In dieser Podcast-Folge spricht Danny mit Frau Dr. Krieger über das Projekt „Leinen los – statt Anker setzen“. Im Mittelpunkt steht die unterstützte Rückkehr ins „echte Leben“ nach einer Erkrankung und einem Aufenthalt in einer Einrichtung. Viele Betroffene stehen vor großen Herausforderungen: eine eigene Wohnung finden, wieder selbstständig leben, vielleicht einen Schulabschluss nachholen oder beruflich neu starten. Genau hier setzt das Projekt an. Es soll soziale Unterstützung, subjektive Lebensqualität, Verwirklichungschancen und persönliche Zielentwicklungen bieten. Es besteht nicht nur aus praktischer Hilfe, sondern auch aus etwas, das oft genauso wichtig ist: Beratung, Austausch und ein starkes Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Teilnehmenden. Frau Dr. Krieger erklärt, wie wichtig es ist, Menschen auf diesem Weg nicht allein zu lassen, sondern sie individuell zu begleiten. Das Konzept von „Leinen los – Anker setzen“ basiert auf drei zentralen Säulen: Gruppengespräche, in denen sich die Teilnehmenden austauschen und gegenseitig stärken können, Einzelberatungen für persönliche Anliegen und Ziele sowie eine kontinuierliche Begleitung im Alltag. Gemeinsam schaffen diese Bausteine eine stabile Grundlage für einen gelungenen Neustart. Frau Dr. Krieger spricht über Ihre Erfahrungen aus der Praxis und den Mehrwert, den Menschen durch dieses Projekt haben. Mittlerweile arbeiten bereits ehemalige Betroffene bei Wahrendorff als Peergroup mit. Internet: Leinen los, statt Anker setzen - Wahrendorff Projekt-Ansprechpartner Prof. Dr. Marc Ziegenbein Ärztlicher Direktor und Chefarzt Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Julia Krieger Psychologin M.Sc. E-Mail: julia.krieger@wahrendorff.de
