Ohren für Senioren
Ohren für Senioren

Ohren für Senioren

Almut und Tinke


Podcast, Geschichte

Erinnerungen, die bleiben. Stimmen, die bewegen. Bewohner*innen aus Pflegeheimen erzählen von ihren Lebensthemen, ihren Erinnerungen und Erfahrungen. In jeder Folge ist eine andere Heimbewohnerin oder Heimbewohner zu hören. Wir sind Tinke (Studentin der Sozialen Arbeit) und Almut (Ergotherapeutin und Altenseelsorgerin) und führen abwechselnd die Gespräche. Außerdem wird es Folgen geben, die sich auf Themen rund ums Alter/Pflegeheim beziehen. Wir möchten mit euch auf spannende Reisen in gelebte Leben gehen, Geschichten hören, die unter die Haut gehen und wünschen euch viel Spaß beim Zuhören!

Alle Folgen

  • 25 Einzug ins Pflegeheim Teil 2, Gespräch mit Alexandra Wengel, Pflegefachkraft, Bachelor of Science in Pflege

    Vor 5 Tagen49:11

    Was sind Herzensdinge? Warum ist das Hinknien im Gespräch manchmal eine gute Idee? Weshalb lieben wir alte Möbel? Was kann eine Bäckerei für eine Freundschaft bedeuten? Fragen über Fragen... Nachdem uns in der letzten Folge die Heimbewohner von ihren Erfahrungen mit dem Umzug ins Pflegeheim berichteten, komme ich diesmal mit Alexandra ins Gespräch, die seit Langem als Fachkraft in der Pflege arbeitet und uns unter anderem verrät, woran man ein gutes Pflegeheim erkennt und was Angehörige und Mitarbeiter tun können, um den Senioren das Ankommen in der neuen Umgebung leichter zu machen. Insider-Einblicke, fachliche Einsichten und Einfälle aus dem Alltag in Pflege und Therapie...

  • 24 "Wenn das Alte vorbei ist, muss das Neue ja kommen." - das Thema Einzug ins Pflegeheim, Teil 1-

    06.06.202646:27

    "Wenn das Alte vorbei ist, muss das Neue ja kommen. Was soll es sonst machen?" Mit diesem Zitat einer 92-jährigen Heimbewohnerin steigen wir ein in ein vielschichtiges Thema: den Neuanfang im Pflegeheim, nachdem das Alte vorbei ist. Leider vorbei ist. Dem Thema Heimeinzug widmen wir insgesamt zwei Folgen des Podcasts. Heute sollen zuerst die Heimbewohner gehört werden. Ich habe ihnen Fragen gestellt, die von verschiedenen Seiten beleuchten: Wie kann es gelingen, gut anzukommen? Für fast alle alten Menschen, die ich in 15 Jahren begleitet habe, war das ein schwerer Schritt. "Einen alten Baum verpflanzt man nicht", heißt ein vielzitiertes Sprichwort. Na klar, es ist schwer, für so einen alten Baum, irgendwo neue Wurzeln zu schlagen. Er ist sehr verhaftet mit seiner Umgebung, hat die berechtigte Angst zu verkümmern, wenn er ganz woanders neu anfangen muss. Die Kraft reicht eigentlich auch nicht mehr, um dem Ganzen gewachsen zu sein. In diesen zwei Folgen erzähle ich von alten Menschen, die verpflanzt wurden und die es doch geschafft haben, sich neu zu verwurzeln. Denn es ist möglich, gut anzukommen in einem Pflegeheim. Unsere erfahrenen Heimbewohner erzählen von ihren Erlebnissen und geben Tipps, wie ein Neubeginn gelingen kann, sodass hoffentlich neue Jahresringe wachsen und das Leben lebenswert bleibt. Folge mit Almut Wenn Ihr mehr über meine Arbeit erfahren wollt: https://almutkaplan.de/

  • 23 Ich hab mich nur in diese Augen verliebt

    20.05.20261:06:22

    Wenn Frau Fiedler erzählt, hört man schnell, wie viel Leben in ihren Erinnerungen steckt. In dieser Folge nimmt sie uns mit zurück in ihre Kindheit und Jugend, in eine Zeit nach dem Krieg, geprägt von Neuanfängen, Herausforderungen und dem Versuch, wieder anzukommen. Sie erzählt von der Rückkehr in den Heimatort, von der Entfremdung zu ihrem heimgekehrten Vater und schwierigen Familienverhältnissen. Doch zwischen vielen schweren Momenten gibt es auch Lichtblicke. Bewegende Gesten, kleine Augenblicke des Glücks und schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe. Eine Folge voller lebendiger Erinnerungen und echter Gefühle.

  • 22 Ich wünsche mir...

    05.05.202619:28

    Wünsche. Wünsche können manchmal ganz groß und laut - und manchmal auch leise und voll von Sehnsucht sein. Wünsche geben uns die Kraft zum Hoffen, zum Glauben, manchmal auch zum Weitermachen. Ein Wunsch kann über lange Zeit tragen und begleiten, Halt und Orientierung schenken, Trost spenden. Was wäre die Welt ohne all die großen und die kleinen, die realen und die unmöglichen Wünsche? Woher käme all das Licht, wenn nicht direkt aus den Tiefen unserer Träume? Viel Spaß beim Hören der gesammelten Wünsche unserer Bewohner*innen!

  • 21 Wir haben im Ganzen bescheiden gelebt

    18.04.202635:52

    Herr Leisner, mein heutiger Gesprächspartner, ist ein freundlicher, stiller Mann, der bescheiden, behutsam und eher beobachtend durchs Leben geht. Wie schön, dass auch er uns von den Themen und Lebensphasen erzählt, die ihn beschäftigen, wenn er in seinem Sessel am Fenster im Schatten des Ahornbaums sitzt. Die Bücher in seinem Regal kann er, zu seinem großen Bedauern, nicht mehr lesen und auch das Gehen ist nur für kurze Strecken möglich. So wandern allein die Gedanken hinaus und so manches Mal zurück nach Hohenzieritz... Folge mit Almut Wer mehr über meine Arbeit wissen möchte, kann hier schauen: https://almutkaplan.de Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig privat initiiert und wird von mir privat finanziert. Die Arbeit erfolgt im Ehrenamt und ist weder trägerbezogen noch wird sie von einem Träger bezahlt.

  • 20 Der Mensch kann so viel verkraften, wenn er nur stark genug ist

    02.04.202632:38

    Schon als ich Frau Rieck zum ersten Mal begegnete, war ich so angetan von ihrer fröhlichen und herzlichen Art, dass ich mich bis heute gut daran erinnern kann. Die Wärme, mit welcher sie aus ihrem Leben erzählt, wird in dieser Folge in jedem ihrer Worte spürbar. Heute reisen wir viele Jahre zurück, in eine Kindheit in der Nachkriegszeit. Eine Zeit, die von Verzicht geprägt war und in der es dennoch Raum für kleine Freuden gab. Vom Spielen an der frischen Luft bis zum Tanzen jeden Samstagabend entstehen Bilder eines bescheidenen Lebens, das trotzdem sehr reich war. Voller Bewunderung sprechen wir über ihre starke Mutter, vom Aufwachsen in einer großen Familie und davon, wie man mit wenig auskommen musste und dennoch zufrieden sein konnte. Was diese Folge besonders macht: Frau Rieck lebt mit einer Demenzerkrankung und zeigt uns auf berührende Weise, wie lebendig, klar und voller Freude Erinnerungen an die Kindheit und das Leben sein können.