
Hier hörst du das Wichtigste zu Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Jede Folge stellt zu einem Thema drei klare Fragen und liefert drei knappe Antworten – kurz, verständlich und fundiert. Die Themen reichen von Lohnpolitik über Sozialstaat und soziale Gerechtigkeit bis hin zu wirtschaftspolitischen Grundsatzfragen. Drei Fragen: Wirtschaft - der Podcast von ver.di Wirtschaftspolitik.
Alle Folgen
26-04: Armut bekämpfen statt vergrößern!
2025 waren rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland akut von Armut bedroht – 16,1 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl ist erneut gestiegen. Unternehmerverbände und Neoliberale in Wissenschaft und Medien fordern „Reformen“, die die Lage der Armen und ihrer Kinder noch verschlechtern würden – Klassenkampf von oben. Wir wollen, dass das Leben der Menschen besser wird. Das Geld dafür können wir bei denen holen, die es reichlich haben. Darüber sprechen wir mit Ralf Krämer von ver.di Wirtschaftspolitik.

26-03: Land der Blaumacher?
Kanzler Merz und andere klagen darüber, dass Beschäftigte zu häufig krank sind. Aber: Die Krankmeldungen nahmen in den letzten vier Jahren nicht zu. Und die meisten Ausfalltage gehen auf Langzeiterkrankungen zurück. Hinzu kommt: Der Krankenstand hängt maßgeblich von den Arbeitsbedingungen ab. Hier stehen die Unternehmen in der Pflicht. Darüber sprechen wir mit Dierk Hirschel von ver.di Wirtschaftspolitik.

26-02: Europas schlechter Deal mit Trump
Im Sommer 2025 verhandelten die EU und die USA eine Vereinbarung, mit der die EU Donald Trumps Zölle zu begrenzen hoffte. Herausgekommen ist ein schlechter Handelsdeal für Europa, ein schwerer Rückschlag für eine soziale und ökologische Wirtschaftspolitik auf unserem Kontinent. Er gefährdet Arbeits- und Umweltstandards, behindert die dringend notwendige sozial-ökologische Transformation, riskiert milliardenschwere Fehlinvestitionen und opfert eine souveräne Steuer-, Digital- und Sicherheitspolitik. Darüber sprechen wir mit Thomas Fritz, der bei der Nichtregierungsorganisation PowerShift für Handelsthemen zuständig ist.

26-01: Rente verzockt
In der aktuellen Sozialstaatsdebatte fordern viele eine weitere Senkung der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente. Zum „Ausgleich“ sollen Gelder der Versicherten an den Kapitalmärkten angelegt werden. Manche fordern dies auch für die Pflege. Dabei zeigen mehrere Versorgungswerke freier Berufe, wie riskant das ist: Sie haben solche Ersparnisse ihrer Versicherten verzockt. Das darf es in der Gesetzlichen Rente und der Pflege nicht geben. Darüber sprechen wir mit Patrick Schreiner von ver.di Wirtschaftspolitik
