⚠️ Hinweis / Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über häusliche Gewalt und sexualisierte Gewalt. Bitte höre die Episode nur, wenn du dich damit gerade sicher fühlst – du kannst jederzeit pausieren oder abbrechen. Beschreibung: Was tust du, wenn die Beziehung, in der du lebst, dich Stück für Stück zerstört? Wenn dein Bauchgefühl längst schreit – aber Scham, Angst und Isolation dich festhalten? In dieser Folge erzählt Sogol Kordi ihre Geschichte: von den ersten Warnsignalen (die sich „banal“ anfühlten), über psychische, körperliche, sexualisierte und finanzielle Gewalt bis hin zum Moment, in dem sie wusste: „Wenn ich jetzt nichts tue, überlebe ich diese Beziehung nicht.“ Wir sprechen über die Mechanismen hinter Gewalt (Lovebombing, Manipulation, Kontrolle), warum das Erkennen oft Jahre dauert – und wie Sogol nach der Trennung sogar Nachtrennungsgewalt erlebt. Aus genau diesen Lücken im Hilfesystem ist myProtectify entstanden: ein gemeinnütziges Startup mit dem KI-Hilfe-Chat Maya, der Betroffene anonym, mehrsprachig und rund um die Uhr unterstützt – ohne Download und mit Sicherheitsfunktionen (z. B. Sofort-Verlassen-Button & Verlauf-Überschreibung). Wenn du betroffen bist: Du findest Unterstützung bei myProtectify (Hilfe-Chat „Maya“) Website Oder anonym beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016 (kostenlos, 24/7). Links → Sogol auf LinkedIn → Sogol auf Instagram → myProtectify Website (inkl. Hilfe-Chat Maya) → myProtectify auf Instagram Was du aus der Folge mitnehmen kannst Gewalt beginnt oft nicht mit dem ersten Schlag, sondern mit einem Prozess aus Kontrolle, Abwertung, Isolation und Abhängigkeit. Warum „Warum bist du nicht einfach gegangen?“ die Realität verkennt – und Betroffene zusätzlich beschämt. Wie Sogol ihren Ausstieg geplant hat (inkl. „Buddy“-System) – und warum digitale Spuren so gefährlich sein können. Warum die Zeit nach der Trennung oft die riskanteste Phase ist – und wie Sogol damit heute umgeht. Goodie Bag (aus der Folge) 🧠 Gedankenstopp-Übung & Reflexion (zum Mitnehmen) 👉 Idee aus dem Gespräch: Dein Gefühl lügt nicht. Wenn du spürst, dass etwas nicht stimmt: schau hin, frag vorsichtig nach – und hol dir Unterstützung, wenn die Situation gefährlich wirkt. Satz, der hängen bleibt „Du bist nicht schuld. Nichts rechtfertigt Gewalt – und du wirst da rauskommen.“
