdaten ohne Kontrollgruppe – als Realwelt-Datensatz für professionelle Anwender relevant. Unser Fazit Erstens: Chronischer Rückenschmerz ist ein biopsychosoziales Gesamtgeschehen – er braucht ein multiprofessionelles, aktives Behandlungskonzept mit Blick auf die Ursache, nicht nur das Symptom. Zweitens: Die Datenlage zu Mikrostrom beim chronischen Rücken ist noch nicht so stark wie in anderen Indikationsgebieten – liefert aber klinische Hinweise auf additiven Nutzen, besonders bei myofaszialer Komponente und in Kombination mit aktiver Rehabilitation. Drittens: Die seriöse Rolle von Mikrostrom beim chronischen Rücken ist die eines Add-ons im Gesamtkonzept – nicht Ersatz, nicht Wundermittel, sondern ein Werkzeug, das Schmerz beruhigen, Regulation unterstützen und aktive Rehabilitation erleichtern kann. Quellen Iijima, H., & Takahashi, M. (2021). Microcurrent therapy as a therapeutic modality for musculoskeletal pain. Archives of Rehabilitation Research and Clinical Translation, 3(3), 100145. McMakin, C. (2004). Microcurrent therapy: A novel treatment method for ch

  • Mikrostrom in der Rehabilitation nach Knie-TEP

    21.04.202621:18

    Die Rehabilitation nach Knie-Totalendoprothese ist mehr als Beweglichkeitstraining. Entscheidend sind Schmerzreduktion, funktionelle Belastbarkeit und die Fähigkeit des Patienten, aktiv an der Therapie teilzunehmen. In dieser Episode analysieren wir zwei klinische Arbeiten mit direktem Bezug zur Mikrostromtherapie im postoperativen Setting. Im Fokus steht die randomisierte, sham-kontrollierte Studie von Rockstroh et al. (2010), die den Zusatznutzen von Mikrostrom innerhalb einer standardisierten Anschlussheilbehandlung untersucht hat. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen sowohl in der Funktion als auch in der Schmerzreduktion im Vergleich zur Kontrollgruppe. Besonders relevant für die Praxis ist der frühe Wirkungseintritt innerhalb der ersten Behandlungsphase. Ergänzend betrachten wir die Studie von Orfei et al. (2016), die vor allem die frühe Schmerzentwicklung während der intensiven Rehabilitationsphase analysiert. Auch wenn diese methodisch schwächer ist, liefert sie Hinweise darauf, dass Mikrostromtherapie insbesondere in der frühen Phase zur besseren Schmerzkontrolle beitragen kann. Die zentrale Einordnung dieser Episode: Mikrostrom ersetzt keine Rehabilitation – kann aber als additive Maßnahme die Dynamik der Rehabilitation positiv beeinflussen, insbesondere im Hinblick auf Schmerz und funktionellen Fortschritt. ? Das nimmst du für die Praxis mit Frühe Schmerzreduktion ist ein entscheidender Faktor für Therapieerfolg nach Knie-TEP Additive Maßnahmen können den Rehabilitationsverlauf beeinflussen – nicht nur das Endergebnis Funktionelle Scores wie WOMAC sind oft aussagekräftiger als reine Beweglichkeitsmessungen Die Integration zusätzlicher physikalischer Maßnahmen sollte immer im Kontext eines strukturierten Reha-Konzepts erfolgen ? Studien und weitere Informationen: https://www.luxxamed.de/2026/04/20/mikrostrom-in-der-rehabilitation-nach-knie-tep/

