Oscars & Himbeeren - der Film- und Serien-Podcast
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Ronny Rüsch


Podcast

Immer freitags präsentiert Ronny Rüsch "Oscars & Himbeeren", den Podcast rund ums Streaming und Kino! Jede Woche stellen sich Filmexperte Ronny Rüsch und sein Co-Host Axel Max die Fragen: Was ist neu bei Netflix, Disney+, Amazon Prime & Co.? Was gibt es Neues im Kino? Welcher Film erhitzt die Gemüter? Welche Serie wird jetzt schon gefeiert? Informativ. Unterhaltsam. Kompakt. hausmeisterronny.substack.com

Alle Folgen

  • Die Hölle sind die anderen

    Vor 2 Tagen35:35

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Und hüte dich vor dem Bösen” auf Netflix blickt hinter die gepflegten Fassaden einer holländischen Wohlstandsgesellschaft und entwickelt aus Freundschaften, Ehen und alten Geheimnissen einen überraschend fesselnden Thriller, der seine Wendungen klug dosiert und gerade deshalb bis zum Ende funktioniert; “Frank Miller: American Genius” erzählt vom Leben und Werk des “Sin City”- und “The Dark Knight Returns”-Schöpfers und zeigt mit viel Begeisterung und interessantem Archivmaterial, warum Miller zu den einflussreichsten Comic-Künstlern der vergangenen Jahrzehnte gehört und weit über die Comicwelt hinaus seine Spuren hinterlassen hat; “Misdirection” auf Prime hingegen möchte unbedingt ein raffinierter Rachethriller voller überraschender Wendungen sein, ist aber derart konstruiert und spannungsarm geraten, dass man irgendwann nur noch darauf wartet, dass auch die letzte vermeintliche Überraschung endlich abgearbeitet ist; “Wie ein einziger Tag” von 2004 ist dagegen großes, hemmungslos romantisches Kino, das sämtliche Zutaten des Melodrams auffährt und vor allem dank der wunderbaren Rachel McAdams und ihrer Chemie mit Ryan Gosling auch mehr als zwanzig Jahre später noch genauso zuverlässig das Herz trifft; “Send Help” von Sam Raimi verirrt sich zwischen schwarzem Humor, Survival-Thriller und grotesker Eskalation und ist dabei längst nicht so originell oder unterhaltsam, wie er offenbar gern wäre, hat mit Rachel McAdams allerdings eine Hauptdarstellerin, die sich mit beeindruckendem Einsatz durch den ganzen Irrsinn spielt und deutlich besser ist als der Film um sie herum. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “Und hüte dich vor dem Bösen” - Netflix “Frank Miller: American Genius” - Prime Video “Misdirection” - Prime Video “Wie ein einziger Tag” - RTL+/Prime Video “Send Help” - Disney+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  • Gal Gadot rennt der Spannung davon

    11.09.202632:32

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Mayday” auf Apple TV verbindet Kalter-Krieg-Abenteuer und Buddykomödie zu einem erstaunlich zähen Spektakel, in dem Ryan Reynolds einmal mehr Ryan Reynolds spielt und selbst Kenneth Branaghs sichtlich spielfreudiger Auftritt nicht verhindern kann, dass sich der Film zwischen routinierter Action und vorhersehbaren Pointen verläuft; “The Runner” mit Gal Gadot macht aus der Entführung eines Kindes einen Wettlauf durch London, findet dabei jedoch weder psychologische Tiefe noch echte Spannung und hetzt so mechanisch von einer Bedrohung zur nächsten, dass selbst Gadots körperlicher Einsatz irgendwann nur noch wie ein Bestandteil eines ziemlich ausgeleierten Actionbaukastens wirkt; “Die Frau ohne Vergangenheit” von Barbara Topsøe-Rothenborg hingegen entwickelt aus einer zunächst vertrauten Amnesiegeschichte einen elegant inszenierten und zunehmend fesselnden Noir-Thriller, dessen mitunter abenteuerliche Wendungen von Natalie Madueño und Claes Bang so überzeugend getragen werden, dass man ihm selbst seine gröbsten Unwahrscheinlichkeiten gern verzeiht; “Der Kinderflüsterer” schließlich versammelt mit Robert De Niro, Michelle Monaghan, Adam Scott und Michael Keaton eine Besetzung, für die andere Filme vermutlich ihre Seele verkaufen würden, macht daraus jedoch einen bleischweren Serienkiller-Thriller, der jede bekannte Zutat des Genres noch einmal aufwärmt und dabei so wenig Spannung entwickelt, dass selbst De Niro aussieht, als warte er nur darauf, endlich nach Hause gehen zu dürfen. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “Mayday” - Apple TV “The Runner” - Prime Video “Die Frau ohne Vergangenheit” - Netflix “Der Kinderflüsterer” - Netflix Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  • Ridley Scotts leise Apokalypse

