NZZ Weekend
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NZZ am Sonntag


Podcast

NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.

Alle Folgen

  • «Ich vertraue der Kunst mehr als jeder andere Mensch, der je gelebt hat», sagt Jonathan Meese

    Vor 6 Tagen1:36:47

    Jonathan Meese gilt vielen als Provokateur, Schwätzer oder Wahnsinniger. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen zeigt sich ein anderer Jonathan Meese: verletzlich, kindlich, fast schon zärtlich. Der Künstler spricht über seine schwierige Kindheit als schüchternstes Wesen aller Zeiten, seinen Zufallsweg an die Hamburger Kunsthochschule und seine Mission, die «Diktatur der Kunst» an die Macht zu bringen – als Gegenentwurf zu Politik, Ideologie und Religion. Sehr persönlich wird es, wenn Meese von der Pflege seiner schwerkranken, 96-jährigen Mutter erzählt, der er sein Leben und sein Werk verdankt. Ausserdem spricht Meese auch über seine Haltung zu Alice Weidel, Donald Trump und zur AfD und über sein Verhältnis zu Hitler-Darstellungen in der Kunst und sein selbstgeschriebenes «Erz-Totalitätsmanifest», das er live verliest. Gast: Jonathan Meese Host: Peer Teuwsen Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast

  • Winterblues, Windräder und Wunschdenken: Axpo-Chef Christoph Brand über AKW, die Solar-Illusion und ein Horrorszenario

    07.08.20261:20:24

    Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli spricht in dieser Folge mit Christoph Brand, seit sechs Jahren CEO der Axpo, dem grössten Energieunternehmen der Schweiz. Brand erzählt, wie ihn die Aufregung um sein Millionengehalt getroffen hat, weshalb ihm ein Schweizer Chefredaktor gestanden haben soll, bewusst irreführend über ihn berichtet zu haben – und warum er trotzdem daran festhält, dass Leistung und Lohn zusammengehören sollten. Im Zentrum steht die Frage, wie real die Gefahr einer Strommangellage im kommenden Winter ist, warum Sonnenenergie die «Winterflaute» nicht lösen kann und weshalb Brand auf eine Kombination aus neuen Windparks und einer Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerke setzt. Er erklärt das sogenannte «Missing-Money-Problem» der Energiebranche, kritisiert die zunehmende Polarisierung energiepolitischer Debatten und rechnet vor, wie viel ein Bauer mit einer einzigen Windturbine auf seinem Land verdienen kann. Dazu: Warum sich Brand mit über 55 nicht als Auslaufmodell fühlt, was ihn an seinem gescheiterten Sunrise-Orange-Deal noch heute beschäftigt, wie seine Frau ihn regelmässig auf den Boden zurückholt – und weshalb er das Saxofonspiel aus seiner Jazzschulzeit in Bern schon lange vernachlässigt. Gast: Christoph Brand, CEO Axpo Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler und Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

  • Wiederholung: Jacques Herzog über eine lebenslange Freundschaft und die Frage, was Räume mit uns machen

    31.07.202652:56

    Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft Jacques Herzog, den weltberühmten Basler Architekten und Mitbegründer von Herzog & de Meuron, dem Büro hinter der Elbphilharmonie, der Tate Modern und dem Olympiastadion in Peking. Herzog erzählt, wie er mit sechs Jahren in der Primarschule Pierre de Meuron traf und nie wieder losliess, warum er Chemie studierte, bevor er zufällig zur Architektur kam und weshalb er sich bis heute schwertut, sich schlicht als Architekt zu bezeichnen. Es geht um das erste Projekt, das blaue Haus in Oberwil mit seinen schielenden Bullaugen, um die Frage, wie eine Tür mehr als nur ein auf- und zugehen sein kann, und um den Unterschied zwischen Ambivalenz und Ideologie. Dazu: Servietten-Skizzen als Glücksmomente, Le Corbusier als warnendes Beispiel, und warum das Zeitalter des Stararchitekten vorbei ist. Und: Jacques Herzog verrät seinen bescheidenen letzten Wunsch. Gast: Jacques Herzog, Architekt und Mitgründer von Herzog & de Meuron Host: Peer Teuwsen Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

  • Wiederholung: Robo-Mobbing: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht

    24.07.20261:03:14

    In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden. Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt. Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will. Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

  • Wiederholung: House of Cards im Engadin: Christian Jott Jenny über Intrigen und Superreiche im Welttheater St. Moritz

    17.07.20261:14:08

    «NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Christian Jott Jenny – Sänger, Jazzfestival-Gründer, Theaterproduzent und bis Ende Jahr Gemeindepräsident der alpinen Nobelgemeinde St. Moritz. Jenny erzählt von Intrigen in der Gemeinde, von gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn und der schwierigen Liebesbeziehung zu seinem Dorf, dem es jetzt noch besser geht, seit die Welt aus den Fugen ist. Das Gespräch dreht sich um einsame Superreiche, einen glücklichen indischen Milliardär im Coop, russische Oligarchen, Wohnungsnot und die Frage, warum die Einheimischen selbst schuld sind, wenn sie alles an den Meistbietenden verkaufen. Dazu: ADHS als Karrierevorteil, Satire in Zeiten wo die Realität jeden Witz überholt – und was die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit Führungsversagen zu tun hat. Und: Christian Jott Jenny verrät seinen grössten Traum, der ihn wohl für immer nach Pjöngjang führen würde. Gast: Christian Jott Jenny, Gemeindepräsident von St. Moritz, Sänger, Entertainer und Produzent Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast

  • Wiederholung: Scham, Skripte und Schlafzimmertüren: Sexualtherapeutin Karoline Bischof über das, worüber wir nicht reden

    10.07.20261:01:47

    «NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Autorin Nicole Althaus trifft Karoline Bischof, Gynäkologin, klinische Sexologin und Mitbegründerin des Zentrums für Interdisziplinäre Sexologie und Medizin in Zürich. Bischof erzählt, wie ein feministischer Funken im Triemli Spital und ein Studienjahr in San Francisco sie zur profiliertesten Sexualtherapeutin der Schweiz gemacht haben – inklusive Pflichtprogramm: hundert Stunden Porno schauen für die Ausbildung. Es geht um sexuelle Skripte, die schon auf dem Wickeltisch beginnen, um Schmerzen, die junge Frauen für normal halten, und warum der Mythos vom natürlichen Sex einer der schädlichsten überhaupt ist. Dazu: Orgasmus-Gap, Rough-Sex-Trend, Genitaloperationen aus dem Pornokanal – und warum Verführung eigentlich mit Empathie beginnt, nicht im Schlafzimmer. Und: Karoline Bischof erklärt, warum sie mit 90-Jährigen lieber arbeitet als mit Gynäkologie-Patientinnen – und was Beckenbewegungen beim Gehen verraten. Gast: Karoline Bischof, Sexologin, Sexualtherapeutin und Gynäkologin Host: Nicole Althaus Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr Inhalte von NZZ am Sonntag? Jetzt «NZZaS Print» im Jahresabo mit 30 % Rabatt sichern: http://go.nzz.ch/podcast