  • Chronische Wunden verstehen

    17.04.202619:29

    Chronische Wunden sind mehr als ein lokales Hautproblem. In dieser Folge schauen wir uns an, warum Dekubitus und Ulcus cruris venosum Ausdruck gestörter Heilungsprozesse sein können, weshalb eine saubere Ursachenklärung zentral ist und warum Standardmaßnahmen wie Repositionierung, Druckentlastung, High-Specification-Foam-Matratzen, Ernährungsassessment und beim venösen Ulkus vor allem medizinische Kompression die Basis jeder seriösen Versorgung bleiben. Gleichzeitig beleuchten wir die bioelektrische Seite der Wundheilung und ordnen ein, warum Mikrostrom als ergänzender Ansatz wissenschaftlich interessant ist: Eine Meta-Analyse randomisierter Studien fand Vorteile bei Wundfläche, Heilungszeit und Schmerz, eine doppelblinde randomisierte Studie bei älteren Menschen mit Druckulzera zeigte günstigere Verläufe unter ergänzender Mikrostromtherapie, während die Daten bei venösen Ulzera vorsichtiger zu interpretieren sind. Wichtig ist aber auch: Die NICE-Leitlinie empfiehlt Elektrotherapie bei Druckulzera derzeit nicht. Genau deshalb geht es in dieser Episode nicht um Versprechen, sondern um eine nüchterne, klinisch brauchbare Einordnung für die Praxis. Du bekommst in dieser Folge eine strukturierte Orientierung für die Praxis: Was gehört zur Basistherapie, wo kann Mikrostrom additiv diskutiert werden und wie kommuniziert man wissenschaftlich sauber, ohne in Heilversprechen abzurutschen? Hinweis: Diese Episode dient der fachlichen Einordnung und ersetzt keine individuelle Diagnostik, Wundbeurteilung oder Therapieentscheidung im Einzelfall. Weitere Informationen: https://www.luxxamed.de/2026/04/17/chronische-wunden-verstehen/ Quellen dieser Episode • Avendaño-Coy, J., López-Muñoz, P., Serrano-Muñoz, D., Comino-Suárez, N., Avendaño-López, C., & Martín-Espinosa, N. M. (2022). Electrical microcurrent stimulation therapy for wound healing: A meta-analysis of randomized clinical trials. Journal of Tissue Viability, 31(2), 268–277. doi:10.1016/j.jtv.2021.12.002.  • Avendaño-Coy, J., Martín-Espinosa, N. M., Ladriñán-Maestro, A., Gómez-Soriano, J., Suárez-Miranda, M. I., & López-Muñoz, P. (2022). Effectiveness of microcurrent therapy for treating pressure ulcers in older people: A double-blind, controlled, randomized clinical trial. International Journal of Environmental Research and Public Health, 19(16), 10045. doi:10.3390/ijerph191610045.  • Korelo, R. I. G., Valderramas, S., Ternoski, B., Medeiros, D. S., Andres, L. F., & Adolph, S. M. M. (2012). Microcurrent application as analgesic treatment in venous ulcers: A pilot study. Revista Latino-Americana de Enfermagem, 20(4), 753–760. doi:10.1590/S0104-11692012000400016.  • Falanga, V., Isseroff, R. R., Soulika, A. M., Romanelli, M., Margolis, D., Kapp, S., Granick, M., & Harding, K. (2022). Chronic wounds. Nature Reviews Disease Primers, 8, 50. doi:10.1038/s41572-022-00377-3.  • National Institute for Health and Care Excellence. (2014). Pressure ulcers: prevention and management (CG179). NICE.  • Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie e. V. (2024). S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum (AWMF-Registernummer 037-009, Version 4.1). Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

  • Radialislähmung nach Schulter-TEP

    13.04.202628:30

    In dieser Episode sprechen wir über einen klinisch auffälligen, dokumentierten Fall aus der PMCF: eine Radialislähmung nach Schulter-TEP links. Der Verlauf ist deshalb besonders interessant, weil sich nicht nur eine deutliche subjektive Verbesserung zeigte, sondern zusätzlich auch ein objektiver neurophysiologischer Parameter vorliegt. In der Dokumentation wurden die Beschwerden vor der Behandlung mit 10 und danach mit 1 angegeben. Außerdem wurde beschrieben, dass sich die Lähmung im Verlauf fast vollständig zurückgebildet habe. Ergänzend zeigte sich eine Verbesserung der motorischen Nervenleitgeschwindigkeit von 23,2 m/s auf 38,2 m/s (interne PMCF-Falldokumentation, unveröffentlichte Daten). Wir ordnen diesen Verlauf wissenschaftlich ein und beleuchten die Frage, welche Rolle Mikrostrom und andere Formen niedrig dosierter elektrischer Stimulation bei der Regeneration peripherer Nerven spielen könnten. Die Forschung zeigt, dass elektrische Stimulation regenerative Programme in Nervenzellen beeinflussen kann, unter anderem über Veränderungen von cAMP, regenerationsassoziierten Genen, neurotrophen Faktoren und Prozessen der Remyelinisierung. Auch die Unterstützung von Schwann-Zellen und des lokalen Regenerationsmilieus wird als relevanter Mechanismus diskutiert (Gordon, 2016; Javeed et al., 2021; Kong et al., 2024; Willand et al., 2016). Außerdem sprechen wir über die aktuelle Evidenzlage: Präklinische Studien und Reviews zeigen konsistent positive Effekte elektrischer Stimulation auf axonales Wachstum, Myelindicke, Funktion und Reinnervation. Eine Meta-Analyse tierexperimenteller Arbeiten fand unter elektrischer Stimulation unter anderem Vorteile bei motorischer Funktion, sensorischen Schwellen, Axonanzahl und Myelindicke im Vergleich zur alleinigen Rekonstruktion (Zuo et al., 2020). Für bestimmte kurze perioperative Stimulationsprotokolle gibt es auch beim Menschen klinische Hinweise auf Nutzen. Für kontinuierliche Mikrostromanwendungen ist die Datenlage vielversprechend, aber beim Menschen noch nicht abschließend standardisiert (Gordon, 2016, 2024; Hardy et al., 2024; Juckett et al., 2022). Ein zentraler Punkt dieser Folge ist die saubere Einordnung des Falls: Der Verlauf war multimodal. Neben dem HD2000+ und LED-Lichttherapie wurden zusätzlich Akupunktur, B-Vitamine und eine intensive Physiotherapie eingesetzt. Deshalb geht es in dieser Episode ausdrücklich nicht um den Nachweis einer alleinigen Wirkung eines einzelnen Verfahrens. Es geht um einen dokumentierten klinischen Verlauf, der biologisch plausibel erscheint, wissenschaftlich anschlussfähig ist und zeigt, wie wertvoll PMCF-Daten mit objektivierbaren Verlaufsparametern sein können. Wir sprechen außerdem darüber, warum Einzelfälle keine Wirksamkeitsbeweise sind, aber dennoch eine wichtige Rolle für die klinische Weiterentwicklung spielen. Gerade in der Post-Market Clinical Follow-up-Dokumentation können solche Verläufe helfen, Muster sichtbar zu machen, relevante Messparameter zu identifizieren und die Grundlage für zukünftige strukturierte Forschung zu schaffen (Hardy et al., 2024; Javeed et al., 2021). Diese Episode richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, medizinisch interessierte Anwenderinnen und Anwender sowie alle, die sich fundiert mit Mikrostrom, Nervenregeneration und evidenzorientierter Fallbewertung beschäftigen möchten. Weitere Informationen und die Quellen aus dieser Episode: https://www.luxxamed.de/2026/04/13/radialislaehmung-nach-schulter-tep/

