Oracle und JSON: Vom CLOB über den nativen Datentyp zu Duality Views
O wie Datenbank
01.09.2026 • 11 Min.
JSON ist die Lingua Franca des Internets. Jeder Webservice spricht es, jedes API liefert es. Aber wie passt ein beliebig verschachteltes Dokumentenformat in eine relationale Datenbank? Robert Marz nimmt Johannes Ahrends mit auf einen Streifzug durch die JSON-Welt der Oracle-Datenbank. Es geht um die Frage, wann eine VARCHAR2-Spalte reicht und warum Oracle bei größeren Dokumenten zu BLOB statt CLOB rät, weil JSON immer in UTF-8 vorliegt. Es geht um den nativen JSON-Datentyp ab Oracle 21 mit seinem OSON-Speicherformat, dessen Aufbau über die Python- und JavaScript-Thin-Driver quelloffen ist, und um die Frage, ob ORDS im Mongo-Mode eine MongoDB komplett ersetzen kann. Robert zeigt, wie man mit Dot-Notation und JSON_TABLE performant abfragt, wie man JSON indiziert und warum die JSON Relational Duality Views in Oracle 23 eine echte Kampfansage an Hibernate und die ORM-Welt sind.