Schmetterlingsgeflüster - wenn Babys sterben
Schmetterlingsgeflüster - wenn Babys sterben

Schmetterlingsgeflüster - wenn Babys sterben

Sterneneltern Saarland e.V.


Podcast

In „Schmetterlingsgeflüster – wenn Babys sterben“, dem Podcast von Sterneneltern Saarland e.V. spricht Moderatorin Martina Straten mit Menschen, für die das Thema „Sternenkinder“ eine ganz besondere Bedeutung hat.Der Podcast lässt betroffene Eltern zu Wort kommen. Er erzählt von Trauer, Schmerz und von den Momenten größter Hilflosigkeit, aber er bietet auch immer wieder einen Hoffnungsschimmer.Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt sterben, sind ein großes Tabu. Hier wird nichts ausgeklammert. Wir sprechen mit Eltern, Geschwisterkindern, Hebammen, Ärzten, Bestattern, spirituellen Menschen und mit vielen anderen mehr, die alle einen wertvollen Beitrag zu diesem schwierigen Thema leisten.„Schmetterlingsgeflüster“ ist eindringlich und tief - und dennoch sanft und heilsam. Und mit der großen Hoffnung, die Situation für die zurückgebliebenen Eltern leichter zu machen.

Alle Folgen

  • Für Lou – Liebe misst man nicht in Wochen.

    Vor 3 Tagen34:26

    Elisa und ihr Mann Thomas wünschten sich nach ihrer kleinen Tochter noch ein Baby. Relativ schnell war der Schwangerschaftstest positiv, aber Lou konnte nicht bleiben und flog in der 11. Woche zurück zu ihrem Stern.Zurückblieb eine große Leere und die Frage, ab wann ist ein Mensch ein Mensch.Elisa spricht mit Martina ganz offen über ihre Trauer, über Vorwürfe, die sie sich macht und über die Tatsache, dass manche Freunde mit dem Tabuthema »Fehlgeburt« nicht umgehen können.

  • Ich spüre Matti im Wind und in der Sonne

    12.05.202640:14

    Claudia und Robert lieben es zu reisen und die Welt zu erobern. In Schweden machten sie schließlich einen Schwangerschaftstest und von da an waren sie zu dritt unterwegs. In der 39. Woche spürte Claudia keine Kindsbewegungen mehr. Matti kam still zur Welt und über den beiden schlugen tsunamihohe Trauer-Wellen zusammen.Mit Martina spricht sie über ihren kleinen Weltenbummler Matti, eine ungewöhnliche Bestattungsart, das Reisen und die Freiheit.Das Buch:»Du kamst still« von Claudia und Robert Ludwig, Grau Verlag

  • Wo warst Du, Gott?

    28.04.202652:35

    Julia und ihr Mann Elias freuten sich auf ihr Kind, obwohl da auch ein wenig Angst war, denn ihre erste Schwangerschaft brach nach nur wenigen Woche ab. Jetzt sollte alles anders werden und fünfzehn Wochen lang ging alles gut. Dann bekam Julia Fieber und Blutungen. Was dann folgte, war der reinste Albtraum. Sie brachte ihren kleinen Sohn in der 16. Schwangerschaftswoche auf der Toilette des Krankenhauses zur Welt. Mit Martina spricht sie über falsche Hoffnungen, die man ihr machte, das große Trauma, das sie bis heute verfolgt und über Luke, dessen Name eine ganz besondere Bedeutung hat.

  • Ich habe mir vorgestellt, dass Theo einfach in meinem Bauch einschläft.

    14.04.202646:01

    Bis zur 14. Woche hatte Lena eine Schwangerschaft, genauso wie man sie sich vorstellt. Sie freute sich zusammen mit ihrem Mann auf das Kind, dass schon von der ersten Minute an »Theo« hieß und dessen Ankunft sie sich so lange gewünscht hatten.Bei einer Routineuntersuchung wurden mehrere Anomalien festgestellt. Theo würde nicht lebensfähig sein, hieß es.Lena stand vor der unmenschlichen Entscheidung, die Schwangerschaft sofort zu beenden oder den kleinen Jungen entscheiden zu lassen, wann er seine Reise zurück zu seinem Stern antreten wollte.

  • Mein Herz raste und das Herz von meinem Sohn Max hörte auf zu schlagen

    31.03.202644:45

    Alles war gut. Daniela und ihr Mann waren bereit für ein zweites Kind. Sohn Noah war gerade zwei Jahre alt, als sich Max ankündigte. Eine schöne Schwangerschaft, ein vertrautes Krankenhaus und dann änderte sich alles. Von einer Minute zur anderen waren Daniela und Max in Gefahr. Der kleine Junge schaffte es nicht und wurde still geboren.Heute, 21 Jahre später, ist Max immer noch präsent und wird es auch immer bleiben.

  • Meine Familie kreiste wie Planeten um mein Sternenkind.

    17.03.202635:01

    Für Jennifer und Matthias kam die Schwangerschaft zwar überraschend, aber sie freuten sich unglaublich ihr Baby.In der 38. Woche platzte die Fruchtblase und von da an veränderte sich Jennys Welt für immer. Aenna wurde still geboren, nach zwölf Stunden in den Wehen. Niemand konnte die Familie auf diesen Schicksalsschlag vorbereiten und so taten sie das, was sie immer schon getan hatten: sie hielten fest zusammen und gaben sich gegenseitig Trost und Liebe.Trotzdem erlitt Jennifer ein tiefes Trauma, das ohne psychologische Hilfe nicht heilen konnte. Mit Martina spricht sie über das tiefe Tal, durch das sie ging und über den Weg zurück ans Licht.