Studium und dann?
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Redaktion von "Studium und dann?"


Podcast

Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen. Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung. Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.

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  • An der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft: Hajo Matthiesen über seine Tätigkeit als Leiter des Bereichs „Industrial Engineering“ bei Truma Gerätetechnik

    An der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft: Hajo Matthiesen über seine Tätigkeit als Leiter des Bereichs „Industrial Engineering“ bei Truma Gerätetechnik

    Gestern•44:15

    Wer schon einmal mit dem Wohnmobil unterwegs war, hat ihn möglicherweise gesehen, ohne ihn bewusst wahrzunehmen: den kleinen Schriftzug TRUMA, der an vielen Heizungsanlagen und Klimageräten in europäischen Caravans zu finden ist. Dahinter verbirgt sich Truma Gerätetechnik, der europäische Marktführer für Camping und Caravantechnik, der unter anderem Heizsysteme, Klimaanlagen, Rangiersysteme und Kühlboxen herstellt. Unser heutiger Gast Hajo Matthiesen leitet bei Truma den Bereich Industrial Engineering am Standort München. Hier begleitet er neue Produkte von der Entwicklung bis zur Serienfertigung: Er legt die Produktionsstrategie fest, plant Anlagen und beschäftigt sich mit Automatisierung und Digitalisierung in der Fertigung. Besonders angetan hat es ihm ein Pilotprojekt rund um Machine Learning, bei dem Roboter durch Testdaten und Feedback selbstständig Lösungswege für neue Aufgaben entwickeln. Wie Hajo im Gespräch erklärt, beschleunigt dieser Ansatz die Programmierung deutlich und bietet für die Zukunft der Produktion ganz neue Möglichkeiten. Neben fachlichen Fragen wird Hajos Berufsalltag auch von Führungsaufgaben geprägt. Die Zusammenarbeit in einem Team mit 30 Mitarbeitenden umsichtig zu organisieren, erfordert besondere Qualifikationen, wie Hajo bereits bei einem früheren Arbeitgeber während der Sanierung eines Produktionsstandorts bewusst wurde. Die Erfahrungen, die er hier an der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft sammelte, bewegten ihn dazu, vier Jahre nach Ende seines Ingenieurstudiums noch einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Digital Production Management an der Leuphana Professional School zu beginnen. Der Masterstudiengang vermittelt wirtschaftswissenschaftliche Inhalte wie Finance Accounting mit einem Fokus auf Produktionswirtschaft und -management sowie Digitalisierung und die sogenannte Industrie 4.0. Hajo sind besonders die Module Manufacturing und Lean Management in Erinnerung geblieben, in denen er eigene Praxiserfahrungen mit der Theorie aus dem Studium abgleichen konnte, sowie ein Seminar zu Konfliktmanagement, das ihm neue Perspektiven auf Führungsaufgaben eröffnete. Neben den Inhalten des Studiengangs denkt Hajo auch gern an den fachlichen Austausch mit seinen Mitstudierenden zurück. Da sie alle zeitgleich berufstätig waren, besuchten sie die Universität vor allem zu Blockveranstaltungen am Wochenende, was ihrem guten Verhältnis zueinander jedoch keinen Abbruch tat. Parallel zum Studium war er bereits leitend bei McGregor tätig, einem Unternehmen, das technische Ausrüstung für die maritime Industrie herstellt. Hier führte er unter anderem ein One-Piece-Flow-Konzept ein, bei dem jedes Werkstück möglichst ohne Zwischenlagerung in einem durchgehenden Arbeitsschritt fertiggestellt wird. So schaffte er es, die Durchlaufzeit eines Produkts von 130 auf 10 Tage zu senken. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie schafft man es, fachliche und organisatorische Tätigkeiten als Teamleiter miteinander zu verbinden? Warum denkt Hajo, dass Deutschland als Produktionsstandort großes Potenzial hat? Und was hat er über die Qualitäten einer guten Führungskraft gelernt, als er ein Trainee-Programm in Korea und China absolvierte? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im August 2023. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/an-der-schnittstelle-von-technik-und-betriebswirtschaft-hajo-matthiesen-ueber-seine-taetigkeit-als-leiter-des-bereichs-industrial-engineering-bei-truma-geraetetechnik/

