NZZ Geopolitik
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Podcast, Gesellschaft

Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.

Alle Folgen

  • Aus für deutsch-französischen Kampfjet: Was heisst das für Europas Sicherheit?

    Vor 2 Tagen30:32

    Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS sollte Europas Antwort auf die Dominanz der USA im Bereich moderner Luftverteidigung werden und die europäische Sicherheit erhöhen: ein Kampfjet der nächsten Generation, ergänzt durch Drohnen, Datennetzwerke und ein vernetztes Luftkampfsystem. Neun Jahre später ist das Projekt, das von Merkel und Macron 2017 lanciert wurde, gescheitert. Es kam zum Grounding noch vor dem ersten Start. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysieren wir Gründe und Ursachen des Scheiterns dieses grössten und ambitioniertesten europäischen Rüstungsprojekts der Geschichte. Warum schafften Deutschland und Frankreich keinen Konsens - trotz wachsender geopolitischer Unsicherheiten? Welche Rolle spielten dabei unterschiedliche nationale Interessen, Divergenzen in der Industriepolitik und nicht kompatible strategische Ziele? Für Europas Sicherheit sei das fatal, sagt der NZZ-Sicherheitsexperte im Podcast. Denn der Krieg in der Ukraine und die unsichere Unterstützung der USA unterstreichen die Notwendigkeit einer starken europäischen Verteidigung. Das Scheitern des Kampfjet-Projekts sende darum ein verheerendes Signal an Freund und Feind. Gast: Georg Häsler, Militär- und Sicherheitsexperte der NZZ Host: Marlen Oehler Redaktion: Antonia Moser, Dominik Schottner Eine frühere Folge von Georg zum französischen Kampfjet Rafale findest Du [hier](https://www.nzz.ch/podcast/zum-ersten-mal-ist-ein-rafale-jet-aus-franzoesischer-produktion-im-luftkampf-abgeschossen-worden-sind-chinesische-kampfjets-den-westlichen-ueberlegen-ld.1885050). Deine Meinung zählt: Wie findest Du den Podcast «NZZ Geopolitik»? Wir sind dir sehr dankbar, wenn du [diese Umfrage](https://salon.nzz.ch/c/r/umfrage_geopolitik_podcast) ausfüllst. Vielen Dank fürs Mitmachen! Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  • Putin steckt ein, Selenski schreibt Briefe: Steht der Ukraine-Krieg vor einer Wende?

    10.06.202630:22

    Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine dauert nun schon über vier Jahre. Doch an der Front zeichnet sich eine neue Phase ab. Mit präzisen Drohnenangriffen bis weit ins russische Hinterland wie nach St. Petersburg setzt die Ukraine den Kreml zunehmend unter Druck. Die russische Frühjahrsoffensive wurde so im Keim erstickt und endete in einem Desaster. Der Russland- und Sicherheitsexperte Nico Lange erklärt im Gespräch mit David Vogel, warum sich Wladimir Putin in einer strategischen Bredouille befindet und wieso die Ukraine nun eine gewisse Überlegenheit im Drohnenkrieg besitzt. Während die USA signalisieren, sich diplomatisch zurückzuziehen, stehen die europäischen Staaten vor einer entscheidenden Frage: Wie kann Europa jetzt die Initiative ergreifen und den Druck durch härtere Sanktionen wie Visasperren oder Hafenverbote so weit erhöhen, dass ein echter Waffenstillstand realistisch wird? Heutiger Gast: [Nico Lange](https://nicolange.eu/) Host: David Vogel Deine Meinung zählt: Wie findest Du den Podcast «NZZ Geopolitik»? Wir sind dir sehr dankbar, wenn du [diese Umfrage](https://salon.nzz.ch/c/r/umfrage_geopolitik_podcast) ausfüllst. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  • Weltraum-Anarchie: Wer kontrolliert die Tausenden neuen Satelliten?

    03.06.202636:10

    Manchmal herrscht auch auf der Internationalen Raumstation ISS plötzlich angespannte Stimmung. So wie im November 2021, als die Raumfahrer evakuiert werden mussten, weil eine russische Anti-Satelliten-Rakete Trümmerteile im All hinterliess. Der Vorfall zeigt ein wachsendes Problem: Die zunehmende Kommerzialisierung des Weltraums führt zu einem echten Dichtestress im Orbit. In dieser Live-Aufzeichnung von «NZZ Geopolitik» an der ETH Zürich sprechen die Experten über die Chancen und Risiken der neuen «New Space Era». Dank wiederverwendbarer Raketen von Firmen wie SpaceX sinken die Transportkosten rasant, was die Zahl der Satelliten explodieren lässt. Doch wem gehören die Daten und wie sicher ist die kritische Infrastruktur im All vor Cyberangriffen und orbitaler Anarchie? Heutiger Gast: [Dr. Felix Seidel (ETH Zürich)](https://space.ethz.ch/contact/) und [Leonid Leiva Ariosa (NZZ)](https://www.nzz.ch/impressum/leonid-leiva-ariosa-ld.1876564) Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  • Söldner, Gold und Einfluss: Wie erfolgreich ist Russland in Afrika wirklich?