    04.09.202649:42

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Ridley Scotts Endzeitdrama “Das Ende der Sterne” findet in einer fast menschenleeren Welt nicht nur überwältigende Bilder, sondern auch erstaunlich viel Wärme und Hoffnung und zeigt, dass der inzwischen 88-jährige Regisseur noch immer Filme drehen kann, die zugleich gewaltig und sehr persönlich wirken; “Marshals” aus Taylor Sheridans “Yellowstone”-Welt dagegen macht aus Kayce Dutton ausgerechnet den Helden einer überraschend gewöhnlichen Polizeiserie, die zwar solide gespielt und routiniert inszeniert ist, aber weder die Wucht noch die erzählerische Eigenwilligkeit ihres Vorgängers besitzt; “Dutton Ranch” wiederum führt die Geschichte von Beth und Rip genau dort weiter, wo “Yellowstone” am stärksten war, verbindet große Gefühle und handfesten Ranchkrieg und beweist, dass Taylor Sheridans Westernuniversum noch lange nicht auserzählt ist; “In the Lost Lands” mit Milla Jovovich und Dave Bautista sieht zwar prächtig künstlich aus und wirft Fantasy, Western und Endzeitkino mit sichtlicher Begeisterung durcheinander, findet zwischen all den Monstern, Hexen und digitalen Landschaften aber leider keine Geschichte, die ähnlich viel Eindruck hinterlässt; “Protector” lässt Milla Jovovich einmal mehr mit bewundernswertem körperlichem Einsatz durch einen geradlinigen Rachethriller kämpfen, der seine vertraute Entführungsgeschichte jedoch so schematisch erzählt, dass selbst die durchaus brauchbaren Actionszenen kaum echte Spannung entwickeln; und “Worldbreaker” schließlich besitzt mit seiner düsteren Welt, einigen starken Kreaturen und einer berührenden Vater-Tochter-Beziehung durchaus gute Ansätze, wirkt aber über weite Strecken eher wie der ausführliche Auftakt zu einem Film, der gerade dann endet, wenn er eigentlich richtig beginnen müsste. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. “Das Ende der Sterne” läuft seit dem 27. August 2026 in den deutschen Kinos. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: September 2026): “Marshals” - Paramount+ “Dutton Ranch” - Paramount+ “In the Lost Lands” - Sky/WOW “Protector” - Prime Video “Worldbreaker” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  • Wenn Sicherheit zur Nebensache wird

    28.08.202638:38

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Die Netflix-Doku “Free Fall: Reckoning with Boeing” zeichnet ebenso präzise wie erschütternd nach, wie bei einem der mächtigsten Flugzeugbauer der Welt Sicherheitsbedenken dem wirtschaftlichen Druck untergeordnet wurden; “Ted Lasso” findet in Staffel vier zu alter Stärke zurück und verbindet warmherzigen Humor und kluge Figurenzeichnung; “Point Break” von 1991 wiederum ist auch 35 Jahre später noch ein wahnsinnig mitreißender Actionfilm; und der Prime-Film “Back to the 90s” schließlich verwechselt nostalgische Unterhaltung leider mit einer lustlosen Aneinanderreihung von Klischees und beweist vor allem, dass ein paar Internet-Stars noch lange keinen guten Film ergeben. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: August 2026): “Free Fall: Reckoning with Boeing” - Netflix “Ted Lasso” - Apple TV+ “Point Break (1991)” - HBO Max “Back to the 90s” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  • "Lanterns": Superhelden auf "True Detective"-Kurs

    21.08.202631:04

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Die neue DC-Serie “Lanterns” verbindet Superheldenkino mit düsterem Ermittlerdrama und beweist mit starken Darstellern, klugen Dialogen und einer angenehm erwachsenen Erzählweise, dass auch ein großes Comic-Universum spannend und überraschend menschlich erzählt werden kann; “Green Lantern” von 2011 wiederum ist längst nicht so schlecht wie sein Ruf, sondern ein herrlich unbekümmertes, farbenfrohes Weltraumabenteuer, das sich noch traut, Comicverfilmung zu sein, ohne sich dafür ständig entschuldigen zu müssen; und der Sci-Fi-Thriller “Redux Redux” schließlich macht aus einer inzwischen reichlich strapazierten Multiversums-Idee einen finsteren, nervenaufreibenden und überraschend berührenden Rachefilm, der mit vergleichsweise einfachen Mitteln mehr Spannung erzeugt als mancher hundert Millionen Dollar teure Blockbuster. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: August 2026): “Lanterns” - HBO Max “Green Lantern” - HBO Max / RTL+ “Redux Redux” - Paramount+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

