Der Tod von Chester Bennington erschüttert im Juli 2017 Millionen Menschen weltweit. Der Sänger von Linkin Park stirbt im Alter von 41 Jahren – offiziell durch Suizid. Doch für viele Fans reicht diese Erklärung nicht aus. Statt Trauer setzt eine Suche ein. Nach Gründen. Nach Mustern. Nach Alternativen. In Foren, Videos und Podcasts entstehen Verschwörungserzählungen: von angeblichen Enthüllungen, geheimen Netzwerken, vertuschten Wahrheiten. Aus realen Traumata, historischen Skandalen und Zufällen formt sich ein Mythos. Malte Asmus fragt in dieser Folge von Tatort Musik – Sex, Crime & Rock’n’Roll nicht, welche Verschwörung stimmt. Sondern warum so viele Menschen nach Chester Benningtons Tod eine gebraucht haben. Um diesen Mechanismus zu verstehen, rekonstruiert er, wie solche Erzählungen entstanden sind – vom angeblichen Filmprojekt „Silent Children“ über vermeintliche Hinweise in Musik und Bandnamen bis hin zu Bezügen auf historische CIA-Programme. Dabei wird überprüft, was davon belegbar ist – und was Teil einer nachträglichen Konstruktion bleibt. Gleichzeitig führt er zurück zur Realität: zu Chester Benningtons Biografie, zu seinem jahrelangen Kampf mit Depressionen und Sucht, zu dem, was er selbst offen gesagt hat – in Interviews, in Songs, in seinem Leben. Und zu der Frage, warum Offenheit, Erfolg und Nähe keine Garantie gegen eine psychische Erkrankung sind. Wichtige Telefonnummern: Deutschland Tel.: 0800 / 11 10 111 Tel.: 0800 / 11 10 222 Rund um die Uhr www.telefonseelsorge.de Österreich Tel.: 142 Rund um die Uhr www.telefonseelsorge.at Schweiz Tel.: 143 Rund um die Uhr www.143.ch: O-Ton-Quellen: https://www.youtube.com/watch?v=MeJKTeChW7Y https://www.youtube.com/watch?v=cWAA96QdcAk https://www.youtube.com/watch?v=sfOWEKfVGQQ https://www.youtube.com/watch?v=y_-ek5CsTGc https://www.youtube.com/watch?v=9DW2up21kuU https://www.youtube.com/shorts/HiRGZiJiIwM https://www.youtube.com/watch?v=TeOxSbCxvFg