  • Für mehr Gleichberechtigung in der Arbeitswelt: Projektleiterin und Podcast-Host Kira Schubert über ihre Initiative „5050 by OMR“

    Für mehr Gleichberechtigung in der Arbeitswelt: Projektleiterin und Podcast-Host Kira Schubert über ihre Initiative „5050 by OMR“

    02.10.2026•34:04

    Warum sieht unsere Arbeitswelt heute so aus, wie sie aussieht? Und wie kann man selbst dazu beitragen, sie gerechter und inklusiver zu gestalten? Das sind die Fragen, die Kira Schubert seit ihrem Studium beschäftigen und die sie schließlich dazu veranlasst haben, mitten im Arbeitsalltag eine eigene Initiative für Gleichberechtigung ins Leben zu rufen. Kira ist Projektleiterin und Podcast-Host bei OMR, einem der bekanntesten deutschen Medienunternehmen im Digitalbereich. Aus dem kleinen Branchen-Event, mit dem für das Unternehmen alles begonnen hat, ist mittlerweile mit dem OMR Festival eine internationale Messe für Digitalwirtschaft, Medien und Marketing geworden, die zuletzt 70 000 Besucher:innen in die Hamburger Messehallen lockte. Heute bietet das Unternehmen zudem eine Jobbörse, Bildungsangebote und eine Software-Bewertungsplattform an. Das Projekt, mit dem Kira sich hauptsächlich beim OMR beschäftigt, ist ihre eigene Initiative „5050 by OMR“. „5050“ widmet sich Gender Equality sowie anderen Diversitätsdimensionen und soll sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen ansprechen. Begonnen hat das Projekt mit Veranstaltungen beim OMR Festival 2019, in der Corona-Pandemie folgte dann der Aufbau einer großen Social-Media-Präsenz. Heute veröffentlicht die Initiative unter anderem einen Newsletter und einen Podcast, in dem regelmäßig Expert:innen zu Wort kommen. Kiras Einstieg bei OMR fand noch während ihrer Zeit an der Leuphana Universität Lüneburg als Werkstudentin statt. Hier hat sie bis 2019 den Masterstudiengang Management und Entrepreneurship studiert. Die Entscheidung, für den Master an die Leuphana Universität zu gehen, traf Kira ganz bewusst: Der Fokus auf Nachhaltigkeit und das Komplementärstudium, in dem man Kurse aus unterschiedlichsten Bereichen belegen kann, machten die Universität für sie zu einem Ort, an dem sie zugleich einen BWL-Master studieren und sich in gesellschaftlich relevante Themen vertiefen konnte. Aus ihrem Hauptfach sind ihr besonders die praxisorientierten Gruppenarbeiten in Erinnerung geblieben: Hier analysierten und präsentierten die Studierenden die Strategien echter Unternehmen. In diesem Rahmen lernte Kira, im Team zu arbeiten und ein Projekt zu organisieren, Fähigkeiten, die in ihrem heutigen Berufsalltag unverzichtbar sind. Ergänzt wurde ihr Studium durch ein Urlaubssemester in Toronto, wo sie über die Deutsch-Kanadische Gesellschaft ein Praktikum im Compliance-Bereich bei BMW absolvierte. Nach dem Abschluss bekam Kira direkt eine Festanstellung bei OMR. Hier war sie während der Pandemie in verschiedenen Abteilungen tätig, unter anderem im Education-Bereich, wo sie die Marketingstrategie für die OMR Academy mitverantwortete, ein zehnwöchiges E-Learning-Programm. Parallel dazu arbeitete Kira in dieser Zeit bereits an „5050“. Im Gespräch mit Sophia verrät Kira nicht nur, warum die Initiative ein echtes Herzensprojekt für sie ist, sondern auch, welches Interview für den „5050“-Podcast für sie besonders einprägsam war. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie kann eine Initiative wie „5050“ dazu beitragen, dass Gleichberechtigung am Arbeitsplatz zur Selbstverständlichkeit wird? Wie haben Kira ihre Auslandsaufenthalte in Kanada während der Schul- und Studienzeit geprägt? Und warum empfiehlt sie, beim Berufseinstieg vor allem auf die eigene Intuition zu hören? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im Januar 2023. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/fuer-mehr-gleichberechtigung-in-der-arbeitswelt-projektleiterin-und-podcast-host-kira-schubert-ueber-ihre-initiative-5050-by-omr/

