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ORF Ö1


Podcast

Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Alle Folgen

  • Im Warteraum der EU (1)

    Vor 4 Tagen33:46

    Die EU will wachsen. Aber ist sie wirklich bereit, neue Mitglieder aufzunehmen? Macht sie das in einer Welt, die mit Donald Trump immer mehr von Großmachtsansprüchen geprägt ist, stärker? Oder droht sie, daran zu zerbrechen, wenn zu viele Länder mit am Tisch sitzen? Auf dem Balkan warten sechs Länder seit fast einem Vierteljahrhundert auf ihre Mitgliedschaft. Der so genannte Westbalkan ist weniger geografische Region als ein riesengroßes Wartezimmer, in dem rund 20 Millionen Menschen leben. In 8 Folgen reisen wir einmal quer durch den Warteraum und in jene Länder, die seit den Nullerjahren in die EU eintreten möchten. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 18. 05. 2026.

  • Im Warteraum der EU (2)

    Vor 4 Tagen34:30

    Kosovo: junger Staat, alte Probleme. Mit 18 Jahren ist der Kosovo der jüngste Staat Europas. Der Kurs ist klar: Die mehrheitlich albanische Bevölkerung will in die EU. Aber Kosovo hat einen Klotz am Bein - den Nachbarn Serbien, der die 2008 erklärte Unabhängigkeit nie anerkannt hat. Nirgendwo lässt sich das besser verstehen als in Mitrovica, einer Stadt, die seit Ende des Krieges zwischen Albanern und Serben geteilt ist. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 19. 05. 2026.

  • Im Warteraum der EU (3)

    Vor 4 Tagen34:17

    Nordmazedonien und seine nervigen Nachbarn. Der Weg in die EU hat sich für Nordmazedonien in ein Labyrinth verwandelt. Und das, obwohl das Land bereits im April 2001 einen Stabilisierungs- und Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnet hat - ein halbes Jahr früher als Kroatien, das 2013 beitrat. Der Grund für die Verzögerung war ein historischer Streit mit dem südlichen Nachbarn Griechenland. Um diesen beizulegen, änderte Mazedonien seinen Namen in Nordmazedonien. Mit Bulgarien legte der nächste Nachbar ein Veto ein. Das Resultat: Die EU verliert an Popularität und Glaubwürdigkeit. Im kleinen Nordmazedonien lässt sich beobachten, warum die Erweiterung ein so lähmender Prozess ist: Länder, die bereits im "Club" sind, können jederzeit ein Veto einlegen. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 20. 05. 2026.

  • Im Warteraum der EU (4)

    Vor 4 Tagen34:35

    Montenegro - kurz vor dem Ziel. Der höchste Diplomat in Montenegro ist ein Österreicher. Johann Sattler leitet in Podgorica die EU-Vertretung. Er sagt über seinen Job: "Ich hoffe, dass es ihn in ein paar Jahren nicht mehr geben wird." Montenegro ist derzeit der aussichtsreichste Kandidat von allen sechs Bewerbern auf dem Balkan. Ministerpräsident Milojko Spajic, der zuvor als Finanzanalyst in Tokio und Singapur gearbeitet hat, schwebt ein ambitioniertes Ziel vor Augen: Montenegro soll bis 2028 das 28. Mitglied der Union sein. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 21. 05. 2026.

  • Im Warteraum der EU (5)

    Vor 4 Tagen36:01

    Serbien - Studis gegen Vucic Seitdem in Serbien im November 2024 das Vordach des Bahnhofs in Novi Sad einstürzte und insgesamt 16 Menschen starben, ist nichts mehr, wie es war. Durch das größte Land auf dem Balkan rollt eine Protestbewegung, die für Europa einzigartig ist. Die Menschen fordern von der Regierung des langjährigen Machthabers Aleksandar Vucic Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Kontrolle. All das sind Kriterien, die auch die EU im Beitrittsprozess hochhält. Und doch - bei den Protesten in Serbien sind weit und breit keine EU-Flaggen zu sehen. Die Serb:innen sind von der EU enttäuscht, weil sie Vucic jahrelang gestützt hat. Was erhoffen sich junge Menschen, die sich den Bürgerprotesten angeschlossen haben? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 15. 06. 2026.

  • Im Warteraum der EU (6)

    Vor 4 Tagen37:25

    Bosnien-Herzegowina - Versöhnung durch Fußball? Bosnien-Herzegowina ist im Fußballfieber. Das kleine Land mit knapp 3,5 Millionen Menschen hat sich für die WM qualifiziert. Es ist ein Moment der kollektiven Einigkeit, den viele herbeisehnen. Denn BiH (Bosna i Hercegovina) gilt auch als einer der kompliziertesten Staaten der Welt. Seine Verfassung ist ein Resultat des Krieges in den 1990er Jahren. Seitdem hat das Land zwei Entitäten und ein äußerst komplexes Machtverteilungssystem. Eine Entität, die Republika Srpska, drohte immer wieder mit Abspaltung. Wie überbrückt das Land, mehr als dreißig Jahre nach dem Krieg, seine Spaltung? Und kann der Fußball ein einendes Element für alle Ethnien sein? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 16. 06. 2026.