OMR Silicon Valley Update
OMR Silicon Valley Update

OMR Silicon Valley Update

Christian Byza


Podcast, Wissen & Bildung

Willkommen in der 2. Staffel vom OMR Silicon Valley Update - präsentiert von BePurple.ai! Hier gehts zur Whatsapp Community: https://linktr.ee/omrsvu Über 20.000 Deutsche leben in San Francisco und der Bay Area. Viele von ihnen sind erfolgreiche Unternehmer, Gründer und interessante Leader weltweit führender Tech-Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple – oder arbeiten zum Teil bei spannenden Startups und Hidden Champions. Wer sind diese Menschen, was machen sie, was hat sie zu dem gemacht, wie sie heute sind und wo sie heute stehen. Host Christian Byza – OMR Co-Founder und CEO und Founder von BePurple.ai in San Francisco – findet es heraus: Der OMR Silicon Valley Update Podcast erzählt genau diese Geschichten von Deutschen, die es im Valley “geschafft” haben. Wir wollen aus ihren Fehlern lernen und uns von den Geschichten inspirieren lassen. Jetzt reinhören und abonnieren!

Alle Folgen

  • Wie überzeugt man BMW, einen VC-Fonds im Valley aufzubauen, Michael Hammer? (#72)

    Vor 2 Tagen1:15:35

    Michael Hammer, CFO bei BMW i Ventures, über 900 Millionen Dollar AUM, Top-Tier-Performance und warum Autonomie der Schlüssel zum Erfolg ist Kurz vorab: Am Ende der Folge gibts eine Folge TokenMade.ai Podcast - ein neues Format, was ich mit dem Doppelgänger Philipp Glöckler zusammen mache. Freue mich über Feedback! Und wie immer: Unser Sponsor: www.BePurple.ai Komm in unsere Community: https://linktr.ee/omrsvu Worum gehts? Michael Hammer ist CFO bei BMW i Ventures, einem der größten Automotive-VCs weltweit mit fast 900 Millionen Dollar unter Management. Er hat den Fonds 2016 quasi von Null mit aufgebaut und ist dafür mit seiner hochschwangeren Frau von München nach San Francisco gezogen. Im Gespräch erklärt er, warum BMW i Ventures anders funktioniert als andere Corporate VCs, warum 95% ihrer Exits aus dem Valley kommen, und was deutsche Konzerne von ihrem Setup lernen können. Kapitel: (00:00) Intro und O-Töne (02:15) Wie groß ist BMW i Ventures wirklich? (05:00) Von Horb am Neckar nach San Francisco (08:30) Mit 23 vor Markus Söder pitchen (12:15) Hochschwanger ins Valley ziehen (17:30) Was macht ein CFO bei einem VC-Fonds? (21:45) Board-Arbeit und Exit-Vorbereitung (26:30) Zahnloser Tiger? Warum BMW i Ventures anders ist (31:30) AI-Wahnsinn: "Two Man and a Dog Teams" (36:15) Warum 5 Milliarden in Rivian keine Lösung ist (41:30) Was deutsche Corporates lernen können (44:30) Würde er nochmal nach Deutschland gehen? (47:45) Was nicht auf dem LinkedIn-Profil steht

  • Wie kommt du an Thiel, Nadella & Amodei, Felix Holtermann? (#71)

    20.07.202651:45

    Der US Bureau Chief des Handelsblatts über Zugang zu den Tech-Mächtigen, die Billionen-IPO-Welle und warum AI Wirecard nie gefunden hätte Felix Holtermann hat den Wirecard-Skandal mit aufgedeckt. Heute leitet er als US Bureau Chief das Amerika-Team des Handelsblatts aus San Francisco und trifft die Leute, an die sonst kaum jemand rankommt: Peter Thiel, Satya Nadella, Dario Amodei oder Rivian-Gründer RJ Scaringe. In dieser Folge erzählt Felix, wie man als deutscher Journalist Zugang zum innersten Zirkel des Valleys bekommt (Spoiler: neun von zehn Anfragen scheitern trotzdem), warum ihn sein erster Tesla-Quartalscall mit Elon Musk enttäuscht hat, und wie es war, beim Prozess Musk gegen Altman in Oakland im Gerichtssaal zu sitzen. Außerdem: seine Einordnung der größten IPO-Welle aller Zeiten. SpaceX, OpenAI, Anthropic. Blase oder berechtigt? Felix sagt: „Ich würde darauf nicht meine Oma verwetten." Und er verrät, welches KI-Tool er am meisten nutzt (Achtung, eine deutsche Firma) und warum AI den Wirecard-Betrug zu 100 Prozent nicht aufgedeckt hätte. Präsentiert von BePurple: www.BePurple.ai Alle Links zum Podcast und zur WhatsApp-Community: https://linktr.ee/omrsvu Felix auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/felixholtermann/ SHOWNOTES / KAPITEL (02:15) Einstieg: Schlägt im Valley dein Betrugsradar an? (04:30) Aufgewachsen in Stuttgart: FAZ über den Fruit Loops (06:45) Journalistenschule, VWL und der Weg zum Handelsblatt (08:40) Wie wird man US-Korrespondent? (09:55) New York vs. San Francisco: Puls hoch, Puls runter (13:00) Rapid Fire (14:30) Zugang: Wie man Scaringe, Thiel und Nadella trifft (18:00) Im Gerichtssaal bei Musk gegen Altman (20:25) Clown am Königshof: Keine Angst vor den Mächtigen (22:45) Sein erster Tesla-Call: Enttäuscht von Elon Musk (25:30) Abgebrochene Interviews und rote Linien (26:55) Die IPO-Welle: SpaceX und die neuen Millionäre (32:20) Blase oder nicht? Die Oma-Wette (35:20) SpaceX, OpenAI oder Anthropic: Wo würde Felix arbeiten? (38:10) Wie Felix AI nutzt: DeepL, ChatGPT, Claude (43:00) Hätte AI Wirecard aufgedeckt? (46:25) Der Silicon-Valley-Virus: Selbst gründen? (49:20) Rat an junge Journalisten (50:55) Was nicht auf LinkedIn steht

  • Warum veranstalten wir einen Germany day in San Francisco, Christian Weniger? (#70)

    06.07.202628:52

    Große Ankündigung: Am 8. Oktober veranstalten wir Germany at the Frontier, einen Tag im House of AI in San Francisco mit 80 bis 100 ausgewählten Entscheidern, Foundern und Investoren aus Deutschland und dem Valley. Mein Co-Host dabei: Christian Weniger. Christian hat für den Staatsfonds in Abu Dhabi investiert, seinen eigenen VC-Fonds gegründet und verkauft (ja, das geht) und ist dann mit Frau und Kind nach Stanford gezogen. Heute baut er an der Brücke zwischen Deutschland und dem Silicon Valley. Wir sprechen darüber, warum Amerikaner Europa für ein Museum halten, wieso deutsche VCs ihre Investments kontrollieren statt ihre Gründer zu befähigen, warum in den USA das 20- bis 30-fache Kapital unterwegs ist und was ein Sequoia-Partner sagte, als er zum ersten Mal deutsche Founder beim Dinner traf. Und natürlich: Was Germany at the Frontier wird, wer kommen soll und wie du dich bewirbst. Nur 80 bis 100 Plätze.

  • Wie investiert man sich aus dem Dispo zum eigenen Fund, Mike Mahlkow? (#69)

    22.06.20261:09:24

    2 Tasks vorab: p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Mike Mahlkow ist zweimal durch Y Combinator gegangen (mit Blair und Fastgen), hat über 50 Angel-Investments gemacht und baut jetzt seinen eigenen Fund auf, mit Fokus auf Immigrant Founders in den USA. Sein allererstes Investment hat 29x returned, finanziert hat er es aus dem Dispo. In dieser Folge erzählt Mike, wie aus einem Handball-Leistungssportler aus Dormagen ein Investor zwischen New York und San Francisco wurde. Wir sprechen über den Unterschied zwischen einem guten Exit und einem Fire Sale, warum er nach zwei eigenen Firmen lieber 20 bis 30 Companies "ein bisschen mitgründet" statt einer eigenen, und worauf er bei Gründern wirklich achtet: Raw Ambition, High Agency und Teamsynergie. Außerdem: warum das Why Now in den meisten Decks fehlt, was AI-generierte Pitch Decks sofort verraten, und warum man in Deutschland erfolgreiche Firmen "trotz und nicht wegen" des Bürokratieapparats baut. Ein Gespräch über Disziplin, Resilienz und die Frage, ob Erfahrung oder Hunger das bessere Gründer-Asset ist. Diese Folge wird unterstützt von BePurple.ai

  • Wieso doch kein Sternekoch sondern YC-Founder, Nikolas Keller? (#68)

    08.06.202656:02

    2 Tasks vorab: p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Mit 18 steht Nikolas Keller mit gebrochenem Schulfranzösisch und 20 Kopien seines Lebenslaufs an einem Strand in Südfrankreich und klappert Restaurant für Restaurant ab, bis ihn das fünfte als Jungkoch nimmt. Kochen konnte er da noch nicht. Heute baut er mit seinem Mitgründer Lukas das YC-Startup Walter in San Francisco, einen KI-Agenten, der in SAP, Oracle und Microsoft Dynamics einzieht und die stumpfe Copy-und-Paste-Arbeit in Fertigungsbetrieben übernimmt. Im Gespräch mit Christian Byza erzählt Nikolas, wie eine Spitzenküche wirklich funktioniert, warum er sich beim CDTM erst ablehnen ließ und dann doch reinkam, wie er sich bei einem Startup ohne passenden Lebenslauf einfach reingesneakt hat und wie er und Lukas vier zahlende Pilotkunden gewonnen haben, bevor sie überhaupt richtig gebaut hatten. Dazu: ehrliche Zahlen vor dem Demo Day, wie sich das aktuelle YC-Batch wirklich anfühlt und was er einem 19-Jährigen nach dem Abi heute raten würde. Ein Gespräch über Hartnäckigkeit, den Mut zum Quereinstieg und die Frage, warum man manchmal einfach machen muss.

  • Wie hast du OpenClaw gebaut und an OpenAI verkauft, Peter Steinberger? (#67)

    24.05.202646:16

    2 Tasks vorab: p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Vor 10 Monaten saß Peter Steinberger noch in Wien und hatte drei Jahre lang nach dem €100M-Exit von PSPDFKit keine Zeile Code geschrieben. Heute steht er auf der TED-Bühne, ist bei Lex Fridman zu Gast, und sowohl Mark Zuckerberg als auch Sam Altman rufen ihn persönlich an, um ihn für ihre Labs zu gewinnen. Der Grund: OpenClaw. Das agentische Framework mit über 180.000 GitHub Stars, das die ganze Branche nervös macht und für Peter selbst seine Wohnungen verwaltet, mit seiner Putzfrau kommuniziert und nebenbei Pull Requests schreibt. In dieser Folge erzählt Peter, wie der virale Moment wirklich entstanden ist, warum er sich am Ende für OpenAI entschieden hat – und was es bedeutet, plötzlich als Solo-Builder in einer 4.000-Personen-Firma zu sitzen. Wir sprechen über Vibe Coding, Job-Verlust durch AI, warum Europa beim Bieten um ihn schlicht zu langsam war und was er einem CTO heute empfiehlt, der noch skeptisch ist.