Männerkompass
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Männerkompass

Jörg Adolphs & Thomas Qiu Hönel


Podcast

Eine Neu-Orientierung für den Mann. In diesem Podcast geht es um Themen, die Männer in der heutigen komplexen Welt bewegen. Die Gastgeber Thomas Qiu Hönel und Jörg Adolphs bringen einen reichen Erfahrungsschatz mit vielen Geschichten, Methoden und Perspektiven mit. Sie wollen damit Orientierungshilfe geben und Inspirationsquelle sein. Austausch im Interview und ähnlichen Formaten mit anderen Gesprächspartnern und -partnerinnen erweitern den Mehrwert für die Hörer, Hörerinnen und alle anderen.

Alle Folgen

  • #46 Männerkompass – Coach, Berater oder Therapeut wo ist der Unterschied?

    Vor 5 Tagen49:04

    Woher kommt die Idee der Archetypen eigentlich, und was haben König, Krieger, Magier und Liebhaber mit unserem Alltag als Mann zu tun? Jörg und Qiu landen bei einer grundsätzlichen Frage: Was unterscheidet eigentlich einen Coach von einem Berater oder einem Therapeuten? Anhand anschaulicher Bilder, vom Wegweiser bis zur Ursachenforschung, ordnen sie die drei Rollen für sich ein. Sie spüren der Geschichte nach von C.G. Jungs Theorie des kollektiven Unbewussten bis zur Frage, wie sich Archetypen im Coaching-Alltag praktisch nutzen lassen.

  • #45 Männerkompass – Ungeskriptet – Archetypen, Scham und das Unsagbare

    17.07.202633:50

    Fürsorger, Held, Schöpfer, Rebell und die Frage nach dem inneren Kind: Jörg und Qiu öffnen ihr gemeinsames Themen-Board und geben euch einen Einblick, worüber sie als nächstes sprechen wollen. Von Archetypen über Verantwortlichkeit in der Partnerschaft bis zum Unsagbaren jenseits von Worten und einer klaren Einladung an euch: Welche Themen interessieren euch?

  • #44 Männerkompass - Männer werden nicht erwachsen – nur das Spielzeug wird teurer

    03.07.202651:08

    „Männer werden nicht erwachsen, nur das Spielzeug wird teurer." Mit diesem Satz öffnen Jörg und Q eine Folge über das Spielen und was es mit Männern macht. Warum verlieren wir als Erwachsene die Leichtigkeit des Spiels? Woher kommt der Widerstand gegen Wettkampf und warum macht Kooperation oft mehr Spaß als Konkurrenz? Wann ist ein Motorrad noch Spielzeug und wann wird es zum Statussymbol, das die eigene Identität ersetzen soll? Jörg und Q tauchen in Kindheitserinnerungen, sprechen über den feinen Unterschied zwischen Spielen und Performen, über Expertentum, das die Leichtigkeit kostet und darüber, warum Männer ihre Emotionen auch im Spiel oft verstecken. Dazu ein Blick auf Ressourcenverantwortung: Was verbrenne ich eigentlich, wenn ich spiele? Am Ende bleibt ein schönes Bild, das Tennisspiel als Metapher für eine gelingende Partnerschaft. Und die Einladung: Bleibt spielerisch.

  • #43 Männerkompass - Kernfamilie auf dem Prüfstand

    05.06.202641:28

    Wir nehmen in dieser Folge ein tief verwurzeltes gesellschaftliches Konzept unter die Lupe: die romantische Zweierbeziehung als höchste Form des Glücks. Was steckt hinter dem unbewussten Besitzanspruch, den wir auf unsere Partner erheben? Der Psychologe Lukas Möller nennt es „Kolonialisierung" – und meint damit, dass wir den anderen zum Objekt unserer eigenen Vorstellungen, Werte und Erwartungen machen. Wir sprechen darüber, woher diese Konditionierung kommt, welche Rolle Angst dabei spielt und was Märchen vom Prinzen auf dem weißen Pferd mit unserem Beziehungsverhalten zu tun haben. Wir stellen die Frage: Macht das Konzept der Kernfamilie noch Sinn? Welche Alternativen gibt es von Lebensgemeinschaften bis hin zu polyamoren Modellen? Außerdem: Wie gehen wir gesünder mit Konflikten um? Warum ist Streit kein Angriff auf die Person, sondern ein normaler Interessengegensatz? Und was hat Demut mit gelingenden Beziehungen zu tun? Eine offene, ehrliche und manchmal unbequeme Unterhaltung über Freiheit, Verantwortung und die Kunst, Beziehungen bewusst zu gestalten.

  • #42 Männerkompass - Zwang zur Leichtigkeit

    15.05.202643:42

    In dieser Folge des Männerkompass sprechen wir über ein Thema, das viele Männer kennen: das Spannungsfeld zwischen Pflicht, Verantwortung und Kontrolle auf der einen Seite – und Leichtigkeit, Genuss und Lebensfreude auf der anderen. Viele Männer funktionieren stark über Leistung, Verlässlichkeit und Verantwortung. Das kann Halt geben. Es kann aber auch schwer machen. Besonders dann, wenn aus Verantwortung innerer Druck wird, aus Pflicht ein „Ich muss“, und aus dem Wunsch nach Kontrolle der Versuch, das Leben festzuhalten. Wir fragen uns: Wie gelingt es Männern, Verantwortung zu tragen, ohne sich selbst zu verlieren? Wann ist Leichtigkeit gesund – und wann wird sie zur Flucht oder zum neuen Selbstoptimierungsdogma? Und warum bedeutet Schwere nicht automatisch, dass etwas falsch läuft? Es geht um Kochen, alte Rollenbilder, Trennungssituationen, Kampfkunst, die Illusion von Kontrolle und die Frage, warum echte Leichtigkeit vielleicht dort beginnt, wo wir aufhören, das Leben gegen uns selbst zu führen.

  • #41 Männerkompass - Vom Entwickler zum Dirigenten

    01.05.202648:58

    In dieser Folge des Männerkompass spreche ich, Jörg, mit Daniel Dietze über ein Thema, das längst nicht mehr nur Softwareentwickler betrifft: Wie verändert KI Projektmanagement, Führung und unternehmerisches Denken? Ausgangspunkt ist unser letztes Gespräch über agiles Projektmanagement und künstliche Intelligenz. Damals stand die Prognose im Raum: Entwicklungszyklen werden kürzer, Softwareprojekte schneller, klassische Sprints und große Entwicklungsteams verlieren an Bedeutung. Heute zeigt sich: Viele dieser Entwicklungen sind bereits Realität. Daniel berichtet, wie KI inzwischen Quellcode schreibt, testet, verbessert und zunehmend als Agent in Arbeitsprozesse eingebunden wird. Das verändert nicht nur die Arbeit von Entwicklern, sondern auch die Rolle von Unternehmern, Führungskräften und Projektverantwortlichen. Wer künftig erfolgreich sein will, braucht weniger die Fähigkeit, alles selbst umzusetzen – und mehr die Fähigkeit, Probleme klar zu verstehen, gute Fragen zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und KI-Agenten sinnvoll zu orchestrieren. Es geht um kleine selbstgebaute ERP-Systeme, Websites, Automatisierung ohne Code, schrumpfende Teams, neue Anforderungen an Kommunikation und die Frage, warum Neugier vielleicht einer der wichtigsten Zukunftsskills wird. Oder anders gesagt: Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, die alte Kiste mit den Dingen, die früher angeblich nicht gingen, noch einmal zu öffnen.