  • Mit Expertise aus der Energiewirtschaft Klimaschutzmaßnahmen entwickeln: Fabian Ehmanns Weg von der Hochschule Darmstadt in den Landtag von Rheinland-Pfalz

    Mit Expertise aus der Energiewirtschaft Klimaschutzmaßnahmen entwickeln: Fabian Ehmanns Weg von der Hochschule Darmstadt in den Landtag von Rheinland-Pfalz

    25.09.2026•32:20

    Wenn durch den Klimawandel Extremwetterlagen zunehmen und auch die Energieversorgung zum Problem wird, sind Lösungen aus der Politik gefordert. Einer, der an diesen Lösungen arbeitet, ist unser heutiger Gast Fabian Ehmann. Im Hauptberuf ist Fabian Abgeordneter im Landtag von Rheinland-Pfalz, außerdem engagiert er sich ehrenamtlich im Stadtrat seiner Heimatstadt Mainz. In beiden Parlamenten liegt sein Schwerpunkt auf der Klima- und Energiepolitik: Im Landtag war er an der Überarbeitung des Landesklimaschutzgesetzes beteiligt, das einen Rahmen für nachhaltiges Handeln im gesamten Bundesland schaffen soll. Zugleich befasst sich Fabian im Stadtrat ganz konkret damit, wie die Stadt Mainz durch Maßnahmen wie Entsiegelung und Ausbau von Radwegen grüner und lebenswerter werden kann. Wenn Fabian sich politisch mit Fragen des Klimaschutzes und der Energieversorgung beschäftigt, weiß er, wovon er spricht: Nach der Schule entschied er sich für ein Bachelorstudium der Erneuerbaren Energien, das er durch einen Master der Energiewirtschaft an der Hochschule Darmstadt ergänzte. Das interdisziplinäre Masterstudium vermittelte Fabian praxisnah nicht nur ein tiefergehendes Verständnis des Energiehandels und der Planung von Stromnetzen, sondern auch die hierfür relevanten Aspekte des Wirtschaftsrechts. Neben den Inhalten seines Studiums begeisterte ihn insbesondere die familiäre Atmosphäre an der Hochschule. Wie er im Interview mit Sophia Overbeck beschreibt, fand er in Darmstadt einen „Campus der kurzen Wege“, auf dem der persönliche Austausch mit anderen Studierenden und Lehrenden eine wichtige Rolle spielt. Bereits während seines Bachelorstudiums erkannte Fabian, dass er in die Politik gehen wollte, um in dem Bereich Klimaschutz wirklich etwas zu bewegen. Er engagierte sich zunächst in der Grünen Jugend und bekleidete verschiedene Ämter in der Partei, später wurde er in den Ortsbeirat seines Stadtteils gewählt. Durch seine politische Arbeit kam Fabian auch zum Thema seiner Masterarbeit, in der er Maßnahmenvorschläge entwickelte, wie die Energie- und Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden könnten. Im Gespräch mit Sophia berichtet er davon, wie er in diesem Rahmen Expert:innen interviewte und Konzepte entwarf, die nicht nur zum Klimaschutz, sondern auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen können. In seinem Beruf ist es Fabian ein großes Anliegen, den Bürger:innen zuzuhören und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Er verrät, wie sein Wissen aus dem Studium ihm insbesondere im Dialog mit Unternehmer:innen hilft und auch, warum es so wichtig ist, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ganz andere Ansichten vertreten als man selbst. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Was unterscheidet die Arbeit im Landesvorstand einer Partei von der im Stadtrat oder Landtag? Welche Eigenschaften sollten Personen mitbringen, die selbst ein politisches Amt anstreben? Und wie hat Fabians ehrenamtliches Engagement im Leichtathletik-Verein seinen weiteren Lebensweg beeinflusst? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im August 2026. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/mit-expertise-aus-der-energiewirtschaft-klimaschutzmassnahmen-entwickeln-fabian-ehmanns-weg-von-der-hochschule-darmstadt-in-den-landtag-von-rheinland-pfalz/

