Krisendienste Bayern – Hilfe, wenn das Leben sein Gleichgewicht verliert
Millionenschubser & Alltagsarchitektin – Zwei Wege. Zwei Realitäten. Ein Wir.
01.10.2026 • 51 Min.
Eine Krise kommt selten mit Vorankündigung. Manchmal ist es die eigene Situation, die plötzlich zu viel wird. Manchmal geht es um einen Menschen, der uns nahesteht. Angst, Verzweiflung, Überforderung oder eine psychische Ausnahmesituation können jeden treffen. In unserer 26. Folge sprechen wir mit Katjenka Wild, Fachliche Leitung des Krisendienstes Oberpfalz über win ganz besonderes und ungemein wichtiges Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern: die Krisendienste Bayern – ein Angebot, das rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. Wir möchten wissen, was eine Krise überhaupt ist, wer bei den Krisendiensten anrufen kann und was dort geschieht. Wir schauen hinter die Kulissen: Wie ist das bayernweite Netzwerk aufgebaut, wer trägt die Verantwortung und wie sieht Hilfe konkret aus? Wir sprechen auch über den Mut, den es manchmal braucht, Hilfe anzunehmen, weshalb auch Angehörige und Menschen aus dem Umfeld anrufen können und warum psychische oder soziale Krisen kein Thema sind, über das man schweigen sollte. Eine Folge über Hilfe, Zuhören, Verantwortung und die Frage, was passiert, wenn das eigene Leben aus dem Gleichgewicht gerät. Die Finanzierung der Krisendienste Bayern ist eine gemeinsame Aufgabe von Freistaat Bayern und den sieben bayerischen Bezirken. Der Freistaat finanziert die sieben Krisendienst-Leitstellen. Die Bezirke übernehmen unter anderem die Finanzierung der mobilen Einsatzteams und weiterer Aufgaben rund um das Hilfenetzwerk. Damit wird ein Angebot getragen, das Menschen in einer akuten seelischen Krise schnell und unkompliziert Unterstützung vermitteln soll.