LAUT GEDACHT

Benita Cantieni

In dieser Podcastreihe „Laut gedacht“ spricht Benita Cantieni, 75 und Entwicklerin von CANTIENICA® Körper in Evolution, mit Menschen, die ihre Methode leben, lehren und in ihre Arbeit integrieren. Fünfzehn inspirierende Gespräche mit Therapeut:innen, Trainer:innen und Fachleuten zeigen, wie die Arbeit am Körper Haltung, Stimme, Bewegung – ja, das ganze Leben verändern kann. Benita führt mit Empathie, Humor und Neugier durch jedes Gespräch. Sie fragt nach Erfahrungen, Erkenntnissen und Wegen, wie die CANTIENICA®-Methode Körperbewusstsein, Heilung und Ausdruckskraft fördert. „Laut gedacht“ ist ein Podcast für mehr Körperbewusstsein, für mehr Selbstwahrnehmung, für mehr Haltung und Präsenz, für Einheit zwischen Körper, Geist und Stimmung. Diese Podcasts möchten dich dir selbst etwas näher bringen. Viel Spass. 15 Gäste. 15 Perspektiven. Eine Haltung. https://cantienica.com

Alle Folgen

Alice Schwarzbach

Alice Schwarzbach, erfahrene Physiotherapeutin und CANTIENICA®-Trainerin, erzählt wie sie über eigenen Leidensdruck nach zwei Schwangerschaften zur CANTIENICA®-Methode fand. Sie beschreibt, warum herkömmliche Rückbildungsgymnastik ihrem Körper schadete, wie sie erstmals mit CANTIENICA® in Berührung kam und weshalb diese Begegnung ihre gesamte Sicht auf Physiotherapie, Haltung, Prävention und Körperintelligenz veränderte.

Alice Schwarzbach

Anke Sedlmaier

Dr. Anke Sedlmeier lacht über die Frage und erklärt, wann operiert werden muss, wann sie selbst Therapie vorzieht und wie sie ihre Patient:innen in die Pflicht nimmt, mehr Verantwortung für die Gesundheit des eigenen Bewegungskörpers zu übernehmen: Bewegung als Voraussetzung für Heilung und Selbstheilung, für Reparatur und Schutz. In diesem Gespräch diskutieren Benita und Anke die Herausforderungen und Chancen der modernen Chirurgie, insbesondere im Zusammenhang mit Prothesen und Arthrose. Sie beleuchten die gesellschaftliche Wahrnehmung von Prothesen als Statussymbole und die Rolle der Orthopädie in der Schmerzbehandlung. Anke teilt ihre Erfahrungen aus der medizinischen Ausbildung und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung von Patienten, die über mechanische Probleme hinausgeht. Die Bedeutung von Bewegung, Prävention und Selbstwirksamkeit wird hervorgehoben, während auch die Herausforderungen der Rehabilitation und der Krankenkassen angesprochen werden. Abschließend plädieren sie für mehr Vertrauen in die eigene Körperwahrnehmung und die Wichtigkeit von qualitativ guter Bewegung.

Anke Sedlmaier

Andrea Tresch

Ist Yoga an sich und einfach immer gut? Nein. Nur guter Yoga tut gut. Andrea Tresch unterrichtet Yoga personifiziert und präzise. Sie zeigt ihren Klient:innen, wie sie den eigenen Körper zum besten Partner für gutes Training machen – und wie sie auf ihn hören können. Der Körper weiss, wann es stimmig ist, in einer Position zu bleiben – und wann es Zeit ist, sie zu verändern.

Andrea Tresch

Conny Wassermann

Cornelia Conny Wassermann liebt Bewegung, liebt den Tanz. Nach zwei Entbindungen stellte sich dieser Leidenschaft die Inkontinenz in den Weg. Nun hätte Conny Zuflucht suchen können in den Windeln, die in der Werbung so verharmlost werden. Conny machte sich auf die Suche und fand eine Lösung, die zuerst allen ihren Überzeugungen widersprach und dann doch so schnell wirkte. Conny tanzt wieder, intensiver denn je. Sie surft. Sie campt. Und sie gibt ihr Wissen weiter. Als Masterteacher und Ausbilderin der Methode, die den Unterschied in ihrem Leben macht.

Conny Wassermann

Bettina Kubli

Schüchternheit? Lampenfieber? Bettina Kubli? Diese Meisterin der Motivation? Diese Frau, die es schafft, CANTIENICA® bei aller Ernsthaftigkeit lustig, frech, heiter rüberzubringen? Tja, dieser Podcast lässt eine Spur dieser Schüchternheit erahnen. Bettina Kubli, Masterteacher, Ausbilderin, Kursleiterin in Apulien, Besitzerin eines Olivenhains in Süditalien, sagt, wie sie wurde, wer sie ist.

Bettina Kubli

Aline Du Pasquier

Singen aus dem Beckenboden? Aline macht’s im Podcast vor, und der Effekt in der Stimme der Sopranistin ist erstaunlich. Und so ist es logisch, dass Aline mit ihren Schüler:innen mit Körperarbeit anfängt. Er wird gestimmt wie ein Instrument, damit er zum Klangraum wird. Mit diesem selbst-bewussten Instrument könne jeder Mensch singen. Wirklich? Stimmt das? Baut gute Körperarbeit auch die Scham ab, die viele Menschen vom Singen abhält? Woher kommt diese Scham überhaupt?

Aline Du Pasquier

Eva Augenreich

Eva Augenreich erlitt einen schweren Sturz, bei dem sie sich das Hüftgelenk verletzte und eine Notfalloperation brauchte. Eva schildert den Schock und die Ohnmacht, die Menschen durchleben, wenn ihnen solches widerfährt. Und sie schildert eindrücklich, wie sie Kraft aus der körperlichen Fitness schöpfte, die vor dem Unfall da war, die sie im Unglück vor Schlimmerem bewahrte und, vor allem, wie sie auf dieser alten Fitness die neue Beweglichkeit aufbaute.

Eva Augenreich

Elisabeth Bender-Clausen

Verändert Körperhaltung die Stimme? „Ja“, sagt Elisabeth Bender Clausen, „und die Stimmung!“ Stimme entsteht im ganzen Menschen. Die Haltung ist die Grundlage von Klang. Über die Haltung verändert sich die Stimme sofort. Ein Gespräch über Stimme als Ganzkörpergeschehen, über Selbstwahrnehmung und darüber, wie sich Ausdruck verändert, wenn der Körper trägt.

Elisabeth Bender-Clausen

Karin Altpeter-Weiss

In diesem Gespräch reflektieren Benita Cantieni und Karin Altpeter-Weiss über die Bedeutung der CANTIENICA®-Methode für Frauen und Hebammen. Über Selbstermächtigung und das Körperbewusstsein während Schwangerschaft, Geburt und danach. Karin teilt ihre Erfahrungen als Hebamme, Frauen in ihrer Kraft zu unterstützen.

Karin Altpeter-Weiss

Nicole Looser

Es geht um Vertrauen statt Kontrolle, um Kraft ohne Muskelkater, um Ausdauer beim Wandern, Stabilität im Alltag und die Fähigkeit, nach Belastungen oder Fehlbewegungen schnell wieder ins Lot zu kommen. Ein Gespräch über Bewegungsfreude, innere Sicherheit und einen Körper, der weiss, wie er sich selbst schützt.

Nicole Looser

Nicola Härle

Skirennfahrerin im Europa- und Weltcup bekommt zwei Kinder und realisiert: Kraft im Aussen bedeutet nicht selbstredend Kraft im Innern. Klassische Rückbildung hilft nicht. Der Zufall spielt Nicola ein Buch in die Hände, ein TIGERFEELING von Benita Cantieni. Nicole liest im Stehen und spürt: Das ist es, was sie sucht. Die Begegnung mit der „Intelligenz, die aus den Knochen kommt“, verändert auch ihre Ansicht über Leistungssport.

Nicola Härle

Jakob Finkeldei

Wie kommt ein junger Sportwissenschaftler dazu, eine Methode zu erlernen, die im Ruf steht, von einer rüstigen Seniorin für andere rüstige Senior:innen kreiert worden zu sein? Die Antworten von Jakob Finkeldei überraschen die Fragende – nicht wirklich: Der Wechsel vom Leistungsdenken im Aussen zum Qualitätsdenken von innen eröffnet Jakob neue Dimensionen. Für sich selbst und für seine Schüler:innen.

Jakob Finkeldei

Karin Mühlemann

Was hat die eigene Körperhaltung mit Verstimmungen und Depression zu tun? Viel, sagt Psychotherapeutin Karin Mühlemann. Sie beschreibt die eigene Erfahrung mit diesem grandiosen Feedbacksystem, und sie beschreibt, wie jeder Mensch es für sich nutzen kann. Sofort. Überall. Jederzeit. Für Karin ist Psychotherapie ohne sorgfältige Körperarbeit nicht mehr denkbar.

Karin Mühlemann

Marco Stahel

Marco Stahel ist Berufstänzer. Da beherrscht er die Leichtigkeit, das Abfedern beim Aufsetzen der Füße nach einem Sprung. So war seine Irritation gross, als er nach längerem Joggen Schmerzen in den Füßen und den Knien bekam. Die Mutter, die Eutonie nach Gerda Alexander lehrt, empfahl ihm CANTIENICA®-Training. Dann war es eine Art „Knochenliebe auf den ersten Blick“. Marco Stahel gibt die Methode als lizenzierter Trainer weiter – auf sehr spannende Weise.

Marco Stahel

Susanne Berendes

Die Erzählung wird zum Klassiker: Eine junge Mutter sucht nach einem Training, das ihr bei der Rückbildung hilft. Sie findet es, und sie entdeckt die Wirkung des Trainings auf ihr Geigenspiel. Die junge Mutter ist nämlich Berufsgeigerin und Musikpädagogin. Susanne Berendes realisiert, dass sie körperliche Schmerzen einfach in Kauf nahm, wie die meisten ihrer Kolleg:innen. Als gehörten Schmerzen zum Beruf als Musiker:in. Sie arbeitet intensiv daran, Musiker:innen zu zeigen, wie das Leiden durch Leichtigkeit ersetzt werden kann.

Susanne Berendes