Menschen auf Zeit
Menschen auf Zeit

Menschen auf Zeit

Chris & Angelique


Podcast

Menschen auf Zeit von Vaenhaus Ein Podcast von Angelique und Christian. Wir sind unterwegs. Im Van, im Leben und in unseren Gedanken. „Menschen auf Zeit“ bedeutet für uns zwei Dinge: Unsere Zeit auf dieser Erde ist begrenzt und genauso die Zeit mit den Menschen, denen wir auf Reisen begegnen. In diesem Podcast geht es um uns, unsere Abenteuer, unsere Umwege und das Chaos dazwischen. Um spontane Gespräche, ehrliche Gedanken und Interviews mit spannenden Menschen, die wir unterwegs treffen. Menschen, die uns für einen Moment begleiten und dann weiterziehen. Mal laut, mal leise, mal völlig ungeplant. Nicht perfekt. Nicht geschniegelt. Aber echt. Wild, chaotisch, lustig. Denn wir nehmen das Leben nicht zu ernst, unsere Zeit aber schon. Wir sind alle Menschen auf Zeit. Was wir daraus machen, liegt bei uns.

Alle Folgen

  • Wie verheimlicht man einer Freundin gleich zwei Überraschungen?

    Vor 3 Tagen6:47

    Diese Folge nehmen wir direkt vom Campingplatz auf, auf dem Van am See stattfindet. Die letzten Jahre hat es nicht geklappt, jetzt sind wir wieder dabei. Und eine Freundin von uns hat keine Ahnung davon. Das Geheimhalten war schwieriger als gedacht. Wir haben uns ein paar Tage vorher zufällig getroffen, und sie hat natürlich gefragt, warum wir nicht mitkommen. Wir mussten uns mit dem Lackieren vom Auto rausreden und dabei aufpassen, dass wir uns nicht verplappern. Jetzt stehen wir so auf dem Platz, dass sie uns bei der Ankunft eigentlich sehen muss. Dazu kommt Überraschung Nummer zwei. Lou hat tagelang versucht, noch ein Ticket für Laura und ihren Minicamper zu bekommen, beim Veranstalter und in unserem gemeinsamen Gruppenchat. Was sie nicht weiß: Wir hatten das im Hintergrund längst geregelt, und die anderen im Chat haben fleißig mitgespielt. Gestern kam die Zusage. Am Donnerstagabend steht Laura also auch auf dem Platz. Wenn ihr diese Folge hört, sind wir schon mittendrin und feiern außerdem unseren Hochzeitstag. Deshalb wird es heute kurz. Wie die Überraschung gelaufen ist, erzählen wir euch in einer eigenen Folge. Und nächste Woche gibt es wieder ein Interview.

  • Vom Fahrradtraum zum Wasserschaden

    13.09.202640:01

    Wir erzählen euch heute die ganze Geschichte rund um unseren neuen Fahrradträger: warum wir früher Rennräder hatten, die wilde Tour von Berlin nach Magdeburg, wieso wir jahrelang ohne vernünftiges Fahrrad unterwegs waren und wie wir am Ende über einen Freund ein Retro-Fahrrad gefunden haben, in das sich Angelique sofort verliebt hat. Natürlich lief beim Einbau des Trägers nicht alles glatt, wir zeigen euch, wie wir ein kaputtes Türschloss selbst repariert und dabei auch noch Geld gespart haben. Außerdem gibt's ein Update zu unserer Autolackierung und dem neuen Filz im Innenraum. Im zweiten Teil der Folge wird es ernster: Wir sprechen offen über das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, über unsere eigenen Erfahrungen mit Rechtsextremismus in den neunziger Jahren und darüber, warum es uns wichtig ist, gerade jetzt klar Stellung zu beziehen. Eine Folge, die zeigt, dass bei uns nicht nur der Alltag im Van Thema ist, sondern auch das, was uns als Menschen bewegt.

  • Allein reisen als Frau: kein Mut, sondern Freiheit

    06.09.20261:24:45

    Wir haben heute Laura zu Gast, kennengelernt haben wir uns vor Jahren zufällig an einem überfüllten Strand in Spanien, seitdem sind wir uns immer wieder über den Weg gelaufen. Laura war jahrelang Vollzeit-Vanliferin, arbeitet komplett remote und ist unter anderem allein durch Marokko gereist. Wir sprechen darüber, wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein, welche Vorurteile und auch schönen Erfahrungen dabei entstehen, und wie Remote-Arbeit im Van in der Praxis wirklich funktioniert. Der ehrlichste Teil der Folge kommt aber danach: Laura erzählt, warum sie nach über fünf Jahren im Van ihren Camper verkauft und sich eine Wohnung gesucht hat, warum sich das für sie erstmal wie Scheitern angefühlt hat und warum es das überhaupt nicht ist. Und wir erzählen, wie sie sich vor Kurzem für sechshundert Euro einen alten Twingo gekauft hat, um wieder ein Stück Freiheit zurückzuholen. Eine Folge über Mut, Umwege und darüber, dass sich niemand für seinen eigenen Weg rechtfertigen muss.

  • Zehn Euro. Für nichts. Jeden Monat.

    30.08.202631:00

    Wir haben schon so oft die gleichen Fragen gehört: Was kostet euch das Leben im Van eigentlich? Wie geht ihr aufs Klo? Und wie macht ihr das mit dem Strom, wenn kein Campingplatz in Sicht ist? Heute machen wir mal Butter bei die Fische und beantworten alles, ganz ohne Filter, dafür mit Rückenschmerzen und viel zu wenig Kaffee, denn wir haben die Folge tatsächlich morgens kurz nach dem Aufstehen aufgenommen. Wir rechnen euch unsere Fixkosten vor, von Handyvertrag über Autoversicherung bis zum Podcast-Hosting, und erzählen, warum wir für Starlink gerade zehn Euro im Monat für nichts zahlen. Wenn ihr also schon immer wissen wolltet, was Vanlife wirklich kostet, seid ihr in dieser Folge genau richtig.

  • Ruhe gesucht. Rave gefunden.

    23.08.202647:52

    Wir wollten einfach nur ankommen. Mal nichts. Kurz durchatmen. Stattdessen sind wir auf den Campingplatz gefahren, auf dem wir damals das allererste Mal in unserem leeren Auto übernachtet haben, Luftmatratze mit Reifenpumpe aufgepumpt, Heizung wie eine Turbine, nachts ein Klopfen an der Scheibe. Nostalgie pur. Zurück in Polen also, weil die Spritpreise in Deutschland gerade explodieren und besuch bei der Familie die einen Urlaub gebucht hatten. Was wir gesucht haben: Ruhe. Was wir gefunden haben: Dauercamper die sich aufführen als wäre der Platz ihr Wohnzimmer, einen alten Herrn der sich sein Leben in Deutschland schlicht nicht mehr leisten kann, und zufällig einen Rave in Anklam. Dazu Paddelboot-Rennen, zwei Polizeianwärter mit Bier und Geschichten, und am Ende das ehrliche Fazit: In drei Wochen hatten wir genau zwei Tage wirklich für uns. Ach ja, unser Auto kriegt eine neue Farbe. Welche, sagen wir noch nicht.

  • Keiner wusste es. Nicht mal die Familie.

    16.08.202631:22

    Kein Antrag auf Knien. Kein Saal voller Gäste. Kein klassisches Ja Wort mit der ganzen Familie dabei. Und trotzdem war es der schönste Tag. Wir haben am zwanzigsten September 2021 geheiratet, alleine, mitten in Corona, im Standesamt Charlottenburg. Mit einer Freundin, die alles gefilmt hat. Ohne dass irgendjemand wusste was an dem Tag passiert. Wir erzählen wie der Ring wirklich überreicht wurde, warum Angelique fast Nein gesagt hätte bei einem klassischen Antrag, was ein Tattookünstler in einem Anzug in unserem Van gemacht hat und warum unsere Hochzeitstorte am nächsten Morgen auf der Windschutzscheibe lag. Dazu: wie wir die Hochzeit zwei Wochen geheim gehalten haben. Ein Paket nach Spanien, voller Konfetti. Und die Reaktion unserer Familie, als sie das Video gesehen haben.