#7 Comeback oder bleib weg - Bonus
Pension Alcatraz
31.05.2026 • 1 Std. 7 Min.
Eine Sonderfolge, weil der Mai uns mit fünf Sonntagen beschert hat und Tina Voß und Dietmar Wischmeyer einfach zu viel Spaß haben, um eine Lücke zu lassen. Den Titel hat Tina in drei Sekunden erfunden und sich vorsichtshalber gleich die Rechte gesichert, Dietmar vermutet hingegen eine Teufelseingebung. Das eigentliche Programm: sechs Comedy-Stücke aus Dietmars Frühstyxradio-Zeit, rund 30 Jahre alt, auf den Prüfstand gestellt. Comeback oder bleib weg? Die Themen dieser Episode im Überblick: Sonderfolge und Exorzismus: Tina erfindet den Episodentitel in Rekordzeit. Dietmar verweist auf den laufenden Exorzismus-Kongress in Rom mit 260 Teilnehmern, darunter ehemals Besessene, die sich jetzt als Testimonials zur Verfügung stellen. Rhabarber-Muffin und Hibiskus-Bremsenreiniger: Weil nachmittags aufgezeichnet wird, gibt es einen Muffin in „Rentner-Dackel-Dünnschissfarbe" und einen Hibiskus-Kombucha, der schmeckt wie Felgenreiniger. Dazu der übliche Talsperren-Lagebericht: 64 statt 72 Prozent, wir sind alle verloren. Harz statt Hörer Ulf: Die Talsperren werden jetzt persönlich inspiziert. Tina landet mit dem Wohnmobil versehentlich auf dem Radrundweg um die Granetalsperre und wird von Mountainbikern vertrieben. Außerdem: Clausthal-Zellerfeld als männerreichste Stadt laut einer Wochenschau der 50er. Die neu entdeckte Schadenfreude: Tina sitzt frühmorgens mit Kaffee im Wohnmobil und genießt es, wie spätere Bikepark-Besucher vergeblich nach Parkplätzen kreisen. Dietmar empfiehlt den Ausbau zum Gehässigkeits-Tourismus, etwa von der Autobahnbrücke aus. Clausthal-Zellerfeld geht viral: Das Running-Gag-Wort trägt Früchte, inklusive eines KI-Bilds von Rock Hudson mit Schild und dreier frischer Lehnwörter in der indonesischen Bahasa. Dazu die Geosammlung der TU Clausthal mit 100.000 Steinen und ein Exkurs über Kupfer im Harz gegen die Atacama. Flachwitz-Schule: Vom fleischlosen Kind („ersetzen mit einem Hund") über die Verfügbarkeit von Handwerkern in Pornos bis zu Ramses in Hieroglyphen und den Kanarienvögeln, die es auf den Kanaren gar nicht gibt. Die Fahrgemeinschaft: Erstes Archivstück. Fleischsalat ohne Fleisch, der autoklauende Jaroslaw und ein schwuler Intellektueller, gesprochen von Oli Welke. Verdikt: heute heikel, damals geliebt. Plattengülle Döner und Cucina di Diabolo: Multikulti-Comedy in Reinform, gesprochen von Martin Jürgensmann. „Türklinke ist eine Erfindung von Türkei" und ein italienisches Muttertagsmenü aus Tapetenresten mit Kleister. Hier entstanden auch „Tisch 5" und der „Runzelarsch". SUV und Heldengedenktag: Ein Generationskonflikt um ein geliehenes Zelt, der in Versicherungsbetrug mündet, und eine Wiedervereinigungs-Tirade nach dem Vorbild von Alfred Tetzlaff. Erschütternd aktuell, bis auf das Wort SUV. Die Ü70-Party aus Plattengülle: Das Finale. Eine ZDF-Hitparaden-Parodie mit Pflegestufe-3-Schlagern, Chris-de-Burgh-Verballhornungen und Roger Whittakers „Indian Lady". Dazu Dietmars erster Bundeswehr-Einsatz bei Radio Andernach, mit sechs Stunden Bahnverspätung und einem frierenden Gefreiten am Bahnsteig. Das Fazit nach 30 Jahren: zwei Drittel hält man noch gut aus, ein Drittel gibt man besser nicht öffentlich zu. Eine Wiederholung folgt beim nächsten Monat mit fünf Sonntagen.