"Man hat uns nicht ignorieren können": Traudel Benzin über die Frauenbewegung der 1980er in Aschaffenburg
"Man hat uns nicht ignorieren können": Traudel Benzin über die Frauenbewegung der 1980er in Aschaffenburg

"Man hat uns nicht ignorieren können": Traudel Benzin über die Frauenbewegung der 1980er in Aschaffenburg

Main-Echo Podcast


Vor 3 Tagen • 1 Std. 13 Min.

Das Aschaf­fen­bur­ger Frau­enhea­ring wird in die­sem Jahr 40 Jah­re alt - und ei­ne Frau, die sich an die An­fän­ge die­ser Grup­pe noch gut er­in­nern kann, ist Ger­traud Ben­zin. "Wir kön­nen mehr er­rei­chen, wenn wir uns ver­net­zen": Die­ser Ge­dan­ke ha­be 1986 am An­fang ge­stan­den, er­in­nert sich die His­to­ri­ke­rin, die demnächst ih­ren 85. Ge­burts­tag fei­ert. Wir haben mit ihr diesen Podcast aufgenommen und über die Frauenbewegung der 1980er-Jahre in Aschaffenburg gesprochen. Seit vier Jahrzehnten setzt sich das Frauenhearing als Bündnis lokaler Frauenverbände und -Gruppen für die Geschlechtergerechtigkeit vor Ort ein. Und das mit Erfolg: Die Frauen im Frauenhearing gehörten zu den Wegbereiterinnen des Aschaffenburger Frauenhauses und setzten sich mit Nachdruck dafür ein, dass im Aschaffenburger Rathaus eine Gleichstellungsstelle eingerichtet wurde. Beides immer wieder gegen den Widerstand der überwiegend männlichen Politiker-Riege im Aschaffenburg der 1980er-Jahre: "Es gab damals einige Bemerkungen von Männern, die man heute nicht mehr wiedergeben möchte", erinnert sich Benzin an die Reaktionen auf das Engagement des Frauenhearings. Link: Mehr entdecken in unserem Dossier "Starke Frauen" Foto: Stefan Gregor