Sommer-Edition #2: Oskar - Everybody's Darling
People Pleasing adé - Führung, Karriere, Selbstentwicklung
11.08.2026 • 9 Min.
In dieser Folge geht meine kleine Sommer-Edition weiter: vier Extrafolgen, in denen ich dir die vier Führungspersonen aus meinem Buch „Stop Pleasing – Start Leading" vorstelle. Nach Katja ist jetzt Oskar an der Reihe. Oskar ist Teamleiter in einer Bildungs-NGO und ein richtiger Everybody's Darling. Er möchte es allen recht machen – und genau deshalb richten sich mit der Zeit auch alle mit ihren Ansprüchen an ihn. So schön das für die anderen sein mag: Für Oskar heißt diese Harmoniesucht, dass er zwischen all den Erwartungen selbst unterzugehen droht. Ich erzähle dir, woher Oskars Bedürfnis nach Harmonie kommt und warum ausgerechnet dieses Talent, es allen recht zu machen, zur Falle wird – für ihn und für sein Team. Denn wo eine Führungskraft alles lieber glättet als anspricht, entsteht schnell eine Pleasingkultur, in der vieles verschwiegen statt geklärt wird. Oskar lernt im Herbst-Kapitel, dass psychologische Sicherheit nicht bedeutet, dass alle immer einer Meinung sind, sondern dass man sich traut: einen Fehler zuzugeben, zu widersprechen, ohne Angst, seinen Platz im Team zu verlieren. Außerdem zeige ich dir an Oskars Beispiel, wie mein Buch aufgebaut ist – mit Modellen aus Psychologie und Führung, die die vier nicht als trockene Theorie serviert bekommen, sondern selbst nutzen, um weiterzukommen. Du erfährst in dieser Folge: - warum es gerade den harmoniebedürftigen Führungskräften schwerfällt, sich abzugrenzen - was hinter Oskars Muster steckt, es allen recht machen zu wollen - warum eine Pleasingkultur im Team echte Offenheit verhindert – und was psychologische Sicherheit wirklich meint - wie Modelle wie der Circle of Influence und das Drama-Dreieck Oskar helfen, aus der Rolle des „edlen Ritters" auszusteigen