Politik zum Quadrat
Politik zum Quadrat

Politik zum Quadrat

Matthias Georg Rieger


Podcast

Dieser Podcast verbindet scharfe Analyse mit bissigem Late-Night-Humor und nimmt Politik und Macht nüchtern auseinander. Er erzählt die großen politischen Geschichten unserer Zeit so, dass Zusammenhänge sichtbar werden und einfache Antworten nicht durchkommen. Intelligent, unbequem und pointiert – für alle, die mehr wollen als Schlagzeilen und Empörung.

Alle Folgen

  • Autoritäres Wachstum: Warum es funktioniert – bis es das nicht mehr tut

    Vor 3 Tagen56:47

    Autoritäre Staaten scheinen beim Wirtschaftswachstum Vorteile zu besitzen. Sie handeln schneller, es gibt keinen Widerstand, gesagt - getan. Doch es gibt zwei Phasen von Wirtschaftswachstum; das erste verlangt Mobilisierung, das zweite Innovation. Und Innovation verlangt etwas, was in autoritären Staaten meistens nicht vorhanden ist: eine positive Fehlerkultur. Diese Folge behandelt Vor- und Nachteile von Autokratien hinsichtlich ihrer Ökonomie, und warum Demokratien nicht neidisch sein müssen.Steady Policy Briefings Substack

  • Umverteilung in Demokratien: Stabilität oder schleichender Niedergang?

    22.05.202637:36

    Umverteilung gilt als moralisches Fundament der Demokratie – doch was, wenn sie ihre eigenen Grundlagen untergräbt?Diese Folge analysiert Umverteilung nicht nach Absichten, sondern nach Anreizen, Institutionen und Ergebnissen.Warum stabilisieren Transfers Märkte – und ab wann beginnen sie, Arbeit, Wachstum und Steuerbasis zu schwächen?Es geht um politische Logik, Anreizkompression und den schleichenden Verlust von Reformfähigkeit.Eine Analyse darüber, wann Umverteilung nicht mehr absichert – sondern strukturell bremst.Steady Substack Policy Briefings

  • Wahlpolitik und die Kurzfristfalle

    30.04.202652:47

    In dieser Folge von „Politik²“ analysiert Matthias Rieger die strukturelle Kurzfristigkeit demokratischer Systeme.Im Zentrum steht die These, dass nicht Ideologie, sondern der Wahlzyklus die politischen Entscheidungen prägt – mit sichtbaren Vorteilen heute und verschobenen Kosten morgen.Die Folge zeigt, warum Reformen oft zu spät kommen, Krisen zum Auslöser werden und Staatsverschuldung als Instrument der Zeitverschiebung dient.Zugleich wird erklärt, wie fehlende Glaubwürdigkeit und politische Unsicherheit Investitionen bremsen und langfristiges Wachstum untergraben.Die zentrale Frage: Können Demokratien ihre eigene Zeitlogik überwinden – oder bleibt die Zukunft strukturell im Nachteil? Steady Policy Briefings

  • Demokratie und Wachstum: Erfolg unter Bedingungen

    10.04.202632:29

    Demokratie gilt als Garant für Wohlstand – doch ökonomisch ist sie ein System mit Bedingungen.Diese Folge zeigt, warum Wachstum nicht durch Wahlen entsteht, sondern durch Institutionen, Anreize und staatliche Kapazität.Wir sprechen über Wahlzyklen, Zeitinkonsistenz, Umverteilung als Stabilitätsmechanismus und die Rolle von Vetospielern.Demokratie maximiert nicht das Wachstum – sie reduziert das Risiko politischer Katastrophen.Wohlstand und Demokratie sind kompatibel, aber nur, wenn Erwartungen, Regeln und Produktivität im Gleichgewicht bleiben.Newsletter Policy Briefings Steady

  • Trailer Staffel 2

    03.04.20262:21

    Staffel 2 von Politik² stellt eine unbequeme Frage: Welche politischen Systeme können Wohlstand tatsächlich tragen – und zu welchem Preis?Wir vergleichen Demokratien, autoritäre Wachstumsmodelle, Rohstoffstaaten und den Sonderfall Singapur nicht moralisch, sondern ökonomisch.Im Zentrum stehen Zielkonflikte zwischen Freiheit, Ordnung, Umverteilung und Produktivität, die sich nicht gleichzeitig maximieren lassen.Jede Folge zeigt, welche institutionellen Bedingungen Wachstum stabil machen – und wo politische Systeme ihre eigene Korrekturfähigkeit verlieren.Kein System ist kostenlos, und wer seine Kosten verdrängt, riskiert den Kollaps.Newsletter Policy Briefings

  • Black - Ökonomie der Grauzonen

    27.03.202628:34

    Schwarzarbeit ist kein Randphänomen, sondern der größte informelle Markt Deutschlands – mitten im Alltag, zwischen Waschbecken, Pflege und Nebenjob.Diese Folge analysiert nicht Moral, sondern Anreize: Warum legale Arbeit oft zu teuer ist und der Schattenmarkt zur rationalen Alternative wird.Mit Zahlen zur Schattenwirtschaft, Minijob-Paradox, Pflegekosten und internationalen Modellen zeigt sich: Informalität ist ein Preissignal staatlicher Regulierung.Nicht Kriminalität steht im Zentrum, sondern ein System, das Legalität unattraktiv macht.Die unbequeme Frage bleibt: Ist Schwarzarbeit ein Gesetzesbruch – oder ein stilles Referendum gegen zu hohe Kosten der Ehrlichkeit?Newsletter Policy Briefings Steady