Authentisches Menschsein leben

Satnam Paulus-Thomas Weber

Dein Menschsein ist mehr als Du denkst, unser Menschsein ist immer mehr als wir gelernt haben. Es ist eine Selbst-Erkundung in Deine eigene Tiefe, in Dein Potenzial, in Deine Entfaltung. Diese Reise zu uns selbst ist vermutlich unser größtes Abenteuer. Dieser Podcast will dabei inspirieren, unterstützen und alte, wie auch moderne Werkzeuge des Weges dazu anbieten - authentisch Mensch zu sein in unserer heutigen Welt.

Alle Folgen

Was macht das "Dunkle" in uns und in der Welt so Licht-arm?

DIes ist ein Live-Mitschnitt aus einer Retreat von uns. Das sog. Dunkle ist zunächst einfach ein Feld unseres Erlebens, unseres Fühlens, unseres Geistes, das nicht so im hellen und wachen Bewusstsein ist. Daher nennen wir es Dunkel. Das Wort ist ja ein Symbol aus der Natur - dort gibt es Tag und Nacht, Helle und Dunkel. Wir übertragen es auf unser Innen-Erleben. Auch in der Natur ist die Nacht nicht schlechter als der Tag. Im Dunkel wohnt in uns eine Verheißung, etwas das ins Bewusstsein und ins Leben drängt...

Was macht das "Dunkle" in uns und in der Welt so Licht-arm?

Wie Schatten entstehen

Mit diesem Talk startet eine neue 12-teilige Reihe zum Thema: Umgang mit Schatten-Aspekten in uns und in der Welt. Schatten sind in tiefenpsychologischer Sicht, nichts Böses oder Schlechtes. Es sind zunächst Bereiche von uns, die nicht gelebt wurden, oder sich nicht als Teil unserer Gesamt-Person empfinden. Oft sind wie zurückgeblieben in unserer Entwicklung und werden so unbewusst - dunkel - eben schattenhaft. Wenn wir lernen damit gut umzugehen, enthalten sie wirklich Geschenke!

Wie Schatten entstehen

Innere Freiheit leben

Die Macht unserer menschlichen Freiheit liegt nicht darin, dass wir tun oder lassen können, was unser Wille oder die Gesellschaft oder unser Habenwollen uns diktieren. Logisch dass es das nicht meint! Freiheit entfaltet sich, wenn wir entdecken, dass wir unseren Blickpunkt auf uns und diese unsere Welt verschieben können. Wir können eine Perspektive der Offenheit und Elastizität einnehmen, die uns in Richtung Freiheit führt. Das geleitet uns letztlich dahin, wer oder was wir sein "wollen" - womit wir uns identifizieren. Eine Frage, die sich uns in fortgeschrittenen Phasen innerer Reifung irgendwann mit Sicherheit stellt. Das ist ein powervoller Schlüssel!

Innere Freiheit leben

"Wie willst Du Antwort geben...?"

Wir sind nicht einfach ausgeliefert an das, was wir erleben. Wir können auf alles, in uns, um uns, in Beziehungen, in der Welt antworten. Das bedeutet, dass da ein Freiraum möglich ist, wo wir zurücktreten und ganz eigen und authentisch mit einer Herausforderung umgehen. Das macht uns menschlich, ja das ist unsere individuelle "Handschrift" für das gelebte Leben - Tag für Tag. Ersehnte Freiheit kann so in unserem Alltag konkret werden.

"Wie willst Du Antwort geben...?"

Was will heute geboren werden?

Was heute geschieht, in uns und auch global, passiert nicht einfach so zufällig. Strömungen der Zeit haben ihre Geschichte, so wie unser individuelles Verhalten seine Biographie hat. Menschheits-Geschichte hat Einfluss auf das Heute. Die heutige Welt-Situation ist ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte, auch als Bewusstseins-Geschichte, wenn Bewusstsein das typisch menschliche ist. Aus dieser großen Perspektive können wir auf unsere heutige Zeit blicken. Das tun viele Schulen und Forschungen, so etwa Ken Wilber und die Integrale Bewegung, oder Jean Gebser, der als erster von integralem Bewusstsein gesprochen hat - und viele andere. Was wird klar - was wird vielleicht neu klar, wenn wir aus dieser weiteren Sicht unserem Heute auch global begegnen und daraus handeln? Was ist es das heute in uns Menschen - kollektiv - geboren werden will?

Was will heute geboren werden?

Einer globalen Wende-Zeit Raum geben

Wie können wir in den Herausforderungen unserer heutigen Zeit leben, unser Herz offen halten, erkennen, worum es eigentlich geht und schöpferisch mitwirken an der Entwicklung? Das ist nicht einfach. Die buddhistische Lehrerin, Umwelt-Aktivistin und Systemforscherin Joanna Macy bietet uns dafür 3 Level an, die je nach Begabung in verschiedener Gewíchtung für uns wesentlich sind: 1 - Wir können Gegenstimme sein und auf die Protest-Trommel schlagen, wir können aufstehen für das Leben und Gerechtigkeit und die Liebe zu allen Wesen. 2 - Wir können gemeinsam schöpferisch Neues erschaffen, neue Gemeinschaften, Netzwerke, Schulen der Menschlichkeit, spirituelle Linien für heute, Kunstwerke des Lebens. 3 - Wir "sollten" bei alle dem immer auch uns selbst nähren lassen von der Tiefe und Weisheit unseres wahren Wesens, von einer spirituellen Praxis, von unserem inneren Werde-Weg. Wie wäre es, wenn wir mit diesen 3 Werkzeugen in die Zukunft gehen?

Einer globalen Wende-Zeit Raum geben

Vom Klang der als Stille erklingt...

Stille ist nicht Abwesenheit von Lärm. Manchmal ist sie das auch - aber Stille ist viel mehr. Stille ist auch ein Hinwegtreten der Konzepte und Fixierungen, in die wir uns selbst und die Welt pressen. Stille ist der weitest mögliche Raum für die eigene Entfaltung. Stille ist ein so tiefes Vertrauen in die Wirklichkeit, dass wir die Halte-Punkte unseres Denkens nicht brauchen, auch wenn sie da sein dürfen. Stille ist Abenteuer von Wahrheit, was wir sind, was Leben zutiefst ist, woraus es aufquillt und erklingt...

Vom Klang der als Stille erklingt...

Kostbar ist unsere "menschliche Geburt"!

In der buddhistischen Tradition gibt es diesen Weisheitssatz: "Kostbar ist Deine menschliche Geburt!" Ja, stimmt. Es meint, dass wir den Blick hinlenken auf die Tatsache ein menschliches Wesen zu sein mit all den Entfaltungs-Möglichkeiten, die in uns sind. Darin ist mitgesehen - vom Buddhismus her, dass wir Buddha-Natur in uns erfahren, also dass wir völlig erwachte Wesen werden können, eben Buddhas. Die Kostbarkeit von Menschsein wird also nicht begrenzt auf ein sogenanntes gutes Leben. Es geht um viel mehr! Die Entfaltungs-Chance, das Werden, den erwachenden Spuren der Sehnsucht des Herzens zu folgen - darin zeigt sich das Kostbarsein menschlicher Geburt. Wir können den Wert warm in uns spüren als das sich entfaltende Leben. Wir sind noch lange nicht wir selbst...!

Kostbar ist unsere "menschliche Geburt"!

Wir leben in einer polaren Welt von Gegensätzen.

Nicht nur unsere tägliche Welt mit Arbeit und Ruhe, Tag und Nacht, Einatmen und Ausatmen, Innen und Außen zeigt sich uns polar oder eben dual. Ein Bereich unseres menschlichen Geistes funktioniert so und schafft Gegensätze um die Wirklichkeit zu verstehen. Neuro-psychologisch ist es lediglich ein bestimmter Bereich unseres menschlichen Gehirns, keineswegs alles. Wir schaffen oft Pole um die Dinge, die uns begegnen, zu erkennen: Wir brauchen eine gewisse Erfahrung von dunkel, um klar zu bekommen, was hell ist. Wir müssen wissen, das eine Katze genau nicht ist (dass sie kein Fisch ist und kein Insekt), um zu verstehen, was es ausmacht Katze zu sein. So agieren wir allerdings auch in der globalen Welt. Dort zeigt sich dieses Denken oft einseitig oder auch zerstörerisch, wenn die ganzheitliche Wahrnehmung, die auch in uns möglich ist, fehlt...

Wir leben in einer polaren Welt von Gegensätzen.

Lass die Zeit ein Garten sein, in dem wir wachsen können...

Eine Pflanze wächst nur unter Bedingungen, die ihr ihre eigene Zeit lassen - genug Sonne und Regen und etwas Schutz und gute Erde... Soweit ist unsere menschliche Seele nicht davon entfernt. Wir sind schließlich verwandt als lebende Wesen. Zugleich braucht es etwas, wie die innere Wachstums-Kraft, den Werde-Impuls. Da tut sich die Pflanze leichter als wir. Für uns gibt es eine Art von Engagement, eine Verbindung zu unserer Freiheit, unserem Willen und damit zu einer Ausrichtung - wofür im Leben wir gehen wollen, was uns wirklich wichtig ist. Denn genau das wird wachsen!

Lass die Zeit ein Garten sein, in dem wir wachsen können...

"Sich selbst erforschen - heißt das Selbst vergessen."

Ein alter Zenmeister aus Japan, Zenmeister Dogen, beschreibt den Weg zur Wahrheit als ein Selbst-Erforschen. Dies besteht aus seiner Sicht letztlich in einem "sich-selbst-Vergessen". Das wirkt sehr gegenläufig und schwer zu verstehen. Was darin gemeint ist - wir erkennen das, was wir zunächst und meistens als uns selbst, unsere Ich-Persönlichkeit oder eben unser "Selbst" nennen, als vorläufig. Es ist nicht falsch, nicht böse oder gestört. Keineswegs! Wir sind allerdings mehr - wir sind viel mehr und tiefer und wunderbarer als das, was wir als unser Selbst, unsere Person festzurren, zu denken gewohnt sind. Daher: "...das Selbst vergessen" - also darüber hinaus gehen. Wie wäre es, wenn wir so anspruchsvoll sind, dass wir mit uns selbst, begrenzt auf ein denkbares Ich-bin-Ich, nicht zufrieden sind ? Dahin geht die Reise!

"Sich selbst erforschen - heißt das Selbst vergessen."

"Jenseits der Wand aus Schlaf - da ist das Leben wach in uns."

Was geschieht in Dir, wenn Du ganz entspannt da bist und zugleich völlig wach und interessiert am Leben in offenem freiem Gewahrsein? Wir nennen diesen Zugang zur Wirklichkeit: Meditation. Präsenz und Gewahrsein verbinden sich. Wir lernen unseren menschlichen oft unruhigen Geist zu verankern, zu zentrieren, so dass eine größere Weite und ein neues Sehen möglich wird. Lassen wir uns überraschen - jeden Atemzug, jeden Tag neu...!

"Jenseits der Wand aus Schlaf - da ist das Leben wach in uns."

Vom Herzen, das schaut und von der Offenheit, die sich fast verletzbar anfühlt...

Unser menschliches Herz-Zentrum in der Mitte des Brustraums, wovon das Organ-Herz wie ein "Blütenblatt", ein Aspekt ist, ist ein machtvoller Ort unserer Menschlichkeit. Wir können hier tief schauen lernen. Unser Herz kann sich als ein Prisma der Wahrnehmung erweisen. Zugleich fordert uns eine so radikale Offenheit heraus, dass wir diese zunächst als Verletzlichkeit empfinden. Erst mit der Zeit zeigt sich, dass dies die Art der unbestechlichen Offenheit des menschlichen Herzens ist und letztlich nicht verwundbar.

Vom Herzen, das schaut und von der Offenheit, die sich fast verletzbar anfühlt...

Viele Wege müssen wir alleine gehen - aber nicht alles können wir alleine lernen.

Es gibt Zeiten, da können wir sehr gut mit uns selbst unterwegs sein und kennen die Wege. Zu anderen Zeiten brauchen wir wirklich ein Gegenüber, einen anderen Menschen, eine spirituelle Freundschaft, die Chögyam Trungpa es nennen würde, wir brauchen die Lehrerin, den Lehrer, oder auch die anderen, die Gemeinschaft. Und - es gibt Phasen, da ist es notwendig wieder allein zu gehen und die Dinge sich von selbst ordnen zu lassen, um eine Abhängigkeit von LehrerInnen oder Sangha zu vermeiden, bzw. zu lösen. Die freie Balance von beidem zeigt die Gesundheit des inneren Werde-Weges. Wozu tendierst Du mehr - wir alle haben Einseitigkeiten ?

Viele Wege müssen wir alleine gehen - aber nicht alles können wir alleine lernen.

Sehen lernen in der Nacht des Nicht-Wissens

Zu allen Zeiten haben Menschen sich vom Getriebe des Alltags zurückgezogen, nicht um sich zu betäuben, sondern um klarer und neu zu sehen, zu verstehen und dann auch zu handeln. Wir nennen das Retreat-Zeit. Eine alte Weise sich dem Leben zuzwenden geht unter, so gesehen wird es "Nacht", wir kommen zu einem "heiligen Nicht-Wissen", wo wir nicht gleich alles zukleistern mit unseren bisherigen Infos und unserem Wissen. Erst dann kann ein neuer Zugang, gleichsam ein neues Wie uns von innen her sich eröffnen. Die Inhalte des Alltags mögen genau so sein - aber unsere Wahrnehmung und unser Verstehen haben sich völlig verändert...

Sehen lernen in der Nacht des Nicht-Wissens

Wir gehen nicht allein ins Gebirge der Selbsterforschung...

In westlich-moderner Therapie und Supervision wird oft eine große Unterstützung vergessen, so gut sie sonst auch sein können: Dass wir nicht allein oder nur mit der Begleitung, der Lehrerin, dem Therapeuten unterwegs sind. Vor uns schon haben gerade in den Weisheits-Wegen der Erde oft tausende von Menschen diese Fragen gestellt, diese Praktiken gelebt, sind diesen inneren Weg gegangen. Darin sind Lernende und Lehrende, Anfangende und tief Beschenkte und und und. Das ist eine lebendige Linie. Wir sind unterstützt durch ein geschichtliches Miteinander. Lass Dich davon tragen. Das was Deine Sehnsucht spürt ist nichts Ungewöhnliches, es ist tief beheimatet im Menschlichsein auf unserem Planeten.

Wir gehen nicht allein ins Gebirge der Selbsterforschung...

Gerufen zu werden vom größeren Leben

Wenn wir einer Suche, einer Sehnsucht folgen, dann haben wir die "homöopathische Dosis" davon schon geschmeckt. Wir suchen nicht nach etwas, das wir nicht kennen. Wir machen uns nur auf einen Weg, der uns verlockt, anruft, anzieht. Auf dem inneren Werdeweg ist es ebenso. Wenn wir uns selbst tiefer erforschen wollen, wenn wir Therapie machen, wenn wir meditieren, Yoga üben oder Atemarbeit, dann ist schon etwas in uns wach. Wir erleben uns als angerufen vom größeren Leben, dass es mehr gibt als die Werte von Erfolg, Besitz, Ansehen, oder die Erwartungen anderer zu füllen. Wir sind so gesehen sehr anspruchsvoll - wir sind unzufrieden. Zurecht! Das alles kann letztlich nicht nähren, nicht erfüllen, auch wenn es Teile vom alltäglichen Leben sein können. Wir folgen der unbestechlichen Suche des eigenen Herzens - wir er-hören eine sehr attraktive Musik - den Klang des Lebens.

Gerufen zu werden vom größeren Leben

Wie die Schneeflocken und die Blüten - sind wir einzigartig - oder?

Es gibt etwas, mit dem wir bei aller Gemeinschaft und Nähe zu andern allein bleiben. Etwas kennen so nur wir selbst. Das ist unser einmalig sein, unsere Einzigartigkeit. So wie Du Du selbst bist - das kann niemand anderes, das kann Dir auch keiner zeigen - andere können Dich nur dabei ermutigen, ermächtigen, unterstützen, sehen. Oft aber tun andere sich damit schwer unsere Einmaligkeit zu sehen und wertzuschätzen - wir selbst bei anderen auch. Es ist halt einfacher wenn alle gleich funktionieren. Das aber ist im Ende eine Art Diktatur...Einmaligkeit ist nicht nur menschlich, es ist ein geradezu kosmisches Gesetz. Bäume sind einmalig, Katzen, Flüsse, Kieselsteine - und in besonderer Weise auch wir menschlichen Seelen-Wesen... in unserem Körpersein. Damit sind wir Ausdruck des großen Lebens.

Wie die Schneeflocken und die Blüten - sind wir einzigartig - oder?

Die Außensuche beenden!

Wir sind oft sehr von außen gelenkt - auch ab-gelenkt und nähren uns davon. Das ist menschlich, nur verlieren wir oft den Zugang zu uns selbst unserer inneren Quelle und - fühlen uns immer auch klein, unreif, abhängig von der Gunst anderer oder bedürftig von sog. "großen" Lehrenden zu lernen.Die Außensuche zu beenden, heißt nicht zuzumachen. Es bedeutet aber den grundlegenden Shift, dass alle Inspiration von außen, von anderen, von Traditionen, Schulen, Gruppen den Sinn hat die Präsenz in uns, die wir zutiefst sind, zu wecken. Es macht uns frei und souverän und auch würdevoll, in uns die Fülle zu erfahren!

Die Außensuche beenden!

Psychologischer Reifungsweg und der Pfad des Erwachens

Es kann sehr erschrecken zu erleben, wie wir uns als Menschen im Alltag weiter entwickeln und gut funktionieren, zugleich aber mehr und mehr das Gefühl bekommen, nicht wirklich unser Leben zu leben, uns selbst aus dem Blick zu verlieren. Und umgekehrt... Wir gehen einen spirituellen Weg und dennoch nerven uns alte Muster und wir sind für andere Menschen oft nicht hilfreich. Es braucht dass beide Seiten unserer Persönlichkeit unterstützt und "genährt" werden. Es braucht die Reifungsarbeit im psychologischen Sinne und es braucht Schlüssel des Erwachens wie es die alten und neuen Traditionen ins Spiel bringen. Beides bist Du - lass Dich ganz werden!

Psychologischer Reifungsweg und der Pfad des Erwachens

An sich selbst zu "arbeiten" lohnt sich...

Die Begegnung mit uns selbst ist nicht immer nur leicht und erfrischt. Bisweilen ist es echt Arbeit... Es lohnt sich diesen Weg zu tun. Wir arbeiten im Grunde am wertvollsten "Kunstwerk" unseres Lebens, das sind wir selbst. Die gute Botschaft ist ja, dass wir in der Tiefe unserer Persönlichkeit immer schon "da" sind, immer schon angekommen - frei und eigentlich auch erwacht. Dort ist die Präsenz von Sein, von Zeitlosigkeit. Das knüpft an die Episode der letzten Woche an. Es lohnt sich uns als Kunstwerk zu optimieren, damit das, was immer schon gut und erfüllt ist, mehr und mehr in uns wirkt, wir selbst uns als dieses wahre Wesen erfahren.

An sich selbst zu "arbeiten" lohnt sich...

Wir sind "Werde-Wesen" und in uns ist Fülle

Unser menschliches Leben ist eine Geschichte, ist biographisch, ist so gesehen im Werden. Wir sind "Werde-Wesen" und erfahren das auch Tag für Tag. Zugleich gibt es etwas in uns das ist wie eine durchgehende Präsenz - eine Bewusstheit, die das Werden wahrnimmt, aber nicht davon bestimmt ist. Da ist etwas Zeitloses in uns - wie ein Aspekt von Sein. Wir sind beides zugleich. Das ist die menschliche Herausforderung!

Wir sind "Werde-Wesen" und in uns ist Fülle

Durch das erwachte "Nicht-Wissen" zu einem neuen Sehen der Welt finden

Bisweilen brauchen wir ein Freiwerden von allen alten Konzepten, von den nicht-upgedateten Denkweisen unseres Geistes! Wir brauchen ein Eintauchen in das, was manche Traditionen das heilige Nicht-Wissen nennen. Das ist kein sich-dumm-Stellen, es ist eine Art Reinigung, eine Nacht, in der ein neues Schauen aufgehen kann. Das ist auch der Kern von Retreats und längeren Meditations-Zeiten. Es öffnet unser menschliches Herz mit seiner Intelligenz eines neuen Sehens, das Geist und Herz und unser ganzes Menschsein zusammenführt. - Ein Live-Mitschnitt aus einem "Herz-Retreat" von uns.

Durch das erwachte "Nicht-Wissen" zu einem neuen Sehen der Welt finden

Authentisches Menschsein - was meint das?

Authentisch zu sein, aus der inneren Wahrheit zu leben ist mehr als das zu sagen, was "wahr" ist. Es ist mehr als ein "echter, ehrlicher" Typ zu sein! Authentisch menschlich sein ist eine der größten Herausforderungen und zugleich eine große Chance unseres Lebens. Es bedeutet aus der inneren Wahrheit zu leben, wie das Sein, das Göttliche, das Absolute in uns präsent ist als wir selbst. Wir werden so eine Art Zeuge oder Zeugin des Unermesslichen mitten in unserer Welt. Ist das nicht wunderbar?

Authentisches Menschsein - was meint das?

Der Sprung in unser wahres Wesen

Meditation ist im Kern keine Beruhigungstechnik, kein Selbstoptimierung-Programm. Es ist viel mehr! Meditation ist der Sprung in unsere wahre Natur, wer wir eigentlich und zutiefst und immer schon sind. Es geht nicht um ein Herumbasteln an uns, es geht darum, zu erwachen! Wir können aufwachen zu der Weite - die wir oft als so weit und offen und atemberaubend erleben können, dass sie auf unseren Denk-Geist leer wirkt. Heißt nicht dass da nichts ist, sondern, dass die Offenheit und Fülle, die sich zeigt, sich unserem Zugriff entzieht. In dieser Weite forschend und wach - können wir dann sogar zur Ruhe kommen. Dies ist ein Live-Mitschnitt aus einem Meditations-Wochenende.

Der Sprung in unser wahres Wesen

Der Ariadne-Faden der spirituellen Praxis

Im griechischen Mythos geht Ariadne in die lebensgefährlichen Irrgärten und kommt lebendig wieder ans Tageslicht, da sie einen Faden hinter sich her entrollt hat - der beim Rückweg ihr Wegweiser ist. Dieser Faden der Ariadne ist eine gute Entsprechung zur täglichen, oder regelmäßigen spirituellen Praxis, wie etwa Yoga oder Meditation. Es erinnert uns an unsere wahre Wesensnatur, so dass wir uns nicht in den "Irrgärten" der tausend Dinge verlieren, uns nicht selbst vergessen, während wir den Alltag leben. Lass Deine Meditation Dein Ariadne-Faden werden...!

Der Ariadne-Faden der spirituellen Praxis

Wohin wir uns wenden in heftigen Situationen

Schwierige herausfordernde Lebens-Situationen können uns auf den Punkt bringen. Alles Überflüssige fällt weg und wir wenden uns in uns und um uns dem Wesentlichen zu. Wir gehen zu den Menschen, die wirklich FreundInnen sind, wir nehmen, wie es in der buddhistischen Tradition heißt, Zuflucht zu dem, was wahrhaft lohnt zu leben. Das kannst Du in persönlichen, gesellschaftlichen und auch globalen Krisen erleben - so wie wir heute... Dieses Teaching ist ein Live-Mitschnitt aus einem Yoga-Ausbildungs-Zentrum (Wünricht) und bietet 7 Elemente dazu an.

Wohin wir uns wenden in heftigen Situationen

Meditation in der modernen Welt

Meditation führt uns in den Kern, wer wir eigentlich sind. Wir sind nicht nur unsere Biografie, unsere Emotionen oder unsere Lebenssituation. Wir leben in der Welt, unsere Quelle ist aber nicht von der Welt. Wir wurzeln in einer tiefe des Seins, die die Traditionen Essenz nennen. Meditation ist ein Tor dazu.

Meditation in der modernen Welt