DGSE – Frankreichs skrupellose Attentäter
DGSE – Frankreichs skrupellose Attentäter

DGSE – Frankreichs skrupellose Attentäter

Operationen im Schatten – die Welt der Geheimdienste


08.07.2026 • 25 Min.

Auckland, Neuseeland, 10. Juli 1985. Kurz vor Mitternacht explodieren zwei Bomben an der Schiffswand des Greenpeace-Schiffs Rainbow Warrior. Das Schiff sinkt innerhalb weniger Minuten. Ein Fotograf stirbt. Die Täter: Agenten des französischen Auslandsgeheimdienstes DGSE. Sie handeln auf Befehl ihrer Regierung. Der DGSE – Direction Générale de la Sécurité Extérieure – ist der Auslandsgeheimdienst Frankreichs. Er versteht Geheimdienstarbeit als direkte Verlängerung der Außenpolitik. Er spioniert Freunde und Feinde gleichermaßen aus. Und er schreckt vor wenig zurück, wenn es um das geht, was Frankreich als seine nationalen Interessen betrachtet. In dieser Folge: ● De Gaulle und der Widerstand: Wie der DGSE aus dem Londoner Exil entstand – und was das „Piscine" damit zu tun hat ● Françafrique: Wie der DGSE Frankreichs Einfluss in Afrika sicherte – und was das mit dem Völkermord in Ruanda zu tun hat ● Rainbow Warrior: Wie DGSE-Agenten ein Greenpeace-Schiff versenkten, dabei stümperten – und was Frankreich daraus lernte ● Wirtschaftsspionage: IBM, Texas Instruments, Boeing – wen der DGSE ausspähte, wie die NSA zurückspionierte und warum alle so tun, als wäre nichts ● Terrorabwehr: Warum Frankreich früher als andere den islamistischen Terror als Bedrohung erkannte – und was das für die Zusammenarbeit mit anderen Diensten bedeutet ● Der DGSE heute: Cyber, Russland, China – und die Frage, wer einen Dienst kontrolliert, dem der Präsident fast freie Hand lässt Schlagworte: DGSE, Direction Générale de la Sécurité Extérieure, Frankreich, Auslandsgeheimdienst, Geheimdienst, DeGaulle, Françafrique, Afrika, Ruanda, Rainbow Warrior, Greenpeace, Fernando Pereira, Auckland, Dominique Prieur, Alain Mafart, Wirtschaftsspionage, True Crime, Geschichte, Podcast Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.