MK13: Atelier im IT-Unternehmen und Großraumbüro
MK13: Atelier im IT-Unternehmen und Großraumbüro

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MassivKreativPodcast


06.07.2017 • 36 Min.

Interviews mit Daniel Hoernemann, Künstler sowie Geschäftsführer Ralph Friederichs der Cyberdyne IT GmbH über die Künstlerische Intervention Wie lässt sich das sterile Großraumbüro eines IT-Unternehmens kreativ befruchten? Der damals 34jährige Geschäftsführer Ralph Friederichs der Cyberdyne IT GmbH holt den Bonner Künstler Daniel Hoernemann alias Walbrodt für eine künstlerische Intervention in sein Unternehmen. Auf einer ungenutzten Fläche schlägt Walbrodt zwischen Kabeln und Computern sein Atelier auf, schleppt Tischböcke und Holzplatten heran, Leinwände und Papier, sammelt Stifte und Pinsel zusammen, Farben und Lappen. Er beginnt im IT-Unternehmen zu arbeiten und interagiert mit Mitarbeitern. Er nutzt kreative und künstlerische Methoden, regt Kommunikation, Austausch und Reflexion an – über Individualität, Ruhe am Arbeitsplatz, Kreativität und Innovation. Aus anfangs geplanten sechs Monaten werden fast zwei Jahre im Unternehmen…. Antje Hinz (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im Silberfuchs-Verlag, Moderatorin, Speakerin Mehr Infos hier: Artikel MassivKreativ Feedback gerne an mich: kreativ@massivkreativ.de 00:00:00 Jingle Podcast MassivKreativ 00:00:35 Begrüßung, Kurzvorstellung des Künstlers Daniel Hoernemann alias Walbrodt und Ralph Friederichs, GF der Cyberdyne IT GmbH 00:00:50 Worauf hat sich die Cyberdyne IT GmbH spezialisiert? 00:01:15 Wie kam es zur Zusammenarbeit zwischen Cyberdyne und dem Künstler Daniel Hoernemann? 00:01:55 Wie hat der Künstler dem Unternehmer sein Vorhaben der künstlerischen Intervention erklärt? 00:02:40 Wie haben die Mitarbeiter auf die Ankündigung der künstlerischen Intervention reagiert? 00:03:05 sukzessiver Prozess der Einrichtung des Ateliers, alte Nähmaschine aus dem Keller ###00:04:00 Perspektivwechsel: Künstler arbeitet im Büro des Chefs, Chef muss vom Einzelbüro ins Großraumbüro umziehen, Konfrontation mit Lärmbelastung 00:05:15 Geräuschbelastung, neue Wahrnehmung, andere Sichtweise auf das Thema Großraumbüro, Problem für Konzentration, Künstler greift dies auf: Schaumstoff-Box zur Abschottung 00:06:45 Fokussierung durch visuelle Elemente und kleine Figuren als Konzentrationshilfe 00:07:50 Nachhaltigkeit der Intervention: Erkenntnisse gewonnen für Gestaltung des Großraumbüros, Akustikpaneele, neue Einzelbüros 00:08:45 Freiraum für Zufälle, keine Lösung von Problemen, sondern nur Thematisierung und Kommunikation 00:09:30 Was hat das Problem gebracht? Inspiration, Erfahrung, Erkenntnisse, Inspiration, Kreativität 00:10:00 Verbindungen zwischen IT-Welt und Kunst-Welt, Inspiration – Flohmarkt, Tagung 00:11:10 Wie lief Intervention konkret ab? Aktionen und Kontakt zu Mitarbeitern, experimentierorientierter Prozess, Inspirationen für den Künstler 00:13:10 Welche Aktionen kamen bei Mitarbeitern nicht gut an? Provokation mit Folien im Raum 00:14:05 Zeitlicher Rahmen für das Projekt: halbes Jahr geplant, dann fast zwei Jahre, Zitat Mitarbeiter: „Wenn Künstler gehen würde, bliebe eine Lücke …“ 00:15:00 Wie war der vertragliche Rahmen und die Honorierung der künstlerischen Intervention? 00:16:20 Welche Gespräche entstanden zwischen Mitarbeitern und Künstler Daniel Hoernemann: Gestaltung, Persönlichkeit, Leben und Arbeit, Kunst und Freizeit, Kreativität 00:18:00 Neue Arbeitsformen im Silicon Valley, Kreativität, Coworking Spaces 00:18:40 Was kann ein Künstler leisten, was ein Berater nicht vermag? Sympathie, Vertrauen, Austausch, Reflexion 00:19:45 Reklame unter anderen Unternehmern für künstlerischen Intervention über die IHK, Zustand von Nichtwissen und Nichtverstehen muss ausgehalten werden, Basis ist Interesse 00:22:00 Überraschungsmomente der künstlerischen Intervention: Malen des größten Problems mit Fingerfarben und der Lösung, als Gegenentwurf zu wenig haptischer Tastatur und Maus 00:24:50 Überraschung durch Stimulation, wachmachen, Projekt hat viel Potential für die Gesellschaft, Puzzle-Experiment 00:26:00 Wie sehen Mitarbeiter rückblickend das Projekt? Wie wurde das Projekt angekündigt? Erwartungen, Interaktionen mit dem Künstler 00:28:45 Mitarbeiter erzählt über Stille-Kasten aus Akustik-Bauschaum im Großraumbüro, Erkenntnis: jeder interpretiert die Dinge anders, jeder braucht individuelle Wohlfühlsphäre im Büro 00:32:45 irritierende Bewegungsperformance, Provokationen durch abgehangene Folien, eigene Entscheidungsfreiheit, um kritische Situationen zu ändern – durch Handlung und Kommunikation 00:34:34 über den Tellerrand blicken, Möglichkeiten, Fragen, Reflexion, Gefühle, Einstellung 00:35:40 Verabschiedung 00:36:01 Ende