«Ich vertraue der Kunst mehr als jeder andere Mensch, der je gelebt hat», sagt Jonathan Meese
NZZ Weekend
14.08.2026 • 1 Std. 36 Min.
Jonathan Meese gilt vielen als Provokateur, Schwätzer oder Wahnsinniger. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen zeigt sich ein anderer Jonathan Meese: verletzlich, kindlich, fast schon zärtlich. Der Künstler spricht über seine schwierige Kindheit als schüchternstes Wesen aller Zeiten, seinen Zufallsweg an die Hamburger Kunsthochschule und seine Mission, die «Diktatur der Kunst» an die Macht zu bringen – als Gegenentwurf zu Politik, Ideologie und Religion. Sehr persönlich wird es, wenn Meese von der Pflege seiner schwerkranken, 96-jährigen Mutter erzählt, der er sein Leben und sein Werk verdankt. Ausserdem spricht Meese auch über seine Haltung zu Alice Weidel, Donald Trump und zur AfD und über sein Verhältnis zu Hitler-Darstellungen in der Kunst und sein selbstgeschriebenes «Erz-Totalitätsmanifest», das er live verliest. Gast: Jonathan Meese Host: Peer Teuwsen Produktion: Simon Berginz, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast