Folge 1: Von der Kunst, Schlupflöcher und Fluchtwege zu finden
Lyrik im Dialog
12.02.2026 • 44 Min.
Folge 1 widmet sich gleich zum Auftakt drei faszinierenden, ästhetisch höchst unterschiedlich arbeitenden Lyrikerinnen und ihren Werken: 1. Das Lyrikkritik-Team Roschal, Rohrbach, Hansen stellt sich vor. (00:05 bis 4:12) 2. Alke Stachler, „doch das ende war hell“ (Parasitenpresse 2025). Besprechung. (4:13 bis 16:52) Der jüngste Gedichtband der u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichneten, in Rumänen geborenen und in Augsburg lebenden Lyrikerin ist, so die einhellige Meinung des Lyrik im Dialog-Teams, „ein wunderbares Beispiel dafür, was Lyrik kann und darf“. 3. Sirka Espaß, „hungern beten heulen schwimmen“ (Suhrkamp 2025). Besprechung. (16:53 bis 27:47) Die in Oberhausen geborene, u.a. mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnete Autorin überzeugt unser Kritikerteam mit „stillen Gedichten, die über ihre Thematik eine eindringliche Drastik entfalten“. 4. Tamara Štajner, „Schlupflöcher“ (Verlag Das Wunderhorn 2022). Besprechung. (27:48 bis 42:25) Die in Slowenien geborene Dichterin und Musikerin gilt in der Lyrik-Szene nach wie vor als eine Art ‚Geheimtipp‘. Lyrik im Dialog schwärmt: „Ein ungewöhnliches, feines, durchkomponiertes Werk, das hinweggeht über Sprach- und Gattungsgrenzen.“ 5. Ausklang und Ankündigung der zweiten Folge zur Buchmesse am 13. März. (42:26 bis 44:08) Folge 2 wird dann ab 13. März 2026 zu hören sein. Slata Roschal, *1992 in Sankt Petersburg, ist eine deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lebt in München. Christoph Georg Rohrbach, *1992 in Blankenburg, ist ein deutscher Lehrer, Lyriker, Historiker und Literaturvermittler. Er lebt im Harz. Dirk Uwe Hansen, *1963 in Eckernförde, ist ein deutscher Lyriker, Übersetzer und Altphilologe. Er lebt in Greifswald.