  • "The Last House": Daheim ist doch nicht am schönsten

    14.08.202634:27

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “The Last House” auf Netflix beginnt mit einer guten Ausgangssituation, macht daraus aber einen Film, der sein eigenes Potenzial erstaunlich konsequent verspielt und bei dem das eigene Heim zwar zur Falle wird, die Spannung jedoch leider draußen bleibt; “Stuart Fails to Save the Universe” dagegen ist herrlich komisch, klug geschrieben und genau die Sorte Serie, bei der man nach wenigen Minuten weiß, dass man bleiben wird; “Can a Song Save Your Life?” wiederum ist auch Jahre später noch ein wunderbar warmherziger Film über Musik, Neuanfänge und die tröstliche Erkenntnis, dass nicht jede große Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen stattfinden muss; und “One Mile: Chapter One” sowie “One Mile: Chapter Two” sind schließlich der Beweis, dass man eine schlechte Idee durchaus noch einmal fortsetzen kann, wenn wirklich niemand rechtzeitig Einspruch erhebt. Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein! Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da. Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: August 2026): “The Last House” - Netflix “Stuart Fails to Save the Universe” - HBO Max “Can a Song Save Your Life?” - Netflix “One Mile: Chapter One” - Paramount+ “One Mile: Chapter Two” - Paramount+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars und Himbeeren: Film- und Serien-Fans aufgepasst!

Für Streamingdienste ist es das Goldene Zeitalter – für die Zuschauerinnen und Zuschauer aber die Qual der Wahl, denn: Gerade bei Serien gibt es mehr Neuheiten, als der Tag Stunden hat. Gut, dass Filmexperte Ronny Rüsch im Podcast „Oscars und Himbeeren“ kompakt und unterhaltsam darüber informiert, welche Filme und Serien sehenswert sind.

ntv Podcast: Worum geht es in „Oscars und Himbeeren“?

Im Film- und Fernseh-Podcast „Oscars und Himbeeren“ dreht sich jede Folge um eine besondere Neuheit in der Streaminglandschaft. Ob Film oder Serie: Cineast Ronny Rüsch klärt die Zuhörerinnen und Zuhörer über Inhalt und Erwartungshaltung auf und teilt seine persönliche Meinung zum jeweiligen Format. So verleiht er den Titeln entweder einen „Oscar“ oder eben eine „Himbeere“, analog zu den bekannten Auszeichnungen aus der Filmbranche.

Marvel, Star Wars, True Crime, Romcoms und vieles mehr: In „Oscars und Himbeeren“ kommen Fans jeglicher Genres auf ihre Kosten. Jetzt reinhören und über die aktuellsten Tops und Flops der Film- und Serienlandschaft informiert sein – hier auf RTL+.

„Oscars und Himbeeren“ von ntv: Die Hosts kurz vorgestellt

Im ntv-Podcast „Oscars und Himbeeren“ führt Filmkritiker Ronny Rüsch seit 2020 jede Woche durch die üppige Film- und Serienlandschaft. Bekannt ist er unter anderem aus dem TV- und Promi-Podcast mit Verena Maria Dittrich „Ditt & Datt & Dittrich – der ntv Podcast rund ums TV“.

In seiner eigenen Show wird Rüsch von seinem Kollegen und Cineasten Axel Max unterstützt. Die beiden tauschen sich über das jeweilige Hauptformat aus und bewerten zusätzlich meist andere nennenswerte Titel. Die Folgen umfassen 20 bis 40 Minuten. Gelegentlich widmen sie sich in Sonderfolgen besonderen Themen; sie gehen etwa im James-Bond-Special der Frage nach, wer ihrer Meinung nach der beste 007-Agent ist.

Häufig gestellte Fragen zu „Oscars und Himbeeren“

Was ist die „Goldene Himbeere“?

Die Oscars gelten als die höchste Filmauszeichnung der USA. Das Pendant ist die Verleihung der „Goldenen Himbeere“ für die schlechtesten Leistungen in der Filmbranche. Diesem Prinzip folgt der Podcast bei der Bewertung der Neuheiten (Oscar = gut; Himbeere = schlecht).

Für wen eignet sich der Podcast „Oscars und Himbeeren“?

Wer für brandaktuelle Serien und Filme der großen Streamingplattformen brennt, ist beim ntv-Podcast „Oscars und Himbeeren“ definitiv gut aufgehoben. Von historischer Fiktion bis hin zur Dystopie ist genretechnisch alles geboten. Da Moderator Ronny Rüsch meist seinen Kollegen Axel Max zu Gast hat, bietet der Podcast selbst einen hohen Unterhaltungswert durch die anregenden, lustigen Gespräche.

„Oscars und Himbeeren“: Der Podcast auf einen Blick

Erscheinungsjahr

  • 2020

Moderator

  • Ronny Rüsch

Erscheinungsintervall

  • Wöchentlich (am Freitag)

Episodenlänge

  • Zwischen 20 und 40 Minuten

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