Alles vergessen: Zwischen Erinnern und Verwahren im Jüdischen Museum

In dieser Episode spricht Andreas mit der Co-Kuratorin Daniela Pscheiden über die aktuelle Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz. Die Ausstellung ist noch bis 6. September 2026 zu sehen und widmet sich einer scheinbar paradoxen Frage: Was bedeutet Vergessen – und welche Rolle spielt es für unser Erinnern? Aus kulturhistorischer und jüdischer Perspektive zeigt die Schau, dass Vergessen nicht nur Verlust bedeuten kann, sondern auch Macht, Befreiung oder bewusste Verdrängung. Über das Vergessen lässt sich kaum sprechen, ohne zugleich über das Erinnern nachzudenken. Die Episode führt durch verschiedene Ebenen dieses Themas – vom individuellen Gedächtnis bis zu gesellschaftlichen und politischen Formen des Vergessens. Links zur Ausstellung: Jüdisches Museum Wien – Ausstellung „Alles vergessen“ https://www.jmw.at