80/80 – Das unsichtbare Arbeitskräfteprogramm

Deutschland spricht über Fachkräftemangel, Migration und Rentenlücken – und übersieht dabei ein Arbeitskräftepotenzial, das bereits existiert.Diese Folge zeigt, wie eine symmetrische Arbeitszeitverteilung nach dem 80/80-Modell rechnerisch Hunderttausende zusätzliche Vollzeitstellen schaffen kann – ohne mehr Menschen und ohne längere Lebensarbeitszeit.Es geht um Arbeitsvolumen statt Kopfzahlen, um Rentenstabilität durch breitere Erwerbsbiografien und um Produktivität durch bessere Nutzung vorhandener Qualifikation.Gleichzeitig wird Zeitpolitik zur Familienpolitik: Mehr planbare Zeit und geteilte Erwerbsarbeit verändern die ökonomischen Bedingungen für Kinder.Nicht mehr arbeiten – sondern anders arbeiten: als Koordinationsfrage zwischen Arbeitsmarkt, Sozialstaat und Demografie.Newsletter Policy Briefings Steady