ADHS und ADS: Diagnostik, Therapie und Elternaufklärung
O-Ton Pädiatrie
21.04.2026 • 27 Min.
In dieser Folge von O-Ton Pädiatrie geht es um ADHS und ADS als häufige, aber diagnostisch anspruchsvolle Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter. Dr. Henrik Uebel-von Sandersleben, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeut an der Universitätsmedizin Göttingen, erläutert, welche Symptome oder Probleme auf ADHS/ADS hinweisen können, welche Informationen für eine verlässliche Diagnose benötigt werden und warum ein Symptom noch keine ADHS-Diagnose bedeutet. Zudem spricht er über Elternberatung, Verhaltenstherapie und den Stellenwert medikamentöser Optionen, insbesondere über häufige Vorbehalte gegenüber Stimulanzien wie Methylphenidat - machen sie abhängig, verändern sie die Persönlichkeit, gibt es unerwünschte Wirkungen? Auch mögliche Folgen einer nicht erkannten oder unbehandelten ADHS bzw. ADS werden besprochen. Wichtig: Aufklärung, den Eltern das Gefühl der Schuld nehmen und den Kindern helfen, ihre PS auch auf die Straße zu bringen. Weiterführende Links: Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: https://kjp.umg.eu/ S3-Leitlinie ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-045 Podcast ADHS und Komorbiditäten: Verdeckte ADHS nicht übersehen! https://www.kinderaerztliche-praxis.de/o-ton-paediatrie#20 https://bit.ly/4f2bkWF