Oligarchen, Ostdeutschland und Adenauer: Roger de Weck über den Aufstieg der Rechtspopulisten und Europas letzte Chance
Oligarchen, Ostdeutschland und Adenauer: Roger de Weck über den Aufstieg der Rechtspopulisten und Europas letzte Chance

Oligarchen, Ostdeutschland und Adenauer: Roger de Weck über den Aufstieg der Rechtspopulisten und Europas letzte Chance

NZZ Weekend


Gestern • 1 Std. 8 Min.

Er stammt aus einer Freiburger Familie, hat jahrelang als Chefredaktor mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt diskutiert, war Generaldirektor beim SRF – und bezeichnet sich selbst als «linken liberalen Konservativen» im Sinne von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck. Roger de Weck, Autor, Sohn eines Bankiers, Journalist und einer der profiliertesten Intellektuellen der Schweiz, ist zu Gast bei Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli. De Weck erklärt, warum er die CDU nicht für das Grundproblem des AfD-Aufstiegs hält – und warum eine härtere Migrationspolitik die Rechtspopulisten nicht schwächt, sondern stärkt. Er seziert, weshalb der Wirtschaftsliberalismus «dringend über die Bücher müsste»: von Wohneigentum, das für junge Menschen unerschwinglich wird, über KI-Konzerne als «Plagiatsmaschinen», bis zur UBS-Rettungsgarantie auf Kosten der Bevölkerung. Zum Thema Europa zeichnet der Gast ein düsteres Bild: drei autoritäre Grossmächte, ein Chaosbogen rund um den Kontinent – und eine Schweiz, die sich als «Trittbrettfahrer der Trittbrettfahrer» aufführe. Persönlich wird es, wenn de Weck von seinem Vorbild Konrad Adenauer schwärmt, die Linken für den Verlust der kleinen Leute kritisiert – und verrät, warum er mit bald dreiundsiebzig Jahren bereits seinen grössten Traum lebt. Gast: Roger de Weck, Autor und Journalist Host: Beat Balzli Produktion: Danielle Basler, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast