Wir alle kennen sie: Kolleg:innen, Chef:innen, Ex-Partner:innen oder Familienmitglieder, nach deren Kontakt man sich kleiner, angespannter oder einfach schlechter fühlt. In dieser Folge sprechen Eileen und Ryan darüber, wie toxische Dynamiken entstehen, warum das Label „Arschloch“ zwar entlastet, aber oft zu kurz greift – und wie du Grenzen setzt, ohne selbst destruktiv zu werden. 🎙️ Zu Gast: Ryan Lott – Gestalter für Neue Arbeit & Organisationsentwickler (Co-Founder, Enablit). Ryan begleitet seit vielen Jahren Teams und Führungskräfte dabei, Zusammenarbeit gesünder, klarer und menschlicher zu gestalten. Seine Perspektive verbindet persönliche Erfahrung mit professioneller Organisations- und Beziehungsarbeit. Mit dabei: eine sehr persönliche Freundschafts-Story (Ryan war Eileens Trauredner) – inklusive eines Geschenks, das die beiden verbindet: das „Hochzeits-Armband“ (vom geliehenen Schmuckstück zum echten Geschenk). 💡 Das erwartet dich Warum „nett sein“ manchmal unklar ist – und Klarheit oft die freundlichere Variante ist Was ein „Arschloch“ ausmacht (Grenzverletzung, Abwertung, Unhöflichkeit) – und warum Ryan überzeugt ist: Die wenigsten wollen wirklich so sein Kontext statt Etikett: Druck, Überforderung, erlernte Muster – ohne Verhalten zu entschuldigen Circle of Concern / Circle of Influence: Worauf du keinen Einfluss hast – und wo du handlungsfähig wirst Reiz & Reaktion trennen: Mini-Pausen, Atmen, nicht sofort zurückfeuern E-Mail-Hack: Erst schreiben (Dampf ablassen), Empfänger rausnehmen, später sachlich antworten Grenzen setzen, ohne Drama: bedürfnisorientiert formulieren („Ich brauche gerade Ruhe/Ich habe keine Kapazität…“) Feedback mit Mut: Verhalten spiegeln statt beschämen – und warum das oft überrascht, weil es selten so offen passiert Gewaltfreie Kommunikation (GFK) als Tool für Situationen, in denen du nicht weg kannst (Auto, Familienfeier, Arbeitskontext) Retro (Retrospektive): Ein neutraler Rahmen, um Zusammenarbeit zu reflektieren: Was lief gut? Was nicht? Was lernen wir? Was ändern wir konkret? Familiensysteme als „Endgegner“: Warum gerade dort Trigger besonders stark sind – und Check-ins unterjährig Weihnachten entspannen können Der Selbstcheck: „Was triggert mich gerade – und warum?“ (auch der Blick auf eigene Muster) 🧰 Die „Goodie Bag“ aus der Folge (zum Mitnehmen) Nicht jedes Arschloch will ein Arschloch sein. Grenzen klar aussprechen (nicht nur denken). Atmen & Pause halten – Reiz und Reaktion auseinanderziehen. Spiegeln statt sabotieren: „Das Verhalten macht das mit mir…“ Retro/Check-in etablieren: regelmäßig kurz reflektieren, bevor sich Dinge aufstauen. 🔗 Links zu Ryan Lott Ryan Lott auf LinkedIn Ryan auf Instagram Enablit Website Enablit auf LinkedIn 🎧 Zum Schluss Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonnieren, bewerten und gern teilen.
