Spuren zum Selbst
Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

Stefan Proeller


Podcast

Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt. Und interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten. Vor allem darum, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Es geht mir um deren Weg. Deren Lebensweg. Und um die Spuren, die dieser hinterlässt. Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen. Ich gebe Dir keine Ratschläge. Wenn Du magst folgst Du mir, und begleitest mich auf meinem Weg. Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit, die ich mit Dir teile. Eine Reise zu mir. In mein Inneres. In meine Kindheit. In meine Geschichte. Mit meinen Geschichten. Du begleitest mich, siehst in welche Situationen ich gerate. Du machst Dir mit mir zusammen Gedanken über Wege und Auswege. Die Erfahrungen teile ich mit Dir. Auch in den Grenzbereichen des Lebens. Dieser Podcast erscheint in der Regel jede Woche am Donnerstag um 0 Uhr.

Alle Folgen

  • 45 Bedeutung von Pausen im Körper. Nutze Pausen bewußt!

    11.06.20265:07

    In dieser Folge sprechen wir über die Rolle der Pause im menschlichen Dasein. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass Pausen nicht nur Unterbrechungen sind, sondern grundsätzlich neue Anfänge ermöglichen können.Wir betrachten dann, dass viele Prozesse im Körper ohne Pausen gar nicht funktionieren würden. Als Beispiele nennen wir Nervenzellen, Muskelzellen und andere Zellen, die elektrische Spannungen aufbauen und durch einen Peak und eine anschließende Pause ein Signal erzeugen. Ohne diese Pause gäbe es kein Signal.Anschließend sprechen wir darüber, dass im Organismus auch Fehlfunktionen entstehen können, wenn Signale unkontrolliert ablaufen. Dafür nennen wir Beispiele wie Kammerflimmern, bei dem das Herz nicht mehr kontrolliert zusammenzieht, und die Kardioversion, bei der der Organismus durch einen Schock in eine Zwangspause versetzt wird, um wieder geordnet arbeiten zu können. Auch Epilepsie wird als ein Zustand beschrieben, in dem der Körper nach einem Anfall in eine unkontrollierte Pause fällt.Zum Schluss leiten wir daraus den Gedanken ab, Pausen auch bewusst für sich selbst zu nutzen. Wir empfehlen, über die eigene Zeit für sich nachzudenken, bewusst kurz oder länger in den Pausenmodus zu gehen und dafür auch Meditation als Möglichkeit zu sehen.

  • 42 Gedanken über die Erfahrung von Adriana und meine Begegnung mit Peter Ha in Genf, Ausblick auf weitere Interviews

    09.06.20267:31

    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema Pause und damit, was eine erzwungene Unterbrechung mit uns machen kann. Wir greifen dabei auch auf Adrianas Erfahrung zurück, die eine Zwangspause zunächst mit Wut und Ärger erlebt hat und erst später darüber sprechen konnte.Wir schildern außerdem eine Begegnung in Genf mit einem jungen Mann aus Kanada, der ein Experiment zu Strömungen und Klängen durchführt. Diese unerwartete Unterbrechung auf dem Weg zu einem Termin führt uns zu der Frage, was passiert, wenn unser Lebensfluss plötzlich gestoppt wird.Im weiteren Verlauf denken wir darüber nach, dass eine Pause nicht nur Stillstand ist, sondern auch ein Zwischenraum zwischen zwei Abschnitten. Wir beschreiben sie als etwas, das trennt und zugleich verbindet und Raum für einen Neuanfang schafft.Dazu ziehen wir Beispiele aus der Natur heran, etwa den Atem mit seiner kurzen Pause zwischen Ein- und Ausatmen. Auch im Singen und in vielen Lebensprozessen ist eine Pause notwendig, damit etwas Neues entstehen kann.Zum Abschluss kündigen wir weitere Gespräche an: mit Adriana, mit Gabi Flair und mit dem jungen Mann aus Kanada. Wir geben zudem die Frage mit, was Pause für uns selbst bedeutet und ob sie eine Unterbrechung oder ein Teil des Lebensflusses ist.

  • 41 Zwangspause Ein Interview mit Adriana

    04.06.20267:12

    Willst du ein kurzes und spontanes Interview mit Adriana hören? Einer modernen Frau mit vielen Aufgaben und Tätigkeiten? Wie diese reagiert, wenn sie durch einen Unfall ausgebremst wird?

  • Gönn Dir ne Pause, atme mal durch, so wie ich....

    02.06.20262:38

    In dieser Folge sprechen wir über die Bedeutung von Pausen und darüber, wie wichtig es ist, sich bewusst Zeit zum Durchatmen zu nehmen. Wir beschreiben, dass eine Pause neue Kraft geben kann, um Dinge weiterzuverfolgen, und dass sie helfen kann, wieder in einen guten Arbeitsfluss zu kommen.Wir greifen auch das Thema Kontinuität auf und sagen, dass ohne Pausen Struktur und Durchhaltevermögen verloren gehen können. Pausen werden dabei als etwas gesehen, das den weiteren Verlauf unterstützt, statt ihn zu unterbrechen.Außerdem verweisen wir auf ein bevorstehendes Interview mit Adriana, in dem ebenfalls eine Pause eine Rolle spielt, genauer eine erzwungene Unterbrechung nach einem Unfall. Zum Abschluss wünschen wir allen eine gute Sommerzeit und laden dazu ein, ruhig einmal innezuhalten und durchzuatmen.

  • 44 Eindringlinge im Inneren wie im Äußeren Garten, ein Modell um Liebe und Partnerschaft zu erklären?

    28.05.20268:09

    In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ setze ich mich mit einem sehr persönlichen und tiefgründigen Thema auseinander: dem inneren Garten, einem symbolischen Raum, der die Intimität und Verletzlichkeit unseres Lebens widerspiegelt. Mein Freund Kornel hat mir ein Bild seines Gartens geschickt, in dem ein Fuchs umherstreift – ein Eindringling, der mich zum Nachdenken anregt. Ich frage mich, welche Rolle Fremde, sowohl gewollt als auch ungewollt, in unserem inneren Leben spielen. Der innere Garten stellt einen völlig geschützten und privaten Bereich dar. Hier versuche ich, die fundamentalen Fragen aufzuwerfen: Wer hat tatsächlich Zutritt zu diesem inneren Bereich in unserer Lebensreise? Anfangs sind es meist die Eltern, deren Einfluss wir nicht leugnen können, gefolgt von den Menschen, denen wir nahe sind. Diese Menschen können sowohl positive Unterstützung als auch schmerzhafte Eindrücke hinterlassen. Es gibt jedoch auch ungewollte Eindringlinge – Menschen, die in unser Inneres gelangen und dort vielleicht mehr Schaden anrichten, als wir beabsichtigen.Ich stelle mir die Frage, ob enge Beziehungen, sei es zu Partnern oder Freunden, automatisch Zugang zu unserem inneren Garten bieten. Wie verhalten wir uns, wenn jemand, der einmal in unserem Leben war, nicht mehr an diesem intimen Ort sein sollte? In dieser Reflexion geht es nicht um einfache Antworten, sondern um die Erkundung unserer Gefühle und Grenzen. Ich sammle Gedanken darüber, wie äußere Einflüsse uns prägen und was geschieht, wenn diese Einflüsse schade anrichten.Zusätzlich berühre ich das Thema der emotionalen Nähe und des Teilens von Gefühlen innerhalb von Beziehungen. Was bedeutet es, unser Inneres zu teilen? Ist eine echte Partnerschaft ohne diese Teilung möglich? Diese Fragen laden dazu ein, über die Bedeutung von Intimität und Vertrauen nachzudenken. Abschließend lade ich die Zuhörenden ein, aktiv an diesen Themen teilzunehmen und ihre Gedanken zu äußern. Vielleicht gibt es jemanden, der sich zu meinem Freund Kornels Erlebnis äußern möchte, oder es kommen neue Perspektiven auf das Thema hinzu. Ich plane, Kornel später direkt zu kontaktieren und seine Sichtweise zu dem Bild und unseren Gedanken auszutauschen. Diese Episode schließt mit der Hoffnung, dass die Zuhörer inspiriert sind, sich mit ihrem eigenen inneren Garten auseinanderzusetzen.

  • 43 Die Resilienz einer Mimose oder können Hochsensible Resilienz entwickeln?

    25.05.20265:50

    In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ vertiefen wir uns in die Thematik des äußeren Gartens und dessen direkten Zusammenhang mit unserem inneren Garten. Ich besitze eine Mimose, die trotz eines strengen Frostes in diesem Winter stark gelitten hat. Diese Mimose ist nicht die echte schamhafte Sinnpflanze, sondern eine Akazie aus Südfrankreich, die die Wintermonate nicht gut überstanden hat. Dennoch gibt es faszinierende Neuerungen in ihrem Wachstum, die als starke Metapher für unsere eigene Resilienz dienen können.Die Mimose, bekannt für ihre zarte Natur und den duftenden süßen Harz, hat einen beeindruckenden Kampfgeist gezeigt, indem sie trotz frostiger Bedingungen einen neuen Trieb am Fuß des Stammes entwickelt hat. Auch wenn der obere Teil der Pflanze beschädigt oder gar abgestorben ist, entsteht aus der Wurzel ein neuer Ansatz, der Hoffnung und die Möglichkeit eines Neuanfangs symbolisiert. Ich beobachte diese Transformation seit Wochen und frage mich, welche Lehren ich daraus ziehen kann. Die Veränderung und das Überleben der empfindlichen Pflanze regen mich zur Reflexion über die eigene Widerstandskraft an.In dieser Folge lade ich die Zuhörer ein, über ihre eigene Resilienz und Verwundbarkeit nachzudenken. Die Frage stellt sich, inwieweit wir, ähnlich wie die Mimose, trotz widriger Umstände weiterwachsen und gedeihen können. Was bedeutet es, sensibel zu sein, und wie viel Widerstandskraft können wir aufbringen, wenn das Leben uns Herausforderungen stellt? Es ist eine Einladung an die Zuhörer, sich mit ihrem eigenen „inneren Garten“ zu beschäftigen und darüber nachzudenken, wie sie persönliche Wachstumsprozesse durchlaufen können, auch wenn sie sich als empfindlich oder verletzlich empfinden.Der Podcast schließt mit dem Gedanken, dass wir uns nicht zu früh geschlagen geben sollten. Auch in der Natur gibt es Beispiele von Pflanzen, die widerstandsfähiger sind, als es den Anschein hat. Ich fordere die Zuhörer auf, über ihre eigenen Erfahrungen nachzudenken und im besten Fall die gemeinsamen Gedanken und Erkenntnisse zu teilen. Wenn Ihnen gefällt, was Sie gehört haben, empfehle ich Ihnen, den Podcast mit anderen zu teilen und weiter zu verbreiten.