Spuren zum Selbst
Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

Stefan Proeller


Podcast

Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt. Und interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten. Vor allem darum, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Es geht mir um deren Weg. Deren Lebensweg. Und um die Spuren, die dieser hinterlässt. Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen. Ich gebe Dir keine Ratschläge. Wenn Du magst folgst Du mir, und begleitest mich auf meinem Weg. Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit, die ich mit Dir teile. Eine Reise zu mir. In mein Inneres. In meine Kindheit. In meine Geschichte. Mit meinen Geschichten. Du begleitest mich, siehst in welche Situationen ich gerate. Du machst Dir mit mir zusammen Gedanken über Wege und Auswege. Die Erfahrungen teile ich mit Dir. Auch in den Grenzbereichen des Lebens. Dieser Podcast erscheint in der Regel jede Woche am Donnerstag um 0 Uhr.

Alle Folgen

  • 46Sichtbarkeit, spontan aufgesprochen… unbearbeitet…

    Gestern11:37

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir den Podcast machen und was wir damit eigentlich erreichen wollen. Wir ordnen ein, dass wir bereits viele Folgen aufgenommen haben und dass das Schreiben, Verdichten und Formulieren für uns auch ein Lernprozess im Umgang mit moderner Technik ist.Wir beschäftigen uns mit der Frage nach der eigenen Intention. Dabei sagen wir ausdrücklich, dass es nicht darum geht, Patienten zu gewinnen oder eine größere Praxis aufzubauen. Stattdessen verstehen wir den Podcast als einen Raum, in dem wir unsere Gedanken bündeln und über das nachdenken, was wir wirklich wollen.Ein zentrales Thema ist Sichtbarkeit. Wir beschreiben, dass jeder Mensch im Lauf des Lebens sichtbar ist, zunächst in der Familie, später in Schule und Beruf, und dass diese Sichtbarkeit im Alter wieder abnimmt. Daraus ergibt sich für uns die Frage, was es bedeutet, sichtbar zu bleiben und einen Platz im Leben zu haben.Außerdem sprechen wir über Selbstreflexion, Dialog und Kommunikation. Wir wollen uns mit uns selbst auseinandersetzen und andere dazu anregen, das ebenfalls zu tun. Dabei betonen wir Themen wie innere und äußere Achtsamkeit, den Blick nach innen und die Beschäftigung mit dem, was wir im Leben wirklich tun wollen.Zum Schluss rücken wir Kritikfähigkeit, die Wahrnehmung von Schönheit in der Natur und die Auseinandersetzung mit Endlichkeit in den Mittelpunkt. Wir fragen die Hörerinnen und Hörer, was sie von dem Begriff Sichtbarkeit halten, und laden dazu ein, über die eigene Motivation und den eigenen inneren Antrieb nachzudenken.

  • 45 Bedeutung von Pausen im Körper. Nutze Pausen bewußt!

    11.06.20265:07

    In dieser Folge sprechen wir über die Rolle der Pause im menschlichen Dasein. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass Pausen nicht nur Unterbrechungen sind, sondern grundsätzlich neue Anfänge ermöglichen können.Wir betrachten dann, dass viele Prozesse im Körper ohne Pausen gar nicht funktionieren würden. Als Beispiele nennen wir Nervenzellen, Muskelzellen und andere Zellen, die elektrische Spannungen aufbauen und durch einen Peak und eine anschließende Pause ein Signal erzeugen. Ohne diese Pause gäbe es kein Signal.Anschließend sprechen wir darüber, dass im Organismus auch Fehlfunktionen entstehen können, wenn Signale unkontrolliert ablaufen. Dafür nennen wir Beispiele wie Kammerflimmern, bei dem das Herz nicht mehr kontrolliert zusammenzieht, und die Kardioversion, bei der der Organismus durch einen Schock in eine Zwangspause versetzt wird, um wieder geordnet arbeiten zu können. Auch Epilepsie wird als ein Zustand beschrieben, in dem der Körper nach einem Anfall in eine unkontrollierte Pause fällt.Zum Schluss leiten wir daraus den Gedanken ab, Pausen auch bewusst für sich selbst zu nutzen. Wir empfehlen, über die eigene Zeit für sich nachzudenken, bewusst kurz oder länger in den Pausenmodus zu gehen und dafür auch Meditation als Möglichkeit zu sehen.

  • 42 Gedanken über die Erfahrung von Adriana und meine Begegnung mit Peter Ha in Genf, Ausblick auf weitere Interviews

