NZZ Machtspiel
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NZZ & Brost-Stiftung


Podcast

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

Alle Folgen

  • Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?

    Vor 4 Tagen32:43

    Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll. Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Jonas Schreiber](https://jonas-schreiber.com/) und sein Buch Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-[Bildungstrend](https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024/) [Bildungscheck](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/INSM-Bildungsmonitor_2025.pdf) der deutschen Bundesländer Deutschland im [OECD-Vergleich](https://www.oecd.org/de/publications/bildung-auf-einen-blick-2025_b1cc11a5-de/deutschland_9a449e27-de.html): Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/deutschlands-sozialer-lift-ist-kaputt-aufstiegschancen-haben-in-kurzer-zeit-rapide-abgenommen-ld.1911568): Deutschlands sozialer Lift ist kaputt

  • Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?

    23.04.202637:09

    Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen. Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen. Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel. Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: [Dirk Wiese im Interview mit der NZZ](https://www.nzz.ch/international/rentenreform-warum-die-spd-fuer-dirk-wiese-noch-immer-eine-arbeiterpartei-ist-ld.1913891) [Dirk Wiese zur Migrationsdebatte](https://www.spdfraktion.de/themen/koennen-wir-migration-regeln-dirk) [Dirk Wiese äußert sich bei WELT TV zur Krise in Koalition](https://www.youtube.com/watch?v=4OjJsUkEaCM&t=139s)

  • Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."

    16.04.202648:09

    Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise. Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben." Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel". Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [NZZ-Spezial ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/superwahljahr-2026)zum Superwahljahr 2026 [Erklärung des Länderfinanzausgleiches](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Foederale_Finanzbeziehungen/Laenderfinanzausgleich/laenderfinanzausgleich.html) auf der Website des Bundesfinanzministeriums Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? [Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft](https://www.iwkoeln.de/studien/pekka-sagner-warum-sich-regionale-maerkte-staerker-auseinanderentwickeln.html)

  • Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?

    09.04.202639:56

    Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken. Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken." Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - [hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) zu lesen bei der NZZ Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen [zum Nachlesen](https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/AP_Wirtschaft_03-2026.pdf) [DIHK-Studie ](https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284)zu den Kosten der Energiewende

  • Syrien-Rückkehr: Ist Merz' 80-Prozent-Aussage umsetzbar, Daniel Thym?

    02.04.202631:27

    Wie realistisch ist es, dass Hunderttausende Syrer Deutschland bis 2029 verlassen? Das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz diese Woche in die Diskussion eingebracht. Migrationsrechtler Daniel Thym erklärt, warum diese Zielmarke „völlig illusorisch“ ist – und welche rechtlichen, politischen und praktischen Hürden einer schnellen Rückführung im Weg stehen. Gleichzeitig zeigt die Folge, warum die Frage nach Rückkehr, Integration und Akzeptanz des Asylsystems drängender ist denn je. Gast: Daniel Thym, Migrationsrechtler an der Universität Konstanz Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [Reportage aus der NZZ](https://www.nzz.ch/folio/1-grenze-sichern-2-geld-drucken3-fladenbrote-vermessen-wie-in-syrien-ein-neuer-staat-entsteht-ld.1919978) über den Wiederaufbau des Staates in Syrien [Liste](https://www.jura.uni-konstanz.de/thym/daniel-thym/publikationen/) von Daniel Thyms Veröffentlichungen aus dem Themengebiet [Video](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-merz-al-scharaa-2417464) der Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Syriens Präsident al-Sharaa

  • Wer braucht die SPD noch, Robin Mesarosch?

    26.03.202625:05

    Die SPD steht unter Druck wie selten zuvor. Nach zuletzt sehr schwachen Wahlergebnissen und wachsender Konkurrenz stellt sich die Frage: Wofür steht diese Partei heute noch – und kann sie sich erneuern? Der Ex-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch analysiert die strukturellen Probleme der SPD und spart nicht mit Kritik. Er spricht über fehlende Strategien, Glaubwürdigkeitsverluste und warum viele Wähler zur AfD abwandern. Gleichzeitig macht er klar, weshalb einfache Antworten keine echten Lösungen sind und welche Rolle politische Kommunikation, auch auf Instagram dabei spielt. Gast: Robin Mesarosch, SPD-Politiker aus Baden-Württemberg Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner und Patricia Corniciuc [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [Wut-Video von Robin Mesarosch nach SPD-Wahldebakel in Baden-Württemberg](https://www.instagram.com/reel/DVtoFouAKVb/) [Zahlen und Fakten zur Wahl in Baden-Württemberg am 8.3.2026](https://www.nzz.ch/international/warum-die-afd-in-den-industrieregionen-baden-wuerttembergs-so-stark-ist-ld.1928401) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de