    27.05.202631:24

    Ein Rückzug russischer Söldner im Norden Malis wirft ein Schlaglicht auf das Engagement Moskaus auf dem afrikanischen Kontinent. Oft als antiwestliche Retter herbeigeholt, bleibt die Bilanz der russischen Präsenz ernüchternd. Wie kam es dazu, dass private Milizen wie die Wagner-Truppe in Ländern wie Libyen, der Zentralafrikanischen Republik und Mali so aktiv wurden? Der Friedens- und Konfliktforscher Tim Glawion erklärt die historischen Wurzeln aus der Sowjetzeit und die heutige Taktik Russlands, die vor allem auf den Schutz fragiler Regime, den Zugang zu Rohstoffen und gezielte Desinformation setzt. Doch während Russland vor allem mit Eliten kooperiert und bestehende Strukturen destabilisiert, fehlt ihm im Vergleich zu Akteuren wie China das Geld und die logistische Kraft für einen nachhaltigen Aufbau. Eine Analyse über die Grenzen russischer Machtpolitik und die Frustration der lokalen Bevölkerung. Heutiger Gast: [Tim Glawion](https://www.arnold-bergstraesser.de/mitarbeiterinnen/tim-glawion), Afrika-Experte und Friedens- und Konfliktforscher Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  • Zerrieben zwischen Israel, USA und Iran: Wie der Krieg die Balance am Golf stört

    20.05.202630:32

    Der brüchige Waffenstillstand im Krieg gegen den Iran zwingt die Golfstaaten zu einer radikalen Neuausrichtung ihrer Aussen- und Sicherheitspolitik. Nach den iranischen Angriffen auf den strategisch wichtigen Hafen von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird deutlich, dass die traditionelle Pendelpolitik der Golfmonarchien an ihre Grenzen stösst. Das historische Novum, dass das israelische Iron-Dome-System erstmals in einem arabischen Staat zum Einsatz kommt, signalisiert eine tiefgreifende Veränderung der regionalen Dynamiken. Gleichzeitig wächst am Golf die Frustration über den langjährigen Sicherheitsgaranten USA. Die Herrscherhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre ambitionierten wirtschaftlichen Modelle und die gesellschaftliche Resilienz in Zeiten kriegerischer Konflikte aufrechterhalten zu müssen. Welche Rolle die Rivalitäten zwischen Abu Dhabi und Riad spielen und warum der opportunistische Pragmatismus der Region dennoch bestehen bleibt, analysiert diese Episode Heutiger Gast: [Dr. Sebastian Sons ](https://carpo-bonn.org/uber-uns/team/team/dr-sebastian-sons) Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  • Von Nixon bis Trump: wie der «War on Drugs» geopolitisch wurde

    13.05.202632:10

    Als Richard Nixon 1971 Drogen zum «public enemy number one» erklärte, war der „War on Drugs“ noch kein Krieg im eigentlichen Sinn, sondern ein politisches Programm, eine innenpolitische Offensive gegen Drogenmissbrauch. Unter Ronald Reagan dann wurde der Kampf gegen Drogen stärker militarisiert. Die USA bekämpften nicht mehr nur Konsum und Kriminalität im Innern, sondern griffen auch die Produktions- und Schmuggelrouten im Ausland an – etwa in Bolivien oder Panama. Aber erst unter Donald Trump wurde der "War on Drugs" geopolitisch und wandelte sich zu einem echten Krieg, sagt Andreas Ernst in dieser Episode von "NZZ Geopolitik". Es zeigt sich, wie eng Drogenpolitik, Handelspolitik und geopolitische Interessen inzwischen miteinander verknüpft sind – und warum der „War on Drugs“ längst mehr ist als reine Kriminalitätsbekämpfung. Gast: Andreas Ernst, NZZ-Journalist und Experte für internationale Beziehungen und Geopolitik Host: Marlen Oehler Den Artikel zur Entwicklung des "War on Drugs" von Nixon bis Trump von Andreas Ernst findet Ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/war-on-drugs-wie-aus-einem-politischen-programm-ein-richtiger-krieg-wurde-ld.1926309). Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang.