Beziehungsecho🎙️ Beziehungen - psychologisch reflektiert

Katarina Fiehn

🎙️ „Beziehungsecho“ – der Podcast über wahre Verbindung. Eine Achterbahnfahrt, mit Tiefgängen durch Scheidung, mit Aufschwung durch Sugar-Dating, Talfahrten auf dunklen Pfaden und ein Höhenflug in einer neuen Beziehung? In Beziehungsecho geht es um Inspiration und neue Wege in der Liebe. Cat, Paar- und Familienberaterin in Ausbildung, erzählt offen von Sugar-Dating, Abschieden und persönlichen Wendepunkten – von Momenten, in denen Beziehungen zerbrechen, und Chancen, die daraus entstehen. Begleitet wird sie von Psychotherapeut Christian Püttmanns, der mit Impulsen aus Psychologie und Paartherapie zeigt, wie Nähe, Vertrauen und Liebe wachsen können. Ein Podcast für alle, die trotz Umwegen an die echte Liebe glauben. 🔗 Mehr zu Christian: www.centrevive.com 🔗 Mehr zum Podcast: www.beziehungsecho.com

Alle Folgen

Freundschaft nach 25 Jahren per WhatsApp beendet

Eine Nachricht. Ein Sonntagmorgen. Und plötzlich ist eine 25-jährige Freundschaft vorbei. In dieser persönlichen Folge von Beziehungsecho erzählt Cat, wie sie nach einem tiefgreifenden Lebensumbruch – dem Ende ihres Co-Parenting-Modells – von einer langjährigen Freundin per WhatsApp verlassen wird. Kein Gespräch, keine echte Erklärung. Nur Worte, die freundlich klingen, aber keine echte Essenz tragen. Gemeinsam mit Christian Püttmanns taucht sie in die psychologischen Hintergründe ein: Warum Freundschaften oft still oder abrupt enden Wieso WhatsApp-Trennungen emotional so verletzend sind Welche Rolle Entwicklung, Werteverschiebung und Identitätswandel spielen Was Konfluenz ist – und warum sie Freundschaften so intensiv macht Wie man eine Freundschaft respektvoll beendet (und warum das kaum jemand kann) Diese Folge ist ehrlich, verletzlich und analytisch zugleich – und richtet sich an alle, die schon einmal erlebt haben, wie sich ein Mensch plötzlich aus ihrem Leben verabschiedet hat. 💔 Denn manchmal gibt es kein Skript für Abschiede. Aber vielleicht ein neues Verständnis für das, was bleibt.

Freundschaft nach 25 Jahren per WhatsApp beendet

Wenn der Ehemann stirbt – und die Sehnsucht nach Nähe bleibt

Der Tod eines Partners verändert alles. Doch was passiert, wenn nach der Trauer irgendwann wieder die Sehnsucht nach Nähe, Liebe und Partnerschaft auftaucht? In dieser Folge des Podcasts BeziehungsECHO spricht Cat mit Ulrike über einen Weg, den viele Menschen gehen – über den aber nur selten offen gesprochen wird: Wie findet man nach dem Tod des eigenen Mannes wieder zurück ins Leben und vielleicht sogar in eine neue Beziehung? Ulrike erzählt von ihrem Verlust, dem Leben als alleinerziehende Mutter und den Herausforderungen, nach vielen Jahren wieder jemanden kennenzulernen. Von skurrilen Tinder-Erfahrungen bis hin zur Frage, warum Dating heute oft so schwierig geworden ist. Psychologe und Psychotherapeut Christian Püttmanns ordnet die Erfahrungen ein und spricht über: die Sehnsucht nach Nähe nach einem schweren Verlust Online-Dating vs. echte Begegnungen das berühmte „Peng“-Gefühl beim Kennenlernen warum starke Frauen Männer manchmal einschüchtern und warum viele Menschen trotz allem weiterhin nach echter Liebe suchen. Eine ehrliche Folge über Trauer, Mut, Dating und die Frage: Darf man sich nach dem Tod des Partners wieder verlieben?

Wenn der Ehemann stirbt – und die Sehnsucht nach Nähe bleibt

Sucht in der Familie — Warum wir die Muster unserer Eltern oft wiederholen

In dieser besonderen Premiere sitzen Cat und Christian erstmals vis-à-vis im Studio — nicht per Telefon, sondern live gegenüber. Ausgangspunkt ist Cats eigene Geschichte: ein alkoholabhängiger Vater, eine persönliche Krise in der Lebensmitte und die erneute Begegnung mit Sucht im nahen Umfeld. Christian macht gleich zu Beginn klar: Sucht ist nicht automatisch Depression. Zwar können beide zusammen auftreten, doch Alkoholabhängigkeit ist eine eigenständige Erkrankung mit eigenen Diagnosekriterien. Entscheidend sei nicht die Etikette, sondern die Frage: 👉 Welche Funktion erfüllt die Sucht? Menschen greifen zu Alkohol, Pornografie, Glücksspiel oder Social Media nicht aus Spaß an der Selbstzerstörung, sondern weil das Verhalten etwas reguliert — Angst, Leere, Stress, Einsamkeit oder Überforderung. Sucht wird so zum „Ast, auf dem man sitzt“. Nimmt man ihn weg, ohne Ersatz zu schaffen, droht der Absturz. Ein zentrales Thema ist die familiäre Weitergabe von Mustern. Wer mit Sucht in der Herkunftsfamilie aufgewachsen ist, begegnet ihr im Leben häufig erneut — nicht zwingend genetisch, sondern durch gelernte Dynamiken, Bindungsstile und unbewusste Vertrautheit. Cat beschreibt, wie ein Lebensumbruch — Hausverkauf, neue Familienkonstellation, Unsicherheit — bei ihr selbst zu emotionalem „Glatteis“ führte. Entscheidend war jedoch die Selbstwahrnehmung: das rechtzeitige Erkennen der Gefahr und das aktive Gegensteuern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Partnerschaften mit suchtbelasteten Menschen. Christian unterscheidet klar zwischen zwei Ebenen: 1. Selbstschutz: Grenzen setzen, nicht mittrinken, Kontakt reduzieren, Verantwortung zurückgeben. 2. Unterstützung: Sorgen ausdrücken, spiegeln, motivierende Fragen stellen — ohne zu kontrollieren oder zu retten. Besonders wichtig ist dabei das Konzept des Motivational Interviewing: Veränderung funktioniert am nachhaltigsten, wenn die Motivation aus der Person selbst kommt, nicht durch Druck von außen. Auch Co-Abhängigkeit wird thematisiert: Manchmal stabilisiert das Umfeld unbewusst die Sucht, weil sie kurzfristige Vorteile bringt — etwa mehr Nähe, weniger Konflikte oder emotionalen Zugang. Zum Ende öffnet sich das Gespräch auf therapeutische Grundhaltungen: Schweigepflicht, Geheimnisse in der Paartherapie, Affären und die Frage, ob Beziehungen trotz schwerer Belastungen gerettet werden können. Christians Position: Therapie ist kein moralisches Gericht, sondern ein Raum, um Arbeitsaufträge zu erfüllen und individuelle Lösungen zu finden. 💡 Zentrale Erkenntnisse der Folge Sucht ist meist eine Bewältigungsstrategie, keine Charakterschwäche. Alkoholabhängigkeit und Depression können zusammen auftreten, müssen es aber nicht. Frühe familiäre Erfahrungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, später wieder mit Sucht konfrontiert zu werden. Ohne neue Strategien lässt sich eine Sucht kaum dauerhaft loslassen. Angehörige brauchen klare Grenzen, nicht Selbstaufopferung. Veränderung gelingt am besten durch intrinsische Motivation.

Sucht in der Familie — Warum wir die Muster unserer Eltern oft wiederholen

Neue Liebe ab 50: So klappt Partnersuche in den Silver Years wirklich

In dieser Podcastfolge von Beziehungsecho geht es um Partnerschaften in der zweiten Lebenshälfte („Silver Years“) und die Frage, wie viel Nähe, Freiheit und Abhängigkeit eine erfüllte Beziehung braucht. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Interdependenz — das Gleichgewicht zwischen Autonomie und Verbundenheit. Anhand persönlicher Erfahrungen aus Online-Dating, Bindungstheorie und psychologischer Perspektiven wird deutlich, warum Beziehungen jenseits der Lebensmitte oft komplexer, aber auch bewusster und erfüllender sein können. Themen wie Bindungsstile, Erwartungen, Kommunikationsfähigkeit, biografischer „Rucksack“ und Selbstreflexion zeigen, dass Beziehungsglück weniger vom perfekten Partner als von innerer Klarheit und Abstimmung abhängt.

Neue Liebe ab 50: So klappt Partnersuche in den Silver Years wirklich

Offene Beziehung, Dating-Apps & Sehnsucht nach Nähe: zwischen Freiheit und Bindung

Zusammenfassung der Podcast-Folge In dieser Folge von Beziehungsecho sprechen Cat, Christian und Gästin Mimi offen über Dating-Apps, Sexualität, Beziehungsmodelle und die innere Zerrissenheit zwischen Abenteuerlust und dem Wunsch nach echter Bindung. Mimi erzählt von ihrem Weg aus einer 14-jährigen Partnerschaft hinein in eine Phase voller Dates, sexueller Erfahrungen und Selbstentdeckung – unter anderem über Tinder und Joyclub. Sie beschreibt, wie schnell Online-Dating sexualisiert wird, wie überfordernd die Auswahl sein kann und wie ernüchternd es ist, wenn Begegnungen letztlich nur auf Sex hinauslaufen, obwohl man sich insgeheim doch Verbindung wünscht. Zentrales Thema der Folge ist die Ambivalenz moderner Beziehungen: Wir sehnen uns nach Sicherheit, Vertrauen und emotionaler Nähe – gleichzeitig nach Freiheit, Neugier, neuen Erfahrungen und sexueller Vielfalt. Mimi spricht offen über ihre Erfahrungen mit Frauen, Erotik-Partys und die Dynamik in ihrer heutigen Partnerschaft, in der Ehrlichkeit, Kommunikation und gegenseitiger Respekt im Umgang mit Wünschen außerhalb der klassischen Monogamie eine große Rolle spielen. Psychologisch wird beleuchtet: Warum Bindung ein menschliches Grundbedürfnis bleibt Weshalb sexuelle Neugier und Fantasien trotzdem nicht verschwinden Wie gesellschaftliche Normen Scham und Heimlichkeit fördern Warum mangelnde Kommunikation über Sehnsüchte Beziehungen langfristig schwächen kann Wie sich Sexualität im Laufe des Lebens – besonders bei Frauen – verändert Die Folge macht deutlich: Es gibt kein „richtiges“ Beziehungsmodell für alle. Entscheidend sind Selbstreflexion, Offenheit über Bedürfnisse und der Mut, mit dem Partner über auch unbequeme Wünsche zu sprechen. Denn oft scheitern Beziehungen nicht an fehlender Liebe, sondern an unausgesprochenen Sehnsüchten. Eine ehrliche, lebensnahe Folge über Lust, Liebe, Freiheit – und die Frage, ob wir wirklich wählen müssen zwischen Abenteuer und Geborgenheit.

Offene Beziehung, Dating-Apps & Sehnsucht nach Nähe: zwischen Freiheit und Bindung

Callboy und Psychologe - ein Dialog

In dieser Folge des Podcasts „Beziehungsecho“ trifft Psychologie auf Escort-Business: Podcast-Host Cat und Psychotherapeut Christian Püttmanns sprechen mit Kevin, dem bekanntesten Callboy Deutschlands, über Nähe, Sexualität, Verantwortung und die überraschenden Parallelen zwischen Psychotherapie, Coaching und Escortarbeit. Im Zentrum steht die These, dass weder Therapeut:innen noch Callboys klassische Dienstleistungen verkaufen – sondern Beziehung und Beziehungserfahrungen. Kevin berichtet offen darüber, wie wichtig emotionale Präsenz, Authentizität und klare Grenzen in seiner Arbeit sind. Viele seiner Kundinnen kommen mit belastenden Beziehungserfahrungen, Traumata oder nach sexueller Gewalt zu ihm, weil sie in einem geschützten Rahmen Nähe erleben möchten – ohne Druck, ohne Grenzüberschreitungen. Das Gespräch beleuchtet die große Verantwortung, die mit emotionaler und sexueller Nähe einhergeht, und zeigt, wie wichtig Abgrenzung, Selbstfürsorge und ethisches Handeln sind – sowohl im Escort-Bereich als auch in der Psychotherapie. Themen wie Selbstwert, Anerkennung, Monogamie, sexuelle Freiheit und gesellschaftliche Tabus werden ehrlich und differenziert diskutiert. Eine intensive Podcast-Folge über Sexualität als Beziehungserfahrung, emotionale Arbeit, Macht, Grenzen – und darüber, was Menschen wirklich suchen, wenn sie Nähe kaufen.

Callboy und Psychologe - ein Dialog

Pornokonsum steigt, wenn Beziehungen scheitern – und wir nennen es Moral

In Momenten existenzieller Unsicherheit greifen Menschen verstärkt zu schnellen Formen emotionaler Regulation. Das zeigen unter anderem stark steigende Pornhub-Zugriffe nach globalen Krisen wie dem Raketenalarm auf Hawaii oder dem Beginn der Covid-19-Pandemie. Pornokonsum fungiert dabei nicht als Kuriosität, sondern als Symptom für Einsamkeit, Überforderung und fehlende emotionale Sicherheit in Beziehungen. Gleichzeitig wird Pornografie gesellschaftlich tabuisiert, während klassische Beziehungsmodelle weiterhin als Norm gelten – selbst dann, wenn viele Menschen in ihnen unglücklich oder emotional distanziert leben. Diese Spannung bildet den Nährboden für ein zentrales psychologisches Phänomen: Urteilen. Was sich wie eine Meinung anfühlt, ist häufig ein Schutzmechanismus gegen kognitive Dissonanz – den inneren Konflikt, der entsteht, wenn alternative Lebens- oder Beziehungsformen sichtbar werden. Nichtkonventionelle Beziehungsmodelle wie offene Beziehungen oder Sugar-Dating wirken deshalb besonders provokant. Sie machen sichtbar, dass Nähe, Bindung und Sexualität auch anders gelebt werden können – ohne romantische Verschleierung. Forschung zeigt: Menschen urteilen besonders hart, wenn diese Alternativen ihr eigenes Lebensmodell infrage stellen. Moral wird dann weniger zum Wert als zum Mittel der Selbststabilisierung. Der Podcast Beziehungsecho verbindet persönliche Erfahrungen mit psychologischer Forschung und zeigt, dass Abwertung meist mehr über die Ängste, ungelösten Konflikte und Bedürfnisse der Urteilenden verrät als über die Lebensentscheidungen der Bewerteten. Die Einladung dieser Folge lautet, den Blick von der Bewertung anderer zurück zu sich selbst zu lenken – und Beziehungsformen zu leben, die wirklich verbinden, statt Erwartungen zu erfüllen.

Pornokonsum steigt, wenn Beziehungen scheitern – und wir nennen es Moral

Immer die falschen Partner? Warum sich Beziehungsmuster wiederholen und wie du sie durchbrichst

Beschreibung Warum geraten wir immer wieder an ähnliche Beziehungspartner – obwohl wir es doch eigentlich besser wissen? In dieser Folge von Beziehungsecho teilen wir die bewegende Zuschrift von Paula. Sie beschreibt eine Beziehung, die hoffnungsvoll begann, sich aber zunehmend als emotional belastend und instabil entpuppte – geprägt von Alkoholproblematik, widersprüchlichen Aussagen und einem ständigen Wechsel zwischen Nähe und Distanz. Gemeinsam gehen Cat (Paar- und Familienberaterin) und Christian Pütmanns (Psychologe & Psychotherapeut) der Frage nach, warum sich solche Beziehungsmuster wiederholen. Es geht um frühe Bindungserfahrungen, Helfer-Syndrom, Co-Abhängigkeit, das Nervensystem, Bauchgefühl – und vor allem darum, was Paula konkret verändern kann, um aus der Endlosschleife auszusteigen. Eine Folge über Mitgefühl, Grenzen, alte Prägungen und den Mut, sich selbst wichtiger zu nehmen.

Immer die falschen Partner? Warum sich Beziehungsmuster wiederholen und wie du sie durchbrichst

Der bekannteste Callboy im Interview: Bezahlte Sexualität vs. echte Liebe

In dieser besonderen und sehr offenen Folge spricht CAT – Paar- und Familienberaterin und ehemalige Sugardaterin – mit Kevin, dem bekanntesten Callboy Deutschlands. Kevin gibt intime, ehrliche und ungefilterte Einblicke in seinen Escortalltag, in dem Sexualität, emotionale Begleitung, Traumaerfahrungen und professionelle Nähe unmittelbar aufeinandertreffen. Er erzählt: – wie er Frauen, Paare und traumatisierte Klientinnen begleitet – warum Intimität für viele heilsam sein kann – wo emotionale Grenzen notwendig sind – und wie er trotz seines Berufs eine stabile Partnerschaft lebt CAT reflektiert aus ihrer Arbeit und eigenen Erfahrung im Sugardating, warum Sexualität in Beziehungen oft tabuisiert wird, welche Chancen offener Austausch bietet und weshalb Intimität oft viel mehr bedeutet als körperliche Nähe. Zum Abschluss gibt Christian Püttmann, Psychologe & Psychotherapeut, eine professionelle psychologische Einordnung der Folge: über Trauma, korrigierende Erfahrungen, Bindung und die Bedeutung von Nähearbeit. Eine Episode voller Tiefe, Offenheit und wertvoller psychologischer Impulse.

Der bekannteste Callboy im Interview: Bezahlte Sexualität vs. echte Liebe

Loslassen, Kontaktabbruch – was, wenn die Liebe bleibt?

🎧 **Folge 12 – Loslassen, Kontaktabbruch: Was, wenn die Liebe bleibt?** Wenn ein Mensch geht – durch Trennung, Kontaktabbruch oder familiäre Entfremdung – bleibt oft mehr als Leere zurück: Liebe, Schmerz, Sehnsucht. In dieser Folge spreche ich über den Weg, einen geliebten Menschen loszulassen, ohne die Liebe zu verlieren. Gemeinsam mit meinem Kollegen Christian Pütmanns, Psychotherapeut in Deutschland und der Schweiz, beleuchten wir, warum Kontaktabbrüche so schambesetzt sind, welche psychologischen Dynamiken dahinterstehen und wie Heilung beginnen kann – durch Akzeptanz, Selbstregulation und neue, sichere Bindung. Wir sprechen über intergenerationale Entfremdung, über die No-Contact-Phase, die Bindungstheorie nach John Bowlby, die Akzeptanz- und Commitment-Therapie nach Steven Hayes und darüber, wie epigenetische Prägungen über Generationen wirken – und sich trotzdem verwandeln lassen. Ein Podcast über Liebe, Loslassen und die Hoffnung, dass Verbindung nie ganz endet.

Loslassen, Kontaktabbruch – was, wenn die Liebe bleibt?

Sexualität in Langzeitbeziehungen – Desire Gap, Differenzierung & Intimität

In dieser Folge von Beziehungsecho sprechen Cat (Paar- und Familienberaterin in Niederlenz & Aarau) und Christian Pütmanns (Psychologe & Psychotherapeut, Gründer des Send Revive Club) über eines der zentralsten, aber oft tabuisierten Themen in Partnerschaften: Sexualität in Langzeitbeziehungen. Wie entsteht ein sogenanntes Desire Gap – also eine Lücke zwischen Lust und Unlust? Warum verlieren viele Paare nach der Verliebtheitsphase die sexuelle Nähe? Und wie kann man die Leidenschaft wiederbeleben, ohne Druck, sondern mit echter Verbindung? Cat und Christian teilen persönliche Einblicke, Klient:innenbeispiele und fundierte psychologische Modelle – unter anderem nach David Schnarch (Differenzierungstheorie, High- & Low-Desire-Persons) und Stefanie Stahl (Schattenkind und Sonnenkind). Außerdem: Ein intensives Hörerecho über Grenzen, Vertrauen und die Bedeutung von Einvernehmlichkeit in der Sexualität – ein Thema, das uns alle betrifft. 🕰 Kapitel Intro & Hörerecho – Kontaktabbruch und emotionale Reaktionen → Rückblick auf die letzte Folge und starke Hörerreaktionen zum Thema Kontaktabbruch. Was Sexualität über eine Beziehung verrät → Warum sexuelle Energie eine Beziehungssprache ist und wie man sie lebendig hält. Desire Gap – Wenn Lust und Bedürfnisse auseinandergehen → Wie ein Ungleichgewicht in der Sexualität entsteht und was es mit Nähe zu tun hat. Differenzierung nach David Schnarch → Was es bedeutet, als Paar autonom zu bleiben, und warum das für Intimität entscheidend ist. High- und Low-Desire-Person – unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse verstehen → Warum ungleiche Lustniveaus normal sind und wie Paare damit umgehen können. Das Schattenkind in der Sexualität – nach Stefanie Stahl → Wie alte Prägungen und Körperbilder unser Erleben beeinflussen. Praxisbeispiel: Laura & Ben finden wieder zueinander → Ein Fall aus der Paarberatung zeigt, wie Differenzierung Heilung bringt. Use it or lose it – warum Sexualität gepflegt werden muss → Sex als Training für Nähe, Verbundenheit und Lebendigkeit. Digitale Hygiene & Dopamin-Detox → Wie Medienkonsum unser Begehren schwächt – und was dagegen hilft. Hörerecho von Tom – Grenzen & Einvernehmlichkeit → Wenn Sexualität instrumentalisiert wird: warum Konsens unverhandelbar ist. Psychologische Perspektive von Christian → Sexualität als Symptom: Nähe, Zeit und Kommunikation als Grundlage. Instrumentalisierung von Sex & gesellschaftlicher Wandel → Wie Lust, Macht und Bindung heute oft verwechselt werden – und was gesunde Sexualität ausmacht. Fazit & Ausblick → Warum Sexualität Pflege braucht, was Paare daraus lernen können und Vorschau auf die nächste Folge.

Sexualität in Langzeitbeziehungen – Desire Gap, Differenzierung & Intimität

Kontaktabbruch in der Familie – Schattenkind, Prägung & Heilung

💬 Beschreibung In dieser sehr persönlichen Folge von „Beziehungsecho“ wird es tief, ehrlich und berührend. Cat spricht über ihren eigenen Kontaktabbruch in der Familie, das Schattenkind, und wie alte Prägungen und Bindungsmuster unser Leben bis ins Erwachsenenalter beeinflussen. Ausgangspunkt ist eine Hörer:innen-Mail von Jola, 39, Mutter eines Sohnes, die sich fragt, ob ein Kontaktabbruch zu ihren Eltern Selbstschutz oder Aufgabe ist. Cat teilt daraufhin ihre eigene Geschichte – eine Kindheit zwischen Sucht, Schuldgefühlen und Grenzverletzungen – und zeigt, wie sie den Weg zur Heilung gefunden hat. Im zweiten Teil gibt Psychologe und Psychotherapeut Christian Pütmanns tiefe Einblicke in die Bindungspsychologie, transgenerationale Traumata und das Familiensystem. Er erklärt, warum Kontaktabbrüche manchmal notwendig sind – und wann sie heilsam wirken können. 💡 Themen dieser Folge: Kontaktabbruch in der Familie – Selbstschutz oder Aufgabe? Schattenkind & Sonnenkind (nach Stefanie Stahl) Wie sich Traumata über Generationen weitergeben Bindungstypen & ihre Bedeutung für Beziehungen Genogramm-Arbeit: Familienmuster erkennen und durchbrechen Heilung und Selbstverantwortung💫

Kontaktabbruch in der Familie – Schattenkind, Prägung & Heilung

Entscheidung zur Scheidung đź’” Wann ist eine Beziehung wirklich am Ende

Beziehungsecho – Folge: Wann ist eine Ehe am Ende? In dieser sehr persönlichen Folge öffnet Cat, angehende Paar- und Familienberaterin, ihre eigene Beziehungsgeschichte. Sie erzählt vom gemeinsamen Leben mit „Sail Away“, von Visionen und vom schleichenden Verlust von Nähe, Sexualität und Kommunikation – und welche Indikatoren sie schließlich zur Trennung führten. Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut Christian Püttmanns ergänzt Cats Erfahrungen mit fachlichem Blick: Wann lohnt sich das Kämpfen? Wann ist Loslassen gesünder – auch für Kinder? Welche Muster sind Warnsignale, und wie schützt man dabei sich selbst? Ein offenes, ehrliches Gespräch über Liebe, Trennung und Neubeginn, das Mut macht, eigene Beziehungen zu reflektieren.

Entscheidung zur Scheidung đź’” Wann ist eine Beziehung wirklich am Ende

Commitment in einer Beziehung & Sugardating aus der Sicht von LEON

Auf Tinder stolpere ich hinein in eine Wiese voller unfertiger Geschichten – Swipe, Like, Love. Dort treffe ich Leon: kultiviert, gereist, in Asien zuhause, und doch wie ich auf der Suche nach Commitment. Zwischen uns entsteht eine besondere Vertrautheit – wir bewohnen das Haus der Kommunikation und des Humors. Doch während er Commitment sagt, spüre ich: Worte reichen nicht. Viele, die auf Tinder suchen, tragen Wunden, flüchten vor der Leere oder suchen eher einen Therapeuten als eine Liebe. Ich öffne das Kästchen Commitment – zwischen Mitch, Leon und meiner Sehnsucht nach Neo-Romantik – und frage mich: Was bedeutet Verbindlichkeit heute wirklich? Ein Versprechen, ein Wortspiel oder das Fundament einer Liebe, die trägt? Begleitet von Christian Püttmanns, Psychologe & Psychotherapeut, der dem Beziehungsecho Tiefe gibt – danke, dass er diesen Podcast mit seiner Professionalität mitträgt.

Commitment in einer Beziehung & Sugardating aus der Sicht von LEON