Lustwandel
Lustwandel

Lustwandel

Pia und Maren


Podcast, Gesundheit, Mentale Gesundheit

„Lustwandel“ ist ein Podcast über weibliche* Sexualität im Kontext transgenerationaler Prägungen. Pia und Maren sprechen über Lust, Körperwissen und Begehren und darüber, wie Erfahrungen, Bilder und Narrative von Sexualität über Generationen weitergegeben werden und wie sie sich im eigenen Erleben wandeln lassen. Persönliche Perspektiven, körperorientierte Zugänge und gesellschaftliche Einordnung laden dazu ein, die eigene Sexualität im größeren Zusammenhang zu verstehen und neu zu gestalten. - Neue Folgen gibts jeden zweiten Donnerstag - Website: www.lustwandel.eu Insta: @lustwandel.eu

Alle Folgen

  • 36. Unsere größten Learnings nach 1,5 Jahren Lustwandel

    36. Unsere größten Learnings nach 1,5 Jahren Lustwandel

    01.10.2026•28:42

    Was passiert eigentlich, wenn man anderthalb Jahre lang fast jede Woche über Sexualität, Scham, Lust, Kinks und gesellschaftliche Tabus spricht? Verändert das irgendwann nicht nur den eigenen Blick auf Sexualität – sondern auch auf sich selbst? In dieser Folge ziehen wir, Pia und Maren, eine persönliche Zwischenbilanz aus anderthalb Jahren Lustwandel-Podcast. Wir sprechen darüber, was wir durch unsere Gäst:innen, eure Rückmeldungen und unsere eigene Lustwandel-Journey gelernt haben – und was sich dadurch in uns verändert hat. Gemeinsam tauchen wir ein in Fragen wie … ✨ Warum fühlen sich Kinks und Fetische für uns heute so viel selbstverständlicher an? ✨ Wie verändert Austausch das, was wir sexuell für „normal“ halten? ✨ Was haben wir über Scham, Sexarbeit und gesellschaftliche Tabus gelernt? ✨ Warum sind sexuelle Vorbilder so wichtig? ✨ Was haben wir über unsere eigenen Hemmungen und das Sichtbarwerden mit Lustwandel gelernt? Diese Folge ist ein persönlicher Blick hinter die Kulissen von Lustwandel – auf neue Perspektiven, überraschende Learnings und die Erfahrung, dass sexuelle Befreiung vielleicht weniger ein Ziel ist als ein Prozess. Wir hoffen, diese Folge schenkt dir Neugier, neue Perspektiven und vielleicht auch Lust darauf, deinen eigenen Lustwandel weiterzugehen.

  • 35. In der Fetisch-Klinik - mit Saphena Fox

    35. In der Fetisch-Klinik - mit Saphena Fox

    17.09.2026•57:47

    Was passiert eigentlich in einer Fetisch Clinic? Und warum können ausgerechnet medizinische Untersuchungen, Kontrollabgabe, Fürsorge oder das Gefühl, beobachtet zu werden, sexuell erregend sein? Ein Klinikfetisch kann sehr unterschiedliche Formen annehmen – von einzelnen Untersuchungen bis hin zu aufwendig inszenierten medizinischen Rollenspielen. In dieser Folge spricht Pia mit Saphena Fox, die seit 18 Jahren als Krankenschwester arbeitet und seit über einem Jahr zusätzlich Sessions in der Fetisch Klinic anbietet. Dort verbindet sie ihr medizinisches Wissen mit Rollenspiel, Kreativität und der Möglichkeit, Fantasien in einem geschützten Rahmen auszuleben. Gemeinsam schauen sie hinter die Kulissen der Fetisch Klinic und darauf, was Menschen an diesem Setting reizt. Es geht um Kinks und Fetische, Dominanz und Kontrollabgabe, Scham und Neugier – aber auch darum, wie sexuelle Vorlieben entstehen können und was passiert, wenn wir ihnen Raum geben, statt sie vorschnell zu bewerten. Gemeinsam tauchen wir ein in Fragen wie … ✨ Was passiert eigentlich bei einer Session in einer Fetisch Klinic? ✨ Warum können medizinische Untersuchungen und Kontrollabgabe erregend sein? ✨ Wie entstehen Kinks und Fetische – und wie ungewöhnlich sind sie wirklich? ✨ Welche Rolle können frühere Erfahrungen für sexuelle Vorlieben spielen? ✨ Warum kann es erregend sein, beobachtet zu werden? ✨ Wie können Fantasien sicher und selbstbestimmt exploriert werden? Die Folge eröffnet einen neugierigen Blick auf sexuelle Vorlieben außerhalb dessen, was häufig als „Vanilla-Sex“ verstanden wird – ohne sie zu pathologisieren oder zu romantisieren. Und vielleicht auch als Einladung, die eigenen Fantasien etwas weniger danach zu beurteilen, ob sie „normal“ sind, und etwas mehr danach zu fragen, was sich für uns stimmig anfühlt. Ganz gleich, ob du selbst Kinks oder Fetische hast, medizinische Rollenspiele spannend findest oder einfach neugierig auf die Vielfalt menschlicher Sexualität bist: Diese Folge gibt einen persönlichen Einblick in eine Welt, über die noch immer wenig offen gesprochen wird. Wir hoffen, diese Folge schenkt dir Neugier, neue Perspektiven und vielleicht ein bisschen mehr Freiheit im Umgang mit deinen eigenen sexuellen Wünschen und Fantasien.

  • 34. Shibari: Mehr als Fesseln - mit Gestalta (Eng)

    34. Shibari: Mehr als Fesseln - mit Gestalta (Eng)

    03.09.2026•41:31

    Was passiert eigentlich, wenn wir uns freiwillig fesseln lassen? Und warum kann gerade die Einschränkung von Bewegung etwas überraschend Beruhigendes, Intimes oder sogar Befreiendes haben? Shibari kann BDSM sein, aber ebenso Körpererfahrung, Kunst, Meditation, Spiel mit Kontrolle oder eine ganz eigene Form der Kommunikation. In dieser Folge spricht Pia mit Hannah, die unter ihrem Künstlerinnennamen Gestalta arbeitet und seit 19 Jahren Shibari praktiziert. In Berlin betreibt sie den Shibari-Space Daruma, unterrichtet seit vielen Jahren und arbeitet außerdem als Performerin und Künstlerin. Gemeinsam schauen sie darauf, was Shibari eigentlich ist und warum sich hinter den Seilen eine erstaunlich vielfältige Welt verbirgt. Es geht um Hingabe und Kontrolle, Körperwahrnehmung und Entspannung, BDSM und Ästhetik, aber auch um Vertrauen, Grenzen und die Verantwortung, die entsteht, wenn wir uns körperlich in die Hände eines anderen Menschen begeben. Gemeinsam tauchen wir ein in Fragen wie … ✨ Was ist Shibari eigentlich – BDSM, Kunst, Meditation oder alles zugleich? ✨ Warum kann weniger Bewegungsfreiheit manchmal zu mehr Entspannung führen? ✨ Was passiert körperlich und psychologisch, wenn wir gefesselt werden? ✨ Welche Rolle spielen Dominanz, Masochismus und andere BDSM-Praktiken beim Shibari? ✨ Woher kommt Shibari und wie entwickelte sich die heutige Praxis? ✨ Wie entstehen Vertrauen und Sicherheit zwischen Menschen, die miteinander Rope praktizieren? Die Folge eröffnet einen Blick auf Shibari, der weder romantisiert noch dramatisiert: als vielseitige Praxis, deren Bedeutung stark davon abhängt, wer sie miteinander praktiziert und was dabei entsteht. Und vielleicht auch als Einladung, neugierig auf Formen von Sexualität, Körperlichkeit und Intimität zu werden, die außerhalb unserer gewohnten Vorstellungen liegen. Ganz gleich, ob du Shibari schon kennst, neugierig auf BDSM bist oder bisher nur Bilder von kunstvoll gefesselten Körpern gesehen hast: Diese Folge bietet einen zugänglichen Einstieg in die Welt des Rope. Wir hoffen, diese Folge schenkt dir Neugier, neue Perspektiven und vielleicht ein bisschen mehr Lust darauf, herauszufinden, welche Formen von Körperlichkeit und Intimität sich für dich stimmig anfühlen.

  • 33. Sinnlichkeit und Sexualität erforschen in (Frauen-) Tempeln - mit Jarla

    33. Sinnlichkeit und Sexualität erforschen in (Frauen-) Tempeln - mit Jarla

    20.08.2026•1:01:40

    Was ist eigentlich ein Tempel und was passiert dort? In dieser Folge spricht Pia mit Jarla, die Frauen- und gemischtgeschlechtliche Tempelräume leitet. Dabei geht es um weit mehr als sexuelle Begegnungen: um Selbsterfahrung, Körperwahrnehmung, Konsens, Grenzen und die Frage, wie wir wieder lernen können, unseren eigenen Wünschen zu vertrauen. Jarla erzählt, wie ein Tempelabend abläuft, warum sie als Leiterin selbst nicht teilnimmt und weshalb sie zwischen einem „Safe Space“ und einem möglichst sicheren bzw. saferen Raum unterscheidet. Wir sprechen darüber, warum Frauenräume eine andere Dynamik entwickeln können, welche sexuellen Skripte wir durch Sozialisation und Pornografie übernehmen und wie viel Mut es manchmal braucht, überhaupt herauszufinden: Was will ich eigentlich? Außerdem geht es um Körperintelligenz, transgenerationale Prägungen, Nacktheit, die Bedeutung von kleinen konsensbasierten Erfahrungen und darum, warum ein einziges „Danke, dass du Nein sagst“ manchmal überraschend viel verändern kann. Eine Folge über Sexualität als Erfahrungsraum – und über die vielleicht wichtigste Frage beim Sex: Was möchte ich eigentlich?

  • 32. Tantra, Kundalini und das Patriarchat - mit Caroline Hopp

    32. Tantra, Kundalini und das Patriarchat - mit Caroline Hopp

    06.08.2026•52:24

    Warum geht es im echten Tantra gar nicht primär um Sex? Und welche Ähnlichkeiten könnte es zwischen Kundalini-Erfahrungen und Traumaarbeit geben? In dieser Folge räumen wir mit Missverständnissen auf und verbinden spirituelle Weisheitstraditionen mit modernen Perspektiven. Caroline Hopp ist seit vielen Jahren in der Frauenarbeit tätig, verfügt über einen Master in Psychologie und arbeitet seit fünfeinhalb Jahren mit traditionellem Tantra. Caroline taucht tief ein in die Welt des Tantra jenseits der oberflächlichen Vermarktung des Neo-Trantra, die heute oft damit verbunden wird. Stattdessen geht es um spirituelle Selbsterkenntnis, die Integration von Sexualität und Spiritualität und den verantwortungsvollen Umgang mit kraftvollen körperlichen Prozessen. Gemeinsam tauchen wir ein in Fragen wie … ✨ Was bedeutet „non-dualistisch" im tantrischen Kontext und warum wird Tantra oft missverstanden? ✨ Wie hängen Kundalini-Erweckungen, unwillkürliches Zittern und Traumaverarbeitung ggf. zusammen? ✨ Welche Rolle spielt das Nervensystem bei intensiven spirituellen und sexuellen Erfahrungen? ✨ Warum sind sichere Rahmenbedingungen für körperliche Entladungen entscheidend? ✨ Wie unterscheidet sich der weibliche Orgasmus energetisch vom männlichen und was bedeutet das für die Praxis? ✨ Welche Herausfroderungen können tantrische Räume auch mit sich bringen und wie navigiert man sie sicher? Diese Folge öffnet Raum für eine Haltung, die spirituelle Erfahrung nicht vom psychologischen Verständnis trennt. Sie entlastet von der Notwendigkeit, alles sofort einordnen zu müssen, und ermutigt dazu, dem eigenen Körper zu vertrauen. Ganz gleich, ob du selbst intensive Erfahrungen gemacht hast, die du nicht einordnen kannst, oder ob du dich einfach neugierig auf die Verbindung von Wissenschaft und Weisheitstradition machst, die Erfahrungen, die Caroline und Maren teilen, schaffen vielleicht ein wenig Orientierung. Validierung und die bestärkende Botschaft: Dein Körper weiß, was für ihn richtig ist.

  • 31. Nicht genug sein: Männer, Sex und das große Schweigen - mit Katja Lewina

    31. Nicht genug sein: Männer, Sex und das große Schweigen - mit Katja Lewina

    23.07.2026•56:38

    Warum fällt es vielen Männern so schwer, über Sex zu sprechen? Und warum steckt hinter männlicher Sexualität oft weit mehr Leistungsdruck, Unsicherheit und Sehnsucht, als wir auf den ersten Blick vermuten? In dieser Folge ist Autorin, Journalistin und Podcasterin Katja Lewina zu Gast. Für ihr Buch Bock. Männer und Sex hat sie zahlreiche Männer interviewt und ist der Frage nachgegangen, welche Ängste, Wünsche und Prägungen ihre Sexualität bis heute beeinflussen. Gemeinsam tauchen wir ein in ein Thema, das selten so offen und differenziert besprochen wird – und das gleichzeitig eng mit weiblicher Sexualität, Partnerschaft und gesellschaftlichen Rollenbildern verbunden ist. Gemeinsam tauchen wir ein in Fragen wie … ✨ Warum haben so viele Männer Angst, nicht zu genügen? ✨ Welche Rolle spielen Pornografie und sexuelle Sozialisation? ✨ Weshalb fällt es vielen Männern so schwer, über Gefühle und Sexualität zu sprechen? ✨ Wie prägen traditionelle Männlichkeitsbilder Beziehungen – und was braucht es, um sie zu verändern? ✨ Wie können Männer und Frauen gemeinsam zu einer liebevolleren und freieren Sexualität finden? Diese Folge lädt dazu ein, hinter stereotype Vorstellungen von Männlichkeit zu blicken. Sie macht verständlich, wie gesellschaftliche Prägungen entstehen, warum sie beiden Geschlechtern schaden können und weshalb Veränderung möglich ist – ohne Schuldzuweisungen, aber auch ohne Schönfärberei. Ganz gleich, ob du dich selbst in diesen Themen wiederfindest, deinen Partner oder deine Partnerin besser verstehen möchtest oder einfach neugierig auf die psychologischen Hintergründe menschlicher Sexualität bist – wir hoffen, diese Folge schenkt dir neue Perspektiven, mehr Verständnis und vielleicht auch den Mut, manches neu zu denken.