  • Mikrostrom in der Praxis: 7 Gründe für ausbleibende Therapieerfolge

    20.03.202629:46

    In dieser Episode geht es um eine zentrale Frage aus dem therapeutischen Alltag: Nicht nur, ob Mikrostrom etwas bewirkt, sondern warum ein klinisch sichtbarer oder vom Patienten wahrgenommener Erfolg manchmal ausbleibt. Wir besprechen sieben häufige Ursachen aus der Praxis – von der falschen Gewebe-Hypothese über die Verwechslung von Ursache und Folge bis hin zu unklarer Patientenkommunikation, unpräziser Zielsetzung und einer zu frühen Bewertung der Behandlung. Diese Folge richtet sich an Therapeuten, Heilpraktiker, Anwender und alle, die Mikrostromtherapie nicht nur anwenden, sondern auch besser verstehen möchten. Darum geht es in dieser Episode: ✅ Warum „keine sofort sichtbare Besserung“ nicht automatisch „keine Wirkung“ bedeutet ✅ Weshalb die Wahl des richtigen Gewebes therapeutisch entscheidend ist ✅ Warum Ursache und Wirkung in der Praxis häufig verwechselt werden ✅ Welche Rolle die Kommunikation mit dem Patienten für den Therapieerfolg spielt ✅ Weshalb ein klares Therapieziel die Beurteilung der Behandlung verbessert ✅ Warum regulatorische Belastung, Dosierung und Reihenfolge eine große Rolle spielen ✅ Weshalb Therapieerfolge manchmal zu früh bewertet werden Die 7 Gründe für ausbleibende Therapieerfolge: 1️⃣ Das Symptom wird behandelt, aber nicht die relevante Struktur 2️⃣ Ursache und Wirkung werden verwechselt 3️⃣ Die Kommunikation mit dem Patienten ist zu ungenau 4️⃣ Das Therapieziel ist nicht klar genug formuliert 5️⃣ Das System des Patienten ist regulatorisch noch nicht bereit 6️⃣ Dosierung oder Reihenfolge passen nicht zur Situation 7️⃣ Die Behandlung wird zu früh beurteilt Kernaussage der Episode Mikrostrom ist eine messbare physikalische Therapieform. Die entscheidende Frage in der Praxis ist deshalb oft nicht, ob ein Reiz gesetzt wurde, sondern ob dieser Reiz therapeutisch präzise genug in einen relevanten und erkennbaren Behandlungserfolg übersetzt wurde. Für wen ist diese Folge besonders interessant? Für Anwender der Mikrostromtherapie, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Coaches im therapeutischen Umfeld und alle, die tiefer verstehen möchten, warum Therapieergebnisse nicht immer linear oder sofort sichtbar sind. Weitere Informationen: https://www.luxxamed.de/2026/03/20/mikrostrom-in-der-praxis-7-gruende-fuer-ausbleibende-therapieerfolge/