  • Vom Komparsen zum Producer: Dennis Müller über seinen Einstieg in die Filmbranche und die Magie des bewegten Bildes

    Vom Komparsen zum Producer: Dennis Müller über seinen Einstieg in die Filmbranche und die Magie des bewegten Bildes

    18.09.2026•39:17

    Als die Leuphana Universität Lüneburg in einer ZDF-Serie als Kulisse diente, konnte Dennis Müller nicht nur dem bekannten Schauspieler Tom Schilling bei der Arbeit zu sehen, sondern durfte auch selbst als Komparse am Filmset dabei sein. Diese Drehtage weckten in ihm eine Begeisterung für die Welt des Films, die ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Heute arbeitet er als Producer bei einer YouTube-Agentur in Hamburg und verantwortet dort alles rund um Videoproduktionen: er kommuniziert mit Kund:innen, koordiniert das Team, kümmert sich um die Buchung von Creator:innen und gibt Feedback an Drehbuchautor:innen. Am meisten gefällt ihm an seinem Beruf, dass sich hier organisatorische und kreative Tätigkeiten nicht ausschließen, sondern bedingen. Der Einstieg in die Filmbranche war für Dennis alles andere als vorhersehbar. Nach der Realschule machte er zunächst eine Ausbildung zum Bürokaufmann, ehe er beschloss, sein Fachabitur nachzuholen und sich als Erster in seiner Familie an einer Universität zu bewerben. 2011 begann er schließlich seinen Bachelor in Umweltwissenschaften mit dem Nebenfach Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Umweltwissenschaftsstudium erwarb Dennis nicht nur Grundlagenwissen in Naturwissenschaften, Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsvermittlung, sondern erlebte auch eine Reihe prägender Momente. Das Leuphana-Semester, in dem alle Studiengänge gemeinsam zusammenkommen, empfand er als besonders wertvoll: Hier konnte er durch die gemeinsame Arbeit mit Menschen aus völlig unterschiedlichen Fachrichtungen das wissenschaftliche Arbeiten kennenlernen, bevor er sich in den folgenden Semestern ganz in seinem Fachbereich vertiefte. Zugleich kam Dennis während des Studiums nicht nur im Rahmen des ZDF-Drehs auf dem Campus mit den Themen Medien und Film in Kontakt. So arbeitete er als studentische Hilfskraft am Center for Sustainability Management, für das er Videos drehte und die Website betreute. Außerdem war er Teil des Teams bei dem jährlich an der Universität stattfindenden Lunatic-Festival, in dessen Rahmen ein ganzer Film produziert wurde. Ausgehend von diesen Erfahrungen meldete er noch während des Bachelorstudiums ein Nebengewerbe für Filmproduktion an und gewann mit dem CamGuru Award einen Filmpreis für Nachwuchsfilmschaffende in München. Nach der Zeit an der Leuphana Universität gründete Dennis gemeinsam mit einem Kollegen die Produktionsfirma Blue Ape Media, die sich vor allem mit der Erstellung von Imagefilmen, Recruiting- und Musikvideos befasste. Besonders wichtig war Dennis in diesem Kontext, vor allem mit Unternehmen aus dem Nachhaltigkeits- und Sozialbereich zusammenzuarbeiten. Damals wie heute ist er der Überzeugung, dass Film und Bewegtbild eine unglaubliche Kraft haben. Auf der großen Leinwand, aber auch in einem YouTube-Video können Geschichten erzählt werden, die bewegen, verbinden und Menschen zum Umdenken bringen. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie gestaltet sich als Quereinsteiger:in der Weg in die Filmbranche, und wie produziert man seinen ersten eigenen Film? Was braucht es wirklich, um eine eigene Produktionsfirma zu gründen? Und welchen Ratschlag gibt Dennis all jenen mit auf den Weg, die nach dem Studium noch nicht genau wissen, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollen? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im Mai 2022. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/vom-komparsen-zum-producer-dennis-mueller-ueber-seinen-einstieg-in-die-filmbranche-und-die-magie-des-bewegten-bildes/

  • Die zukunftsfähigen Lösungen sind schon da: „Sustainable Matchmaker“ Tina Teucher über die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft

    Die zukunftsfähigen Lösungen sind schon da: „Sustainable Matchmaker“ Tina Teucher über die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft

    11.09.2026•53:06

    Tina Teucher hat genug davon, dass viele in unserer Gesellschaft immer nur mit dem Finger auf das zeigen, was insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit noch nicht funktioniert. Ihrer Ansicht nach sind die guten Lösungen für ein lebenswertes Morgen schließlich schon da, man muss Menschen nur auf sie aufmerksam machen. Damit beschäftigt sie sich täglich als selbstständige Nachhaltigkeitsexpertin, Journalistin, Beraterin und Rednerin, oder, wie sie sich selbst nennt, als „Sustainable Matchmaker“. In einem Arbeitsmonat übernimmt Tina vielfältige Aufgaben: Sie moderiert in ganz Deutschland Kongresse, hält Keynotes, entwickelt Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen und schreibt Beiträge für unterschiedliche Publikationen. Dass sie einmal als Selbstständige zugleich so unterschiedliche berufliche Rollen ausfüllen würde, hätte Tina lange Zeit nicht gedacht. Ihr war jedoch schon früh bewusst geworden, wie wichtig es ist, im Job die eigenen Werte vertreten zu können, nicht nur die einer Firma: Als Berufsanfängerin wurde sie von einer großen Unternehmensberatung zum Vorstellungsgespräch eingeladen und aufgefordert, im Zweifel Firmen auch zur Abholzung von Regenwald zu raten, sollte dies ihren Profit erhöhen. Sie lehnte entschieden ab und wählte, ohne dem gut bezahlten Jobangebot nachzutrauern, einen anderen, freieren beruflichen Weg, auf dem sie ihren eigenen Überzeugungen treu bleiben konnte. Nach ihrem Bachelorstudium in Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaft arbeitete sie beim Magazin „Forum Nachhaltig Wirtschaften“ und konnte dort erste praktische Erfahrungen machen, die ihr beim Aufbau einer eigenen Selbstständigkeit im Bereich Sustainability von Nutzen waren. Zugleich merkte sie aber, dass sie auch tiefergehende Theoriekenntnisse benötigen würde, um in diesem Feld Fuß zu fassen. Aus diesem Grund entschied sich Tina für das berufsbegleitende Masterstudium in Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg, das sie 2014 abschloss. Das Studium war, wie sie erzählt, in jedweder Hinsicht abwechslungsreich und vielfältig. Mit Kommiliton:innen aus völlig unterschiedlichen Bereichen arbeitete Tina nicht nur in Gruppen zu Themen wie nachhaltigem Marketing und Stakeholder-Management, sondern nahm auch in einem Hamburger Restaurant im Dunkeln an praktischen Versuchen zum Thema Gruppendynamik teil. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist ihr zudem ein Experiment aus der Umweltpsychologie, ein Planspiel, bei dem mehrere Gruppen um ein gemeinsames Stück Land, eine sogenannte Allmende, als wertvolle Ressource konkurrieren. Tinas Studiengruppe war die erste überhaupt, die diese Weide nicht überbewirtschaftete, weil sie sich an die getroffenen Absprachen hielt, sehr zur Überraschung des Dozenten. Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie geht Tina Teucher in ihrer täglichen Arbeit damit um, dass Menschen trotz besseren Wissens umweltschädliche Entscheidungen treffen? Was unterscheidet echten Wandel in Unternehmen von Greenwashing? Und wie schafft man es, ein wirklich nachhaltiges Business aufzubauen? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im Februar 2022. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/die-zukunftsfaehigen-loesungen-sind-schon-da-sustainable-matchmaker-tina-teucher-ueber-die-nachhaltige-transformation-unserer-wirtschaft/

  • International auf der Suche nach den besten Menschen aus der Entertainmentbranche: Ole Heidelk über seinen Job als Recuiter bei Netflix in London

    International auf der Suche nach den besten Menschen aus der Entertainmentbranche: Ole Heidelk über seinen Job als Recuiter bei Netflix in London

    04.09.2026•0:01

    An einem einzigen Arbeitstag spricht Ole Heidelk mit Menschen auf drei oder vier verschiedenen Kontinenten, über unterschiedlichste Themen und für ganz verschiedene Teams. Er selbst sitzt hierbei in einem großen Open-Space-Büro in London, seinem Arbeitsplatz als Recruiter bei Netflix. Sein Weg zu diesem Job beim weltbekannten Streaming-Giganten war keineswegs vorgezeichnet: Seinen Bachelor in Business Administration hat er im Abend- und Wochenendstudium gemacht, weshalb sein erster Abschluss nicht von jeder Universität akzeptiert wurde, an der er sich für den Master bewarb. Auf mehr Offenheit für Menschen mit unterschiedlichen Studienwegen stieß Ole allerdings an der Leuphana Universität Lüneburg, wo er schließlich ein Masterstudium in Management und Entrepreneurship mit dem Schwerpunkt Personalmanagement begann und 2016 auch abschloss. Die Studieninhalte an der Leuphana Universität beschreibt er als ausgewogene Mischung aus Betriebswirtschaftslehre, Managementskills, Arbeitsrecht und Wirtschaftspsychologie. Am stärksten in Erinnerung geblieben ist ihm allerdings ein Modul zum Thema Wissenschaftsphilosophie im allerletzten Semester. Zu verstehen, was Wissenschaft bedeutet und dass man sich der Wahrheit nur annähert, aber nie etwas mit absoluter Sicherheit wissen kann: Diese Erkenntnisse ermöglichten Ole einen neuen Blickwinkel auf sein Studium als Ganzes und auf die Inhalte, mit denen er sich in den letzten Semestern beschäftigt hatte. Ergänzt wurde seine Zeit an der Leuphana Universität durch ein Auslandssemester in Shenzhen, China. Nach dem Studium arbeitete Ole zunächst als Recruiting-Verantwortlicher für Praktikantenprogramme bei Google in Dublin, bevor er sich entschied, nach London zu Netflix zu wechseln. Grund für den Wechsel war für Ole weniger die Bekanntheit des Streaming-Anbieters, sondern die Unternehmenskultur: Netflix hat ein sogenanntes Culture Deck veröffentlicht, das beschreibt, wie die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens gestaltet werden soll. Das zentrale Versprechen dieser mittlerweile im Human-Resources-Bereich sehr bekannten Sammlung von Leitsätzen ist direktes, offenes Feedback, genau das, wonach Ole auf der Suche war. Als Recruiter bei Netflix ist Ole nicht derjenige, der Schauspielerinnen unter Vertrag nimmt. Er sucht die Menschen, die hinter der Kamera stehen oder im Büro tätig sind: erfahrene Produktionsleiterinnen, Production Managerinnen und Fachleute aus der Entertainmentbranche in ganz Europa. Was ihn hierbei jeden Tag aufs Neue begeistert, ist die Vielfalt der Menschen, mit denen er spricht. Langweilig ist es Ole in diesem Job noch nie geworden, wie er selbst im Podcast verrät. Zugleich braucht er in seinem Job oft Geduld und gute Networking-Skills: Manchmal dauert es Monate oder gar Jahre vom ersten persönlichen Gespräch mit potenziellen Mitarbeitenden bis hin zu ihrer Bewerbung. Am Ende entscheiden zudem immer die Teams selbst, ob eine Person fachlich und menschlich zu ihnen passt. Ole beschreibt seinen Job deshalb vor allem als den eines Beraters. Seine Aufgabe ist es, Talente zu identifizieren und auch andere vom Potenzial neuer Mitarbeiterinnen zu überzeugen. Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Warum ist Ole der Meinung, dass man zuerst überlegen sollte, in welcher Firma man arbeiten möchte, bevor man darüber nachdenkt, welche Position genau man dort einnehmen möchte? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag in einem weltbekannten Großunternehmen? Und was rät Ole jemandem, der sich auf eine Stelle bewirbt und nicht weiß, wie er zeigen kann, dass die Ausschreibung zu ihm passt? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand im April 2022 statt. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=28205