
Hier hörst du das Wichtigste zu Wirtschaft, Arbeit und Soziales. In jeder Folge drei klare Fragen und drei knappe Antworten – kurz, verständlich und fundiert. Drei Fragen: Wirtschaft - der Podcast von ver.di Wirtschaftspolitik.
Alle Folgen
26-08: Lohnquote auf Höchststand? Von wegen! (mit Ralf Krämer)
Ist die Lohnquote – der Anteil der Löhne und Gehälter einschließlich aller Sozialbeiträge am Volkseinkommen – in Deutschland auf einem Höchststand? Das schrieb das arbeitgeberfinanzierte Institut der deutschen Wirtschaft. Doch das ist irreführend, wie Ralf Krämer zeigt.

26-07: Überreichtum zurückverteilen! (mit Patrick Schreiner)
Vermögen sind hierzulande sehr ungleich verteilt. Eine derart ungleiche Verteilung ist sozialer und politischer Sprengstoff. Es gibt viele Gründe, Vermögen gerechter zu verteilen. Mittel der Wahl dafür: Erstens eine Vermögensteuer. Zweitens eine Erbschaftsteuer, die Milliardärinnen und Milliardäre nicht verschont. Darüber sprechen wir mit Patrick Schreiner vom Bereich Wirtschaftspolitik in der ver.di Bundesverwaltung.

26-06: Zeit, für eine gute Rente zu kämpfen! (mit Judith Kerschbaumer)
Im Zuge der aktuellen Debatten um angeblich notwendige Kürzungen am Sozialstaat gerät auch die Rente erneut ins Visier. Wieder und wieder werden die Beschäftigten mit Vorschlägen konfrontiert, die am Ende auf das Immergleiche hinauslaufen: Schlechtere Leistungen für die Versicherten – und Entlastung für Arbeitgeber und Unternehmen. Mit ver.di-Rentenexpertin Dr. Judith Kerschbaumer reden wir darüber, wie es um die gesetzliche Rente in Deutschland steht und welche Ideen ver.di zur Weiterentwicklung einer guten Altersvorsorge hat.

26-05: Deutschland - Paradies für Finanzkriminelle? (mit Anne Brorhilker)
Finanzkriminalität wie Steuerhinterziehung und Geldwäsche sorgen nicht nur für finanzielle und ökonomische Schäden, sie untergraben auch die soziale Gerechtigkeit und gefährden das Vertrauen in die Demokratie sowie den (Rechts-)Staat und seine Institutionen. Als langjährige Staatsanwältin und Aufklärerin im CumEx-Skandal ist Anne Brorhilker Deutschlands profilierteste Expertin zu diesen Themen. Die heutige Vorständin der Bürgerbewegung Finanzwende berichtet aus ihrer langjährigen Praxis und gibt aktuelle Einblicke in das Ausmaß und die Strukturen von organisierter Finanzkriminalität.

26-04: Armut bekämpfen statt vergrößern! (mit Ralf Krämer)
2025 waren rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland akut von Armut bedroht – 16,1 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl ist erneut gestiegen. Unternehmerverbände und Neoliberale in Wissenschaft und Medien fordern „Reformen“, die die Lage der Armen und ihrer Kinder noch verschlechtern würden – Klassenkampf von oben. Wir wollen, dass das Leben der Menschen besser wird. Das Geld dafür können wir bei denen holen, die es reichlich haben. Darüber sprechen wir mit Ralf Krämer von ver.di Wirtschaftspolitik.

26-03: Land der Blaumacher? (mit Dierk Hirschel)
Kanzler Merz und andere klagen darüber, dass Beschäftigte zu häufig krank sind. Aber: Die Krankmeldungen nahmen in den letzten vier Jahren nicht zu. Und die meisten Ausfalltage gehen auf Langzeiterkrankungen zurück. Hinzu kommt: Der Krankenstand hängt maßgeblich von den Arbeitsbedingungen ab. Hier stehen die Unternehmen in der Pflicht. Darüber sprechen wir mit Dierk Hirschel von ver.di Wirtschaftspolitik.

26-02: Europas schlechter Deal mit Trump (mit Thomas Fritz)
Im Sommer 2025 verhandelten die EU und die USA eine Vereinbarung, mit der die EU Donald Trumps Zölle zu begrenzen hoffte. Herausgekommen ist ein schlechter Handelsdeal für Europa, ein schwerer Rückschlag für eine soziale und ökologische Wirtschaftspolitik auf unserem Kontinent. Er gefährdet Arbeits- und Umweltstandards, behindert die dringend notwendige sozial-ökologische Transformation, riskiert milliardenschwere Fehlinvestitionen und opfert eine souveräne Steuer-, Digital- und Sicherheitspolitik. Darüber sprechen wir mit Thomas Fritz, der bei der Nichtregierungsorganisation PowerShift für Handelsthemen zuständig ist.

26-01: Rente verzockt (mit Patrick Schreiner)
In der aktuellen Sozialstaatsdebatte fordern viele eine weitere Senkung der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente. Zum „Ausgleich“ sollen Gelder der Versicherten an den Kapitalmärkten angelegt werden. Manche fordern dies auch für die Pflege. Dabei zeigen mehrere Versorgungswerke freier Berufe, wie riskant das ist: Sie haben solche Ersparnisse ihrer Versicherten verzockt. Das darf es in der Gesetzlichen Rente und der Pflege nicht geben. Darüber sprechen wir mit Patrick Schreiner von ver.di Wirtschaftspolitik
