Mom, I am a rich man: Über Frauen und Reichtum mit Christiane von Hardenberg
30.04.2026•30:59
Mom, I am a rich man“ – als die Sängerin Cher diesen Satz 1996 prägte, war er eine Provokation. Doch wie sieht die Realität von Frauen und Reichtum heute aus? Ich spreche mit der Finanzjournalistin und Autorin Christiane von Hardenberg darüber, warum das Streben nach Reichtum bei Frauen gesellschaftlich oft noch immer negativ konnotiert wird und welche strukturellen Hürden Frauen auch entgegenstehen: Kritik an der „Frauen-Finanz-Bubble“: Warum wir aufhören müssen, Frauen Tipps zum Sparen beim Latte Macchiato zu geben, während Männern Strategien für große Investments vermittelt werden. Strukturelle Barrieren: Welche Rolle die Partnerwahl und die Verteilung von Care-Arbeit für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen spielen. Der „Great Wealth Transfer“: Wir stehen vor einem historischen Vermögensübergang durch Erbschaften. Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn diese Mittel zunehmend in weibliche Hand übergehen? Verantwortung und Ethik: Ist individueller Reichtum in einer ungleichen Welt problematisch? Christiane teilt ihre Sicht auf Privilegien und die Verpflichtung, der Gesellschaft durch Unternehmertum und Steuern etwas zurückzugeben. Geld als Freiheitsgrad: Warum Reichtum aus Christianes Sicht weniger mit Luxuskonsum zu tun hat, sondern die Freiheit bedeutet, beruflich und privat „Nein“ sagen zu können. Und: Was rät Christiane Frauen, die "reich" werden möchten? Dies ist ja ein ganz kleiner Podcast, deshalb würde ich mich wahnsinnig über Bewertungen und Kommentare auf Spotify, Apple Podcasts und Co. freuen, um mehr Reichweite und Sichtbarkeit zu bekommen. 1000 Dank euch und bis zur nächsten Folge. Wenn ihr mögt, folgt mir doch auch auf Instagram, hier könnt ihr mir auch sehr gerne Feedback oder Anmerkungen schicken! Danke fürs Zuhören, Anissa!