    09.06.20267:31

    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema Pause und damit, was eine erzwungene Unterbrechung mit uns machen kann. Wir greifen dabei auch auf Adrianas Erfahrung zurück, die eine Zwangspause zunächst mit Wut und Ärger erlebt hat und erst später darüber sprechen konnte.Wir schildern außerdem eine Begegnung in Genf mit einem jungen Mann aus Kanada, der ein Experiment zu Strömungen und Klängen durchführt. Diese unerwartete Unterbrechung auf dem Weg zu einem Termin führt uns zu der Frage, was passiert, wenn unser Lebensfluss plötzlich gestoppt wird.Im weiteren Verlauf denken wir darüber nach, dass eine Pause nicht nur Stillstand ist, sondern auch ein Zwischenraum zwischen zwei Abschnitten. Wir beschreiben sie als etwas, das trennt und zugleich verbindet und Raum für einen Neuanfang schafft.Dazu ziehen wir Beispiele aus der Natur heran, etwa den Atem mit seiner kurzen Pause zwischen Ein- und Ausatmen. Auch im Singen und in vielen Lebensprozessen ist eine Pause notwendig, damit etwas Neues entstehen kann.Zum Abschluss kündigen wir weitere Gespräche an: mit Adriana, mit Gabi Flair und mit dem jungen Mann aus Kanada. Wir geben zudem die Frage mit, was Pause für uns selbst bedeutet und ob sie eine Unterbrechung oder ein Teil des Lebensflusses ist.

  • 41 Zwangspause Ein Interview mit Adriana

    04.06.20267:12

    Willst du ein kurzes und spontanes Interview mit Adriana hören? Einer modernen Frau mit vielen Aufgaben und Tätigkeiten? Wie diese reagiert, wenn sie durch einen Unfall ausgebremst wird?

  • Gönn Dir ne Pause, atme mal durch, so wie ich....

    02.06.20262:38

    In dieser Folge sprechen wir über die Bedeutung von Pausen und darüber, wie wichtig es ist, sich bewusst Zeit zum Durchatmen zu nehmen. Wir beschreiben, dass eine Pause neue Kraft geben kann, um Dinge weiterzuverfolgen, und dass sie helfen kann, wieder in einen guten Arbeitsfluss zu kommen.Wir greifen auch das Thema Kontinuität auf und sagen, dass ohne Pausen Struktur und Durchhaltevermögen verloren gehen können. Pausen werden dabei als etwas gesehen, das den weiteren Verlauf unterstützt, statt ihn zu unterbrechen.Außerdem verweisen wir auf ein bevorstehendes Interview mit Adriana, in dem ebenfalls eine Pause eine Rolle spielt, genauer eine erzwungene Unterbrechung nach einem Unfall. Zum Abschluss wünschen wir allen eine gute Sommerzeit und laden dazu ein, ruhig einmal innezuhalten und durchzuatmen.

  • 44 Eindringlinge im Inneren wie im Äußeren Garten, ein Modell um Liebe und Partnerschaft zu erklären?

    28.05.20268:09

    In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ setze ich mich mit einem sehr persönlichen und tiefgründigen Thema auseinander: dem inneren Garten, einem symbolischen Raum, der die Intimität und Verletzlichkeit unseres Lebens widerspiegelt. Mein Freund Kornel hat mir ein Bild seines Gartens geschickt, in dem ein Fuchs umherstreift – ein Eindringling, der mich zum Nachdenken anregt. Ich frage mich, welche Rolle Fremde, sowohl gewollt als auch ungewollt, in unserem inneren Leben spielen. Der innere Garten stellt einen völlig geschützten und privaten Bereich dar. Hier versuche ich, die fundamentalen Fragen aufzuwerfen: Wer hat tatsächlich Zutritt zu diesem inneren Bereich in unserer Lebensreise? Anfangs sind es meist die Eltern, deren Einfluss wir nicht leugnen können, gefolgt von den Menschen, denen wir nahe sind. Diese Menschen können sowohl positive Unterstützung als auch schmerzhafte Eindrücke hinterlassen. Es gibt jedoch auch ungewollte Eindringlinge – Menschen, die in unser Inneres gelangen und dort vielleicht mehr Schaden anrichten, als wir beabsichtigen.Ich stelle mir die Frage, ob enge Beziehungen, sei es zu Partnern oder Freunden, automatisch Zugang zu unserem inneren Garten bieten. Wie verhalten wir uns, wenn jemand, der einmal in unserem Leben war, nicht mehr an diesem intimen Ort sein sollte? In dieser Reflexion geht es nicht um einfache Antworten, sondern um die Erkundung unserer Gefühle und Grenzen. Ich sammle Gedanken darüber, wie äußere Einflüsse uns prägen und was geschieht, wenn diese Einflüsse schade anrichten.Zusätzlich berühre ich das Thema der emotionalen Nähe und des Teilens von Gefühlen innerhalb von Beziehungen. Was bedeutet es, unser Inneres zu teilen? Ist eine echte Partnerschaft ohne diese Teilung möglich? Diese Fragen laden dazu ein, über die Bedeutung von Intimität und Vertrauen nachzudenken. Abschließend lade ich die Zuhörenden ein, aktiv an diesen Themen teilzunehmen und ihre Gedanken zu äußern. Vielleicht gibt es jemanden, der sich zu meinem Freund Kornels Erlebnis äußern möchte, oder es kommen neue Perspektiven auf das Thema hinzu. Ich plane, Kornel später direkt zu kontaktieren und seine Sichtweise zu dem Bild und unseren Gedanken auszutauschen. Diese Episode schließt mit der Hoffnung, dass die Zuhörer inspiriert sind, sich mit ihrem eigenen inneren Garten auseinanderzusetzen.