Pflegefamilien Deutschland
Pflegefamilien Deutschland

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Rahma Ataie, Nina Heinemann, Dirk Griesche, Kerstin Schön, Jens Haberland, Julia Wagner und Team


Podcast

Der Podcast für Pflegefamilien oder für Familien, die Pflegefamilie werden wollen! Dabei sprechen wir Familien, kinderlose Paare, gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende und Fachleute aus dem Pflegekinderwesen gleichermaßen an. Wir produzieren den Podcast für Pflegefamilien im deutschsprachigen Raum. Wir berichten über Fachliches, Schönes und Schwieriges rund um das Thema Pflegefamilien und Pflegekinder. Hören Sie Interviews oder Reportagen. Dabei laden wir sowohl Pflegeeltern, ehemalige und aktuelle Pflegekinder, leibliche Kinder bzw. Erwachsene, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind, als auch Fachexpertinnen und Fachexperten, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Ideen zu unserem Podcast. Wollen auch Sie Pflegefamilie werden, dann finden Sie unter www.pflegefamilien-hessen.de weitere Informationen. Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen, dann können Sie für den "Förderverein zur Unterstützung von Pflegekindern Deutschland e.V." spenden. Ihre Spenden helfen Pflegekinder und junge Erwachsene zu unterstützen, die in Pflegefamilien aufwachsen oder aufgewachsen sind. Dabei übernehmen wir Kosten, die von anderen Kostenträgern nicht übernommen werden. Wir sagen im Namen von allen Pflegekindern herzlichen Dank.

Alle Folgen

  • Rückblick - eine Pflegefamilie verabschiedet sich

    Vor 6 Tagen34:57

  • Familie ist, wo Kinder ankommen

    03.07.202657:41

    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 105 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen an jedem ersten Freitag im Monat um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern.Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Pflegefamilien Deutschland. Heute haben wir zwei Gäste bei uns, die zeigen, dass Familie viele Formen haben kann – und dass Liebe, Verantwortung und Geduld dabei oft wichtiger sind als klassische Rollenbilder. Sie sind ein queeres Paar und haben sich entschieden, Pflegefamilie zu werden. Das bedeutet, Kindern ein Zuhause auf Zeit oder manchmal auch auf längere Sicht zu geben, Sicherheit zu bieten und ein Stück Alltag, der Halt gibt.Wir wollen heute darüber sprechen, wie ihr zu dieser Entscheidung gekommen seid, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wie sich euer Familienalltag gestaltet. Uns interessiert auch, mit welchen Vorurteilen oder Fragen ihr vielleicht konfrontiert werdet – und was euch in dieser Rolle besonders erfüllt. Schön, dass ihr heute bei uns seid.Wie kam bei euch überhaupt der Wunsch auf, Pflegefamilie zu werden? Gab es einen bestimmten Moment oder hat sich das über Zeit entwickelt? Wie lief der Weg bis zur ersten Aufnahme eines Pflegekindes ab – also von der Idee bis zum tatsächlichen Einzug? Wie hat euer Umfeld reagiert, als ihr gesagt habt, dass ihr Pflegeeltern werden wollt? Welche Rolle spielt eure queere Identität im Alltag als Pflegefamilie – ist sie Thema für die Kinder oder eher nebensächlich?Gab es Situationen, in denen ihr gemerkt habt, dass Menschen Vorurteile gegenüber queeren Pflegeeltern haben? Wie geht ihr mit Fragen oder Unsicherheiten von außen um – sei es von Behörden oder Herkunftsfamilien? Wie würdet ihr euren Familienalltag beschreiben – was unterscheidet ihn vielleicht von dem Bild, das viele von Pflegefamilien haben? Was war bisher eine Erfahrung mit einem Pflegekind, die euch besonders berührt oder geprägt hat? Welche Herausforderungen bringt das Pflegeelternsein mit sich, über die vielleicht zu wenig gesprochen wird? Was habt ihr durch eure Pflegekinder über euch selbst gelernt? Welche Unterstützung bekommt ihr von anderen Stellen – und wo würdet ihr euch vielleicht mehr wünschen? Wenn jemand zuhört und selbst darüber nachdenkt, Pflegefamilie zu werden: Was würdet ihr dieser Person mit auf den Weg geben?Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.dewww.pflegefamilien-hessen.dewww.pflegefamilien-akademie.dewww.pflegefamilien-deutschland.de

  • Inklusion und Pflegefamilien

    05.06.202637:51

    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 104 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen alle vier Wochen, freitags um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern.Podcastepisode „Inklusion und Pflegefamilien“ mit Stefanie UlrichHerzlich willkommen zur Folge von Pflegefamilien Deutschland mit Rahma Ataie und Nina Heinemann. Heute zu Gast bei uns Frau Stefanie Ulrich – schön, dass Sie da sind. Wir sprechen heute über Inklusion, soziale Teilhabe und die besonderen Herausforderungen und Unterstützungswege für Pflegekinder. Wir klären, wer welchen Auftrag hat, welche Rahmenbedingungen gelten und wo es Hürden gibt – aber auch, was schon gut funktioniert.Wir starten mal mit einem kurzen Theorie-Input:Mit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) am 10. Juni 2021 wurden wichtige Regelungen für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe eingeführt.Bevor wir jetzt loslegen, was heißt eigentlich KJSG? KJSG steht für das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz. Es regelt, welche Unterstützungen es für Kinder, Jugendliche und Familien gibt. Ziel ist, Sicherheit, Erziehung, Wohl und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten, Familien zu stärken und individuelle Hilfen zu ermöglichen. Die Kernbereiche umfassen Jugendhilfe, Hilfe zur Erziehung, Pflegekinder, Inklusion, Schul- und Freizeitangebote, Hilfe zur Selbstständigkeit sowie auch die Zusammenarbeit von Ämtern, Trägern und Netzwerken. Seit dem 1. Januar 2024 steht Eltern von Kindern mit Behinderung ein/e Verfahrenslots*in zur Seite, um sie beim Beantragen von Leistungen zu unterstützen. Zudem stellte das KJSG die Weichen für die Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder – ob mit oder ohne Behinderungen – ab geplant 2028.Das Thema ist sehr groß und echt herausfordernd zu wissen, wo fängt man an und wo bekommt man die richtigen Informationen. Deshalb freuen wir uns heute auf einen ersten Einblick durch Frau Ulrich, als Volljuristin, die alle unterstützt Teilhabe zu verstehen und um diese aktiv gestalten zu können. Sie arbeitet als Coach, Organisationsentwicklerin, gibt Fortbildungen und vieles mehr. Sie hilft Rollen zu klären und heute sitzt sie hier bei uns!Stefanie Ulrich nun noch einmal richtig „Herzlich Willkommen“, bitte stellen Sie sich doch kurz mal unseren ZuhörerInnen vor. Und vielleicht möchten Sie auch kurz berichten, wie Sie zu dem Thema Inklusion als Fachfrau gekommen sind? Wie hängt Inklusion aus Ihrer Sicht mit Pflegefamilien zusammen?Wie kann man sich als Außenstehender die Zusammenlegung von Hilfen aus einer Hand vorstellen für Kinder mit und ohne Behinderung?Stärkung von jungen Menschen in Pflegefamilien und stationären Einrichtungen ist vorgesehen. Wie soll das perspektivisch gelingen?Wie soll mehr Prävention vor Ort aussehen und wie stellt man sich mehr Partizipation von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien vor?Warum kommt es bei Anträgen wie beispielsweise für Reittherapie oder auch andere Therapien oft zu Ablehnungen? Welche Kriterien beeinflussen Entscheidungen?Wie funktioniert der Rechtschutz im Sozialrecht, und wann ist der Weg über das Sozialrecht sinnvoll? Welche Unterstützung braucht man dabei? Vielleicht haben Sie ein konkretes Beispiel auch für uns?Welche konkreten Maßnahmen fallen unter soziale Teilhabe für Pflegekinder (Schule, Freizeit, Therapien) und welche Grenzen gibt es typischerweise bei der Finanzierung? Welche Beispiele aus der Praxis kennen Sie?Sie kennen ja viele Kinder bzw. Situationen aus der Kinder- und Jugendhilfe und natürlich wollen wir immer alle Kinder im Blick haben, aber gibt es denn Ihrer Meinung nach, Kinder, die mehr Aufmerksamkeit benötigen und welche Unterstützungsmaßnahmen empfehlen Sie hier?Welche netzwerk- oder niederschwelligen Angebote helfen im Alltag und wie finden (Pflege-)Familien passende Ansprechpartner?Was läuft schon gut? Welche Verbesserungen wünschen Sie sich für Pflegefamilien und deren Netzwerke?Wenn Sie den Pflegefamilien, die es noch werden möchten und den Pflegefamilien, die schon welche sind, Mut machen möchten, was würden Sie dann sagen?Frau Ulrichs Homepage finden Sie hier: https://stefanie-ulrich-beratung.de/Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.dewww.pflegefamilien-hessen.dewww.pflegefamilien-akademie.dewww.pflegefamilien-deutschland.de

  • Unverzichtbar: Vernetzung von Pflegefamilien

    01.05.202631:45

    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Pflegefamilien Deutschland. Heute sprechen wir mit Kindernest e.V. – dem Verein der Pflege- und Adoptiveltern in Leipzig und Umgebung. Wir freuen uns besonders, Juliana Förster, stellvertretende Vorsitzende, begrüßen zu dürfen. Seit drei Jahrzehnten begleitet Kindernest e.V. Familien, engagiert sich ehrenamtlich und vernetzt Erziehungsstellen, Pfle­ge- und Adoptivfamilien. In dieser Folge geht es um Vernetzung, Alltagsunterstützung und die Bedeutung von Austausch – damit kein Kind oder Familie allein durch schwierige Situationen gehen muss.Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 103 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen alle vier Wochen, freitags um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern. Herzlich willkommen! - Stell dich doch gerne kurz vor - und vielleicht kannst du einen Überblick geben, wie du zu Kindernest e.V. gekommen bist?- Interessant ist es natürlich auch etwas über eure Vereinsgeschichte zu erfahren. Seit wann besteht ihr, und wie hat sich der Verein in den letzten 30 Jahren entwickelt?- Sind denn wirklich alle Funktionen im Verein ehrenamtlich besetzt?- Aufgaben im Alltag – Welche konkreten Unterstützungsangebote bietet ihr Pflegeltern und Adoptivfamilien? Wie sieht typischerweise ein Unterstützungs‑ oder Begleitprozess aus?- Vernetzung – Warum ist Vernetzung aus eurer Sicht so wichtig? Welche Vernetzungsangebote bietet ihr aktuell an? Und welche weiteren Netzwerkpartner wären für euch besonders hilfreich?- Begleitung zu Gesprächen – Inwiefern begleitet ihr Pfle­gefamilien zu Gesprächen, Terminen oder Ämtern? Welche Grenzen seht ihr dabei?- Kommunikationswege – Welche Kanäle nutzt ihr (Social Media, Treffen, Pflege­elternabende)?- Zielgruppe – Welche Familienformen deckt ihr ab (Bereitschaftspflegefamilien, Erziehungsstellen, Pflegefamilien, Adoptivfamilien)? Welche speziellen Bedürfnisse habt ihr in Leipzig und Umfeld?- Aufnahmegespräche – Warum können Aufnahmegespräche manchmal lang sein? Welche Inhalte werden häufig berichtet, wo seht ihr einen Mehrwert durch längere Gespräche?- Erfolge und Herausforderungen – Was sind aus eurer Sicht bisherige Erfolge, und vor welchen Herausforderungen steht ihr aktuell?- Alltagstaugliche Unterstützung – Welche Hilfen gibt es im Alltag (Ärzte, Spezialisten, Ansprechpartner), und wie könnt ihr Familien dabei unterstützen, den passenden Kontakt zu finden?- Welche Angebote habt ihr für Kinder aus Pflegefamilien?- Welchen Impuls oder Tipp möchtet ihr unseren Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben?Hier finden Sie das Kindernest online: https://kindernest-ev.de/Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.dewww.pflegefamilien-hessen.dewww.pflegefamilien-akademie.dewww.pflegefamilien-deutschland.de

  • Kreative Kommunikation mit Kindern

    03.04.202639:37

    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 102 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen jeweils am ersten Freitag im Monat um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern. Herzlich willkommen!In dieser Episode reden wir mit einer Kollegin von uns - Steffi Fuchs. Sie ist Fachberaterin im St. Elisabeth-Verein und betreut Pflegefamilien und Pflegekinder. Sie ist Spezialistin für kreative Kommunikation mit Kindern und wir freuen uns, sie in dieser Episode bei uns zu haben!Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.dewww.pflegefamilien-hessen.dewww.pflegefamilien-akademie.dewww.pflegefamilien-deutschland.de

  • Katja Belenkij - Arbeit im Verein

    06.03.202644:07

    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Willkommen zu einer neuen Folge von Pflegefamilien Deutschland.Heute freue ich mich auf ein Gespräch, das uns persönlich besonders wichtig ist, denn wir sprechen mit einer Kollegin, die im selben Feld und beim selben Arbeitgeber arbeitet wie wir, nur in einer anderen Region Deutschlands.Zu Gast ist Katja Belenkij, Fachberaterin für Pflegefamilien in Sachsen und Thüringen. Katja begleitet Pflegeeltern auf ihrem Weg von den ersten Gedanken, ein Kind aufzunehmen, bis hin zu den vielen Fragen, die sich im Alltag ergeben.Wir sprechen heute darüber, wie Menschen Pflegefamilie werden, was es bedeutet, Pflegefamilie zu sein, und wo sich unsere Erfahrungen als Kolleg*innen vielleicht ähneln, oder auch unterscheiden.Herzlichen willkommen Katja! - Katja, wir sind ja beim St. Elisabeth-Verein in der Beratung und Begleitung von Pflegefamilien tätig, nur du eben in einem anderen Bundesland. Bevor wir über den Alltag sprechen: wie lange bist du schon in dem Bereich tätig und wie bist du denn damals zu dieser Arbeit gekommen? War das für dich ein beruflicher Zufall oder eher eine bewusste Entscheidung?- Wenn du an deine tägliche Arbeit denkst – was sind die Momente, in denen du merkst: Genau deshalb mache ich das?- Wir erleben ja immer wieder, dass Menschen sagen: „Ich würde ja gern, aber ich weiß nicht, ob ich das kann.“ Wie erlebst du diese erste Phase, wenn Interessierte auf euch zukommen?- Gibt es bestimmte Fragen oder Sorgen, die dir immer wieder begegnen?- Was würdest du sagen, worauf sollte man besonderen Fokus legen in der Auseinandersetzung mit dem Thema „Pflegefamilie werden“?- Wenn eine Familie dann ein Kind aufgenommen hat, beginnt ja eigentlich erst der „echte“ Alltag. Was erleben die Familien, die du begleitest, am häufigsten als Herausforderung?- Ich finde ja immer spannend, wie unterschiedlich Familien mit denselben Themen umgehen. Erlebst du das ähnlich in deiner Region?- Was sind für dich die schönsten Momente in der Begleitung, also die Augenblicke, in denen du denkst: Das war jetzt richtig wertvoll?- Du arbeitest in Sachsen und Thüringen. Spürst du regionale Unterschiede, was die Bereitschaft oder die Haltung gegenüber Pflegekindern betrifft?- Gibt es Themen, die in deiner Region besonders präsent sind oder sich in den letzten Jahren verändert haben?- Und wenn du unsere Arbeitsfelder vergleichst, was würdest du sagen, verbindet uns trotz der regionalen Unterschiede am meisten?- Wir wissen, dass Pflegefamilien sehr viel leisten. Was würdest du sagen: Was brauchen sie am meisten von uns als FachberaterInnen?- Wie gelingt es dir, Familien zu stärken, wenn sie an ihre Grenzen kommen?- Und was kann die Gesellschaft insgesamt tun, um Pflegefamilien mehr Wertschätzung entgegenzubringen?- Wenn du zurückblickst: Was hat sich in deiner Arbeit mit Pflegefamilien in den letzten Jahren verändert, vielleicht auch in deiner eigenen Haltung?- Was wünschst du dir für die Zukunft der Pflegekinderhilfe gerade für Menschen, die überlegen, diesen Weg zu gehen?- Und zum Abschluss: Wenn du einem Paar oder einer Einzelperson, die gerade mit dem Gedanken spielt, Pflegefamilie zu werden, nur einen Satz mitgeben könntest – wie würde der lauten?