MHD - Der Podcast von eurer Millennial-Therapie Couch
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Maja Nett & Sascha Wett


Podcast

Hey, willkommen bei uns! Wir sind Maja und Sascha, zwei Millennials, die sich jede Woche dieselbe spannende Frage stellen: Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum hier schon abgelaufen? Als begeisterte Foodies und hauptberufliche Genussmenschen wollen wir nicht nur unsere Liebe zum Essen teilen, sondern auch über den Tellerrand des Alltäglichen hinausschauen. In unserem Podcast 'MHD' geht es um viel mehr als nur um Essen: Wir sprechen über Themen, die uns und sicher auch euch bewegen, schwelgen in den Musik-Hits unserer Teenagerjahre und teilen lustige, nachdenkliche und manchmal verrückte Geschichten aus dem Leben zweier Digital Natives. Übrigens, wir sind absolute Popkultur-Fanatiker: Von den neuesten TikTok-Trends über heiße Serientipps bis hin zu unseren liebsten Guilty Pleasures aus der Welt des Trash-TV – wir lieben es uns darüber auszutauschen! Wir laden euch herzlich ein, Teil unserer Community zu werden! Habt ihr spannende Themen, die wir besprechen sollten? Wir sind ganz Ohr und freuen uns über jede Nachricht. Schreibt uns einfach eine Mail an hi@mhdpodcast.de oder vernetzt euch mit uns auf Instagram unter @mhdpodcast. Kommt vorbei, hört rein und lasst uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, über Neues staunen und das Leben in vollen Zügen genießen!

Alle Folgen

  • Elster, Streusel und Meer

    30.07.202650:18

    Draußen 35 Grad, drinnen Majas kühle Höhle und ein Ventilator, den ihr hoffentlich nicht hört. So ein Sommer zwingt einen ja, das Tempo rauszunehmen – und genau das passiert hier gerade bei uns beiden. Maja hat in der Hitze ihre Steuer gemacht, abgeheftet, Haken dran. Das beruhigt ihr Gehirn mehr, als sie zugeben mag. Bei Sascha hat der Trainer kurzerhand die halbe Sportwoche gestrichen und plötzlich fährt er am nächsten Morgen ganz allein nach Brügge: zwei Tage, Kamera im Gepäck, so wenig Plan wie möglich. Dazwischen bleibt Zeit für den Sommer in Köln, mit einer Traditionsbäckerei in Kalk, deren Butterstreusel jede Sünde wert ist, einem ehrlichen dänischen Frühstück ohne Deko-Blüten und einem Ossobuco-Sandwich. Und am Ende die Frage, warum es uns Millennials eigentlich so schwerfällt, ein Kompliment einfach anzunehmen …

  • Das Gras ist wieder grüner

    23.07.20261:06:16

    Sascha hat ein neues Auto und damit ein neues Lieblingshobby. Die erste längere Testfahrt ging spontan nach Frankfurt zum zweiten Pride des Sommers – eine Nummer kleiner als Köln, anfangs verdächtig still, am Ende überraschend gut. Und irgendwann an dem Abend sagte Sascha etwas, was er vor ein paar Monaten noch runtergeschluckt hätte. Dazu ein Serienfinale, bei dem zwei Stunden lang geheult wurde, ein WM-Finale, das vor allem durch seine Halbzeitshow auffiel und Majas neue Lieblingsverschwörungstheorie, die erklärt, warum das Gras gerade wieder grüner ist. Am Ende wird es kurz psychologisch – weil Saschas Coach ihm nach zehn Wochen etwas über ihn erzählt, das Maja seit Jahren hätte sagen können.

  • Mein Geld, mein Bausparvertrag, mein ungeborenes Kind

    15.07.20261:01:42

    Maja fragt sich, ob Köln bei der Hitze kollektiv den Verstand verliert. Innerhalb weniger Tage: zwei Männer, die sich an einer Ampel „bei den Eiern packen" wollen, und ein Fahrradfahrer, der ihr an einem Blumenkübel eine sehr eigenwillige Wunschliste hinterlässt. Bei Sascha bekommen die Auswanderpläne derweil wieder frische Nahrung. Maja war mit Mika und Frankreich-Expertin Bibi drei Nächte an der französischen Küste – Lille, Le Tréport, Étretat, Boulogne-sur-Mer. Ein Aufzug, der gratis durch eine Klippe fährt, ein Ort wie aus einem Wes-Anderson-Film, Muscheln in Crème fraîche à la Normandie und ein Bibi-Trick, der jedes Roadtrip-Kühlbox-Problem löst.

  • Von Herzchen und Mittelfingern

    09.07.20261:04:40

    Sascha war beim Kölner CSD, der dieses Jahr mit 1,5 Millionen Menschen einen neuen Rekord aufgestellt hat. Trotzdem ist die Folge keine typische Bilanz eines Party-Wochenendes. Ein Vorfall am Samstagnachmittag, eine unerwartete Debatte auf dem Zug und ein paar Beobachtungen zur Stimmung innerhalb der Community bringen Sascha dazu, die Folge anders anzugehen als sonst. Maja hört zu, fragt nach, ist ehrlich dankbar für die Einblicke und Sascha nimmt sich Zeit für ein Thema, das ihm am Herzen liegt, das aber selten aus der eigenen Bubble heraustritt. Und ordnet zwischendurch ein, warum Pride weiterhin eine Demonstration ist und keine Parade.

  • Guten Morgen, ich lebe jetzt in Dänemark

    02.07.20261:04:29

    Sechs Nächte allein am Fjord in Ringkøbing: Maja hat's tatsächlich getan. Mit türkischen Eiern, Kimchi-Sud, einer neuen Freundschaft mit Lisbeth (Künstlerin, hat sich eine Westernstadt aus fünf Häusern gekauft) und der Frage, ob es nicht doch ein Leben mit Wasser vor der Tür sein muss. Sogar Sascha spielt jetzt mit dem Gedanken, mal drei Tage allein wegzufahren. Sascha war parallel in Trier auf dem Altstadtfest bei 40 Grad. Gartenschlauch bei den Eltern, viermal „Don't Stop Believin'" von verschiedenen Coverbands, eine echt gute Pizza mit DJ und Sprühnebelanlage – und die Feststellung, dass sich dort weiterhin die Sorte Millennial wohlfühlt, mit der er auch früher schon wenig anfangen konnte.

  • Köln, wir müssen reden!

    25.06.20261:08:57

    Bei 38 Grad geht bei Maja gar nichts mehr – also flieht sie spontan in ein kleines Hafenhäuschen nach Dänemark, nennt es Workation und Maja-Retreat und freut sich auf 13 Grad nachts wie auf einen Urlaub. Sascha bleibt da, war stattdessen in der Eifel auf einem perfekten kleinen Weinfest mit Pavillon-Opis und der ganzen Dorfjugend. Was als Wetter-Rant startet, wird dann zu einer der ehrlichsten Folgen seit Langem: über die Frage, wie viel Lebensqualität Köln eigentlich noch bietet und wo man sich überhaupt in fünf Jahren sieht. Dazu Spanien-Träume, ein Immobilienscout-Suchauftrag Richtung Eifel und eine Monstera, deren Sturz auch eine spontane Holland-Tour mit Japansäge nicht mehr ganz verhindern konnte. Eine sehr klare Eis-Empfehlung gibt's außerdem – und ganz nebenbei die Erkenntnis, dass das hier vielleicht eine Art Verpuppungszyklus ist. Oder einfach die Vierziger